Helga Molander

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Helga Molander (* 19. März 1893 in Königshütte; † 1986; gebürtig Ruth Werner, verheiratete Ruth Werner Eysenck)[1] war eine deutsche Schauspielerin.

Leben[Bearbeiten]

Sie begann ihre künstlerische Laufbahn 1918 am Trianon-Theater in Berlin. Während der zwanziger Jahre war sie in verschiedenen Stummfilmen zu sehen. Sie erhielt Hauptrollen in Produktionen des Berliner Filmproduzenten Max Glass, der in Filmen wie Der Mann mit der eisernen Maske und Bob und Mary zugleich Regie führte. Noch vor Beginn des Tonfilmzeitalters geriet die jüdische Schauspielerin jedoch in Vergessenheit.

Im Exil in Frankreich traf sie vermutlich wieder auf Glass und folgte ihm nach Brasilien und in die USA. 1957 heiratete sie Max Glass, der sich zuvor von seiner Frau scheiden ließ. Helga Molander ist die Mutter des Psychologen Hans Jürgen Eysenck.

Filmografie[Bearbeiten]

  • 1918: Im Zeichen der Schuld
  • 1919: Der Weg der Grete Lessen
  • 1919: Die Rache ist mein
  • 1919: Verrat und Sühne
  • 1919: Anders als die Andern
  • 1920: Die Spieler
  • 1920: Der Ruf aus dem Jenseits
  • 1920: Weltbrand
  • 1921: Amor am Steuer
  • 1921: Sappho
  • 1921: Opfer der Liebe
  • 1922: Die Asphaltrose
  • 1922: Die sündige Vestalin
  • 1922: Der alte Gospodar
  • 1922: Der Mann mit der eisernen Maske
  • 1923: Bob und Mary
  • 1925: Wenn Du eine Tante hast
  • 1925: Der Mann, der sich verkauft
  • 1925: Die drei Portiermädel
  • 1926: Die drei Mannequins
  • 1926: Der Mann ohne Schlaf
  • 1927: Die Tragödie eines Verlorenen
  • 1927: Königin Luise
  • 1928: Die Sache mit Schorrsiegel

Literatur[Bearbeiten]

  • Kay Weniger: Es wird im Leben dir mehr genommen als gegeben …. Lexikon der aus Deutschland und Österreich emigrierten Filmschaffenden 1933 bis 1945. Eine Gesamtübersicht. S. 595, ACABUS Verlag, Hamburg 2011, ISBN 978-3-86282-049-8

Weblinks[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Eysenck (Familie)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Hans Eysenck auf nndb.com. Abgerufen am 19. September 2013.