Deutscher Architekturpreis

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Der Deutsche Architekturpreis wird seit 1971 alle zwei Jahre ausgelobt. Auslober ist das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und die Bundesarchitektenkammer e. V. in Kooperation mit der E.ON Ruhrgas AG, der als Hauptsponsor agiert.

Bis 2007 wurde der Preis vom größten deutschen Gasversorgungskonzern E.ON Ruhrgas AG verliehen, zunächst unter dem Namen Ruhrgas Architekturpreis. Er stand unter der Schirmherrschaft der Bundesarchitektenkammer. Ab 2011 sind das Ministerium und die Bundesarchitektenkammer federführend.

Mit dem Deutschen Architekturpreis soll ein für die Entwicklung des Bauens in unserer Zeit beispielhaftes Gebäude prämiert werden, das sich durch seine innovative und qualitätvolle Architektur auszeichnet, zur Gestaltung des öffentlichen Raums beiträgt und vorbildlich ist in der Rücksichtnahme auf Probleme der Umwelt, der Nachhaltigkeit und der Energieeffizienz.

Zugelassen zur Teilnahme am Deutschen Architekturpreis sind Arbeiten auf dem Gebiet der Architektur und des Städtebaus sowie Arbeiten zur Sanierung und Erhaltung historischer Bausubstanz, die in Deutschland fertiggestellt wurden. Die Gesamtpreissumme beträgt 60.000 Euro. Der Preis selbst ist mit 30.000 Euro dotiert. Verliehen werden außerdem Auszeichnungen und Anerkennungen zum Deutschen Architekturpreis. Dafür stehen weitere 30.000 Euro zur Verfügung. Ausgezeichnet werden die Bauherren mit einer Urkunde, die Architekten und Architektinnen mit einer Urkunde und dem Geldpreis.

Preisträger seit 1971[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Architekturpreis an David Chipperfield. In: Saarbrücker Zeitung, 1. Juli 2011, S. B4.
  2. http://www.bbr.bund.de/nn_21264/DE/WettbewerbeAusschreibungen/DeutscherArchitekturpreis/Architekturpreis__node.html?__nnn=true