Haujobb (Band)

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Haujobb
Haujobb live beim 12. Planet Myer Day, 2014
Haujobb live beim 12. Planet Myer Day, 2014
Allgemeine Informationen
Genre(s) Electro-Industrial, Techno, IDM
Gründung 1993
Website haujobb-music.com
Gründungsmitglieder
Daniel Myer
Arrangements, Produzent
Dejan Samardzic
Björn Jünemann
Aktuelle Besetzung
Arrangement
Daniel Myer
Arrangement
Dejan Samardzic
Ehemalige Mitglieder
Sampler, Programming
Björn Jünemann

Haujobb ist eine deutsche Musikgruppe, deren Musikstücke ein breites Spektrum der Elektronischen Musik abdecken. Dies reicht von Elektro über IDM bis hin zu Techno.

Geschichte[Bearbeiten]

Haujobb wurde 1993 gegründet und bestand ursprünglich aus drei Personen: Dejan Samardzik (Sound, Programming), Björn Jünemann (Sampler, Programming, Konzept) und Daniel Myer (Gesang, Sound, Programming). Nachdem 1995 das zweite Album Freeze Frame Reality erschienen war, an dem auch Jünemanns Bruder Sven als Gitarrist beteiligt war, verließen die Gebrüder Jünemann die Band und gründeten ein eigenes Projekt namens Standeg. In der Anfangszeit wurden Haujobb aufgrund ihrer komplexen Soundstrukturen mit Skinny Puppy verglichen. Diesen Vergleich haben sie aber schon mit ihrem zweiten Album Freeze Frame Reality, spätestens aber mit ihrem dritten Album Solutions for a Small Planet hinter sich gelassen. Der Bandname „Haujobb“ basiert auf einer falschen Übersetzung des Wortes Skinjob aus dem Film Blade Runner. „Skinjob“ („Hautjob“) ist dort ein abwertender Begriff für einen „Replikanten“ (künstlichen Menschen). Die EP Dead Market wurde am 17. Juni 2011 veröffentlicht. Diese umfasst das gleichnamige Stück Dead Market in der Originalversion sowie einigen Remixversionen, erstellt u.a. von Interpreten wie The Horrorist und Absolute Body Control. Des Weiteren beinhaltet die EP das Stück Letting the Demons Sleep (Nightmare).[1][2]

Das aktuelle Haujobb-Album New World March wurde am 11. November 2011 veröffentlicht.[2]. Für die erste Singleauskopplung Dead Market wurde im März 2011 ein Musikvideo – das erste in der Geschichte des Projekts – unter der Regie von Boris May von Klangstabil produziert.[3][4]

Diskografie[Bearbeiten]

Haujobb beim Blackfield Festival 2014
Daniel Myer

Studioalben[Bearbeiten]

  • 1993: Drift Wheeler (nur auf Musikkassette, out of print)
  • 1993: Homes & Gardens
  • 1995: Freeze Frame Reality
  • 1996: Solutions for a Small Planet
  • 1999: Ninetynine
  • 2001: Polarity
  • 2003: Vertical Theory
  • 2011: New World March

Kompilationen und Remixalben[Bearbeiten]

  • 1997: Frames: The Remix Album (Remixalbum)
  • 1997: Matrix (2-CD-Remix-Kompilation)
  • 1997: From Homes to Planets (Mission Summery 93–97) (Best-of-Album)
  • 1999: Ninetynine Remixes
  • 2005: Vertical Mixes

Singles und EPs[Bearbeiten]

  • 1994: Eye Over You (CDS)
  • 1995: Frames (EP)
  • 1996: Remix Wars Part One (vs. Wumpscut:, Remix-EP)
  • 1996: Cleaned Visions (CDS)
  • 1998: Less (CDS)
  • 2002: Penetration (EP)
  • 2007: Smack My Bitch Up (EP)
  • 2011: Dead Market (EP)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Haujobb – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. zweieck Recordings Germany
  2. a b haujobb-music.com
  3. offizieller Haujobb-YouTube-Kanal
  4. facebook.com/haujobbmusic