Herbert Lauer

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Herbert Lauer (* 7. August 1946 in Bamberg) ist ein deutscher Kommunalpolitiker und war von 1994 bis 2006 Oberbürgermeister von Bamberg.

Leben vor der Zeit als Oberbürgermeister[Bearbeiten]

Nach Abitur am Neuen Gymnasium in Bamberg studierte Lauer in Erlangen, München und Würzburg Rechts- und Staatswissenschaften. Ab 1974 arbeitete er bei der Regierung des Regierungsbezirks Oberfranken, von 1975 bis 1980 war er Leiter des Bauamtes des Landratsamtes Bamberg. Ab 1980 arbeitet er für die Stadt Bamberg, von 1982 bis 1989 war er persönlicher Referent des Oberbürgermeisters Paul Röhner. 1989 wurde er Sozialreferent der Stadt Bamberg, 1993 Berufsmäßiger Stadtrat.

Zeit als Oberbürgermeister[Bearbeiten]

Nachdem Paul Röhner 1994 nicht mehr als OB kandidierte, ließ sich Lauer für die Überparteiliche Wähler-Gemeinschaft (ÜBG) aufstellen. In der Stichwahl setzte Lauer sich gegen den Kandidaten der SPD, Andreas Starke, durch. 2000 erhielt Lauer als gemeinsamer Kandidat von ÜBG und CSU bereits im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit der Stimmen. 2006 verzichtete er auf eine weitere Kandidatur, sein Nachfolger wurde Andreas Starke.

Politisches Wirken nach der OB-Zeit[Bearbeiten]

Bei den Kommunalwahlen 2008 und 2014 wurde Lauer auf der Liste der Freien Wähler (FW, vorher ÜBG) in den Stadtrat gewählt.

Ehrungen[Bearbeiten]

Am 29. Juli 2009 beschloss der Bamberger Stadtrat, Lauer zum Ehrenbürger von Bamberg zu ernennen, „In Würdigung und dankbarer Anerkennung der hohen Verdienste um das Wohl der Bürger und das Ansehen der Stadt Bamberg“. Am 15. Oktober wurde diese Ernennung durch Lauers Nachfolger Starke vollzogen.

Privates[Bearbeiten]

Lauer ist seit 1973 verheiratet und hat zwei Söhne und zwei Töchter. Er ist seit 1965 Mitglied der katholischen Studentenverbindung K.D.St.V. Fredericia Bamberg im CV. Weiterhin ist er Präsident des Universitätsbundes Bamberg e.V. und war von 2006 bis 2010 Präsident der Brose Baskets (deutscher Basketballmeister 2005, 2007, 2010, 2011, 2012 und 2013).[1]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Lauer als Präsident zurückgetreten