Heilgymnastik

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Heilgymnastik im 19. Jahrhundert mittels Zander'scher Apparate

In der Heilgymnastik wird dem Patienten unter der Aufsicht therapeutisch geschulten Personals (meist Heilpraktiker) die Möglichkeit eingeräumt, aktiv an der Gesundung mitzuwirken.

Die Heilgymnastik kann als Bereich der Physiotherapie betrachtet werden.

Spezielle (insbesondere passive) Übungen und Maßnahmen dienen einer Verbesserung der Körperhaltung und einer Kräftigung der Muskulatur und steigern das Körperbewusstsein bei dem Patienten. Die Heilgymnastik dient beispielsweise im orthopädischen Umfeld der Vorbeugung und Beseitigung von Schäden des Haltungs- und Bewegungsapparates. In den Bereichen der Inneren Medizin fördert sie weitreichend die Funktionstüchtigkeit des Kreislaufs, beispielsweise durch Kreislauf- und Lungenfunktionstraining.

Anwendungsgebiete der Heilgymnastik sind u. a.:

Der Heilungsprozess betroffener Körperregionen soll durch die Heilgymnastik bewusster und intensiver gefördert als auch beschleunigt werden.

In diesem Sinne steht sie in einem Zusammenhang mit den verschiedenen Formen der traditionsreichen fernöstlichen Heilgymnastik (Qi Gong u. a.), welche sich besonders seit den letzten 20 Jahren des 20. Jahrhunderts auch in Europa einer großen Beliebtheit erfreuen und erfolgreich in die europäischen Formen physiotherapeutischer Methodik einfließen.

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