Hedgewars

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Hedgewars
Logo von Hedgewars
Entwickler Hedgewars Team
Aktuelle Version 0.9.20
(25. Dezember 2013[1])
Betriebssystem Windows, Mac OS X, Linux, BSD
Programmier­sprache Free Pascal, C++, Haskell
Kategorie Taktik, Action, Artillerie
Lizenz GPLv2 (Freie Software)
Deutschsprachig Ja
Hedgewars.org

Hedgewars ist ein freies, plattformunabhängiges Worms-inspiriertes Strategie- und Artilleriecomputerspiel, in dem rosafarbene Igel gegeneinander antreten.

Spielprinzip[Bearbeiten]

Titelmelodie

Wie bei den meisten Spielen dieser Art besteht das Hauptziel des Spiels darin, alle gegnerischen Spielfiguren auszuschalten, bevor dies dem Gegner gelingt. Hierfür stehen eine Reihe von Waffen zur Auswahl, die neben eher klassischen Vertretern des Genres, beispielsweise Bazooka, Handgranaten oder Gewehren, auch absurdere Formen, wie beispielsweise zu Bomben umfunktionierte Wassermelonen oder explodierende Torten, umfassen.[2]

Die einzelnen Gefechte werden rundenbasiert auf einer zweidimensionalen in der Regel zerstörbaren Karte ausgetragen, die eine Insel oder Höhle repräsentiert und von Wasser unterspült ist. Ein Spieler hat verloren, sobald alle seine Igel getötet wurden oder ins Wasser gefallen sind. Die jeweils verfügbaren Waffen werden durch die vor Spielbeginn getätigten Einstellungen festgelegt. Weitere Gegenstände werden im Spielverlauf in der Form von Kisten abgeworfen, die dann unter anderem von den Igeln eingesammelt werden können.

Gespielt werden kann alleine oder im Team am lokalen Computer oder auch über ein lokales Netzwerk oder das Internet. Freie Plätze unter den bis zu acht[3] Mannschaften umfassenden Teilnehmern können leergelassen oder mit vom Computer gesteuerten Igeln besetzt werden. Ein kostenlos zur Verfügung gestellter zentraler Server dient als Kommunikationsplattform und zur Vermittlung von Spielen über das Internet.

Anpassungsmöglichkeiten[Bearbeiten]

Jeder Spieler kann sich eine eigene, angepasste Mannschaft an Igeln zusammenstellen. Neben den für getötete Igel aufgestellten Grabsteinen lassen sich auch deren Stimmen und Namen verändern. Weiterhin kann für jeden Igel ein spezieller Hut gewählt werden, den dieser dann einen Großteil der jeweiligen Partie trägt.

Das Spiel lässt sich zudem um weitere Karten, Motive (für zufällig erstellte Karten verwendete Muster und Dekorationselemente), Stimmpakete und Hüte erweitern.[4][5] Diese können auch im Mehrspielermodus eingesetzt werden, sofern alle beteiligten Spieler die neuen beziehungsweise geänderten Dateien erhalten haben. Seit der Version 0.9.15 kann jeder Spieler auch seine eigenen Karten ganz simpel im Spielmenü zeichnen.

Entwicklung[Bearbeiten]

Für die Entwicklung von Hedgewars wurde eine Vielzahl verschiedener Programmiersprachen und Bibliotheken eingesetzt, wobei sich deren Einsatz jeweils auf ein bestimmtes Teilgebiet des Projekts beschränkt:

  • FreePascal für das eigentliche Spiel
  • C++ für die gesamte Oberfläche außerhalb des Spiels
  • Haskell für den optional zu verwendenden Spielserver

Neben jeweils in den einzelnen Sprachen bereits integrierten Bibliotheken kommen zusätzlich Qt, SDL, OpenGL und Lua zum Einsatz.[6]

Systemanforderungen[Bearbeiten]

Die jeweils notwendigen Systemanforderungen können abhängig von der jeweils verwendeten Plattform, beispielsweise vom Betriebssystem und anderen Komponenten, stark variieren.

Zwingend erforderlich ist jedoch eine Grafikkarte, die Hardwarebeschleunigung für OpenGL zur Verfügung stellt. Zudem ermöglicht ein Modus für reduzierte Grafikdetails, das Spiel auch auf schwächeren Systemen, beispielsweise ältere Netbooks, auszuführen.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Aktuelle Version, abgerufen am 8. Januar 2014
  2. Projektbeschreibung auf Hedgewars.org, abgerufen im August 2009
  3. Erhöhung der maximalen Teilnehmer von sechs auf acht seit Version 0.9.17, abgerufen am 9. Dezember 2011
  4. Kurzanleitung zur Erstellung eigener Motive, abgerufen im August 2009
  5. Kurzanleitung zur Erstellung eigener Hüte, abgerufen im August 2009
  6. Analyse des Quellcodes durch Ohloh.net, abgerufen im August 2009