Heliotrop (Gebäude)

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Das Heliotrop in Freiburg um 16:48
Das Heliotrop in Freiburg um 11:41

Der Heliotrop in Freiburg im Breisgau ist ein Drehsolarhaus des Architekten Rolf Disch.

Das Haus, das 1994 bezogen wurde, ist als Experimentierhaus errichtet worden. Der energetische Aufwand, um das Gebäude der Sonne nach zu drehen, entspricht etwa dem Stromverbrauch eines Videorekorders im Stand-by-Betrieb. Der Energieverbrauch des Hauses ist jedoch auch ohne Drehung auf einem sehr niedrigen Niveau.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Technologische Grundlagen

Das Gebäude wurde unter Verwendung umfangreicher Umweltschutztechniken realisiert. Neben der Energiegewinnung durch eine Photovoltaikanlage kommen auch heute wenig verbreitete Elemente wie die systematische Nutzung von Regenwasser, Trockenkomposttoiletten und Klärung des Abwassers in einer Schilfkläranlage zur Anwendung. Die architektonische Grundform einer drehbaren Säule aus Holz und Glasflächen ermöglicht es dem Gebäude, die Sonneneinstrahlung optimal zu nutzen, durch die Rotation ist die Anpassung an den jeweiligen Sonnenstand abhängig von den Erfordernissen der aktuellen Jahreszeit möglich.

[Bearbeiten] Auszeichnungen

Im Rahmen des Deutschen Architekturpreises 1995 wurde ein Anerkennungspreis verliehen. 1996 erhielt der Bau Sonderpreise beim Wettbewerb Das goldene Haus der Zeitschrift Haus und Garten sowie im Rahmen des Freiburger Innovationspreises.

[Bearbeiten] Literatur

  • Adolf Schlötzer: Der Heliotrop: seine Geschichte, Konstruktion und Genauigkeit, Sonderdruck aus: Zeitschr. des Bayerischen Geometervereins; Band 13
  • Craig Morris: Das 1,1-Liter-Haus, Telepolis, 5. August 2003

[Bearbeiten] Weblinks

47.9733222222227.8332222222222Koordinaten: 47° 58′ 24″ N, 7° 50′ 0″ O

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