Brose Baskets
| Brose Baskets Bamberg | |||
| Gegründet | 1955 (als 1. FC 01 Bamberg) | ||
| Halle | Stechert-Arena (6800 Plätze) |
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| Homepage | www.brosebaskets.de | ||
| Geschäftsführer | Wolfgang Heyder | ||
| Trainer | Chris Fleming | ||
| Liga | BBL
2011/12: 1. Platz |
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| Farben | Grau/Rot | ||
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| Erfolge | |||
| Deutscher Meister: 2005, 2007, 2010, 2011, 2012 Deutscher Pokalsieger: 1992, 2010, 2011, 2012 |
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Die Brose Baskets sind eine deutsche Basketballmannschaft aus Bamberg, die fünfmal die Deutsche Meisterschaft und viermal den Deutschen Pokal gewinnen konnte. Sie ist Teil der Sportholding Franken 1st Bamberg Basketballgesellschaft mbH.
Inhaltsverzeichnis |
Geschichte [Bearbeiten]
1970 stieg der 1. FC 01 Bamberg erstmals in die Basketball-Bundesliga auf. Nach zwei Ab- und Wiederaufstiegen (Abstiege 1979 und 1983, Aufstiege 1982 und 1984) erfolgte wegen der drohenden Insolvenz des 1. FC Bamberg 1988 die Abspaltung der Basketball-Abteilung in den neu gegründeten Verein (erstmals mit Sponsor im Teamnamen) TTL Basketball Bamberg (TTL steht für Tapeten-Teppichboden-Land), ab 1995 TTL uniVersa Bamberg (uniVersa steht für uniVersa Versicherungen). 1992 wurde mit dem Pokalgewinn der erste Titel nach Bamberg geholt.
Nach finanziellen Problemen rettete 2000 die Firma TSK den Bamberger Bundesligabasketball. Das Team trat nun als TSK uniVersa Bamberg an.
Differenzen zwischen dem Hauptsponsor und dem Verein gefährdeten 2003 den Verbleib in der Basketball-Bundesliga.
Während der Saison 2003/04 bis 2005/06 trat die Bamberger Bundesligamannschaft unter dem Namen des neuen Sponsors als GHP Bamberg (GHP steht für die GHP-Unternehmensgruppe) in der Basketball Bundesliga an. Nach zwei Vizemeistertiteln in Folge konnte in der Saison 2004/05 erstmals die deutsche Meisterschaft nach Bamberg geholt werden. Durch diesen Erfolg qualifizierte sich GHP Bamberg für die ULEB Euroleague. In der darauf folgenden Saison 2005/06 erreichten die Bamberger die „Top 16“ der Euroleague. Weiterhin stand die Mannschaft im BBL-Pokalfinale und im Play-off-Halbfinale. Mit Beginn der Saison 2006/07 änderte der Verein seinen Namen in Brose Baskets, da die Brose Fahrzeugteile GmbH & Co. KG neuer Hauptsponsor wurde. In dieser Spielzeit holte die Mannschaft außerdem ihren zweiten Meistertitel. In der Saison 2007/2008 konnte man diesen Erfolg nicht bestätigen und schied in der Euroleague mit 2 Siegen in der ersten Runde aus. Im Mai 2008 vergab man die Chance auf die Verteidigung des Meistertitels und verlor bereits im Viertelfinale gegen die EWE Baskets Oldenburg. Eine Woche später erklärte Trainer Dirk Bauermann seinen Rücktritt.
Am 2. Juni 2008 unterzeichnete Chris Fleming, der zuletzt beim letztjährigen Finalgegner Artland Dragons als Coach unter Vertrag stand, einen Dreijahresvertrag als Headcoach. Neben dem 38-jährigen Amerikaner wechselte auch sein langjähriger Assistent Arne Woltmann mit aus Quakenbrück zu den Brose Baskets und unterstützt den neuen Headcoach [1].
Das erste Jahr unter dem neuen Trainer verlief schwierig, mit nur zwei Punkten Vorsprung vor dem Tabellenneunten qualifizierte sich das Team knapp für die Play-offs. Dort schlugen sie dann immerhin den Tabellenzweiten MEG Göttingen, waren danach aber gegen den späteren Meister aus Oldenburg chancenlos. Im Jahr darauf verlief die Punkterunde erneut nicht optimal, doch als Fünfter qualifizierten sich die Bamberger sicher für die Endrunde. Im Pokal schafften sie es bis ins Finale des in Frankfurt ausgetragenen Top-Four-Turniers. Dort schlugen die Baskets die heimischen Skyliners mit einem Punkt Vorsprung und holten sich nach 18 Jahren den zweiten Pokalsieg der Vereinsgeschichte. In den Meisterschafts-Play-offs gab es wenig Probleme mit Bonn und Braunschweig, die zuvor noch den Vorrundenersten Oldenburg aus dem Rennen geworfen hatten, und Bamberg zog klar ins Finale ein. Dort trafen sie erneut auf die Skyliners Frankfurt. Gleich das erste Heimspiel ging verloren, doch die Brose Baskets schlugen umgehend zurück und gingen in der Serie mit 2:1 in Führung. Frankfurt erzwang jedoch das Entscheidungsspiel in Bamberg, das ähnlich knapp verlief wie das Pokalfinale. Schließlich holten sich die Oberfranken mit 72:70 den Meistertitel und damit gleichzeitig das erste Double.
Für die Saison 2010/11 konnte das erfolgreiche Team der Vorsaison weitgehend zusammengehalten und gezielt verstärkt werden. Daraufhin dominierte die eingespielte Mannschaft die Punkterunde fast nach Belieben und musste in 34 Spielen nur zwei Niederlagen hinnehmen. Ebenso gewann sie den Pokalwettbewerb, dessen Finalturnier auch noch in Bamberg stattfand. Gegen Braunschweig verteidigten sie mit 69:66 den Pokalsieg des Vorjahres. In der Meisterschaft überstanden die Brose Baskets gegen die Eisbären Bremerhaven souverän das Viertelfinale. Im Halbfinale mussten sie dann aber überraschend zwei Auswärtsniederlagen gegen die Artland Dragons hinnehmen und gewannen erst im entscheidenden fünften Spiel. Im Finale gegen ALBA Berlin zeigten die Bamberger erneut Auswärtsschwächen und nachlassende Form. Im Entscheidungsspiel in der Stechert-Arena waren, nach einem guten Start der Brose Baskets, die Berliner lange Zeit in Führung. Doch die Bamberger konnten im Schlussviertel das Spiel zu einem deutlichen 72:65 drehen. Damit wurden sie zum vierten Mal deutscher Meister und schafften das zweite Double in Folge. Zudem gewannen sie in dieser Saison sämtliche Heimspiele im Pokal und in der Meisterschaft.
Erfolge [Bearbeiten]
- 1970: Aufstieg in die 1. Basketball Bundesliga
- 1982: Aufstieg in die 1. Basketball Bundesliga
- 1990: Deutscher Vizepokalsieger
- 1992: Deutscher Pokalsieger
- 1993: Deutscher Vizemeister
- 2003: Deutscher Vizemeister
- 2004: Deutscher Vizemeister
- 2005: Deutscher Meister
- 2006: Deutscher Vizepokalsieger
- 2006: Erreichen der Zwischenrunde der ULEB Euroleague
- 2007: Deutscher Meister
- 2007: Beko BBL Champions Cup
- 2010: Deutscher Meister und Deutscher Pokalsieger (1. Double der Vereinsgeschichte)
- 2010: Beko BBL Champions Cup
- 2011: Deutscher Meister und Deutscher Pokalsieger
- 2011: Beko BBL Champions Cup
- 2012: Deutscher Meister und Deutscher Pokalsieger
- 2012: Beko BBL Champions Cup
Spielstätte [Bearbeiten]
Die Brose Baskets tragen ihre Heimspiele seit 2001 hauptsächlich in der nach einem Stahlrohrmöbelhersteller aus Wilhermsdorf benanntenen Stechert-Arena aus.
Seit dem Umbau der Halle im Jahr 2006 fasst sie für Basketballspiele 6.800 Zuschauer und hat unter anderem neun neue VIP-Logen. Erst durch diesen Umbau ist die Halle auch für die Austragung von Spielen der ULEB Euroleague geeignet.
Von der Saison 2007/08 an finden auch einige Heimspiele in der Arena Nürnberger Versicherung statt, da die Mannschaft seitdem Teil von Franken 1st ist (siehe Kooperationspartner) und neue Fankreise erschließen will.
Vor dem Bau der Stechert Arena (früher Forum Bamberg) spielte die Mannschaft in der John-F.-Kennedy-Halle auf dem Gelände der US-amerikanischen Kaserne in Bamberg und später in der Graf-Stauffenberg-Halle. Alle Euroleague-Spiele fanden vor der Hallenerweiterung in der Arena Nürnberger Versicherung in Nürnberg statt.
Weitere wichtige Personen im Vereinsumfeld [Bearbeiten]
- Marcus Lindner (Athletik-Trainer)
- James Duncan (Individualtrainer)
- Sabine Günther (Hauptgesellschafterin)
- Norbert Sieben (Präsident)
- Aufsichtsrat: Matthias Drewniok (Vorsitzender), Ralph Koczwara (Stellv. Vorsitzender), Sabine Günther, Stefan Adam, Norbert Burkard
Aktueller Kader [Bearbeiten]
| Kader der Brose Baskets Bamberg in der Saison 2012/2013 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Stand: 28. Februar 2013 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Wechsel 2012/2013
Zugänge: Maik Zirbes (TBB Trier), Boštjan Nachbar (UNICS Kasan), Sergerio Gipson (Pau-Lacq-Orthez - Nicht mehr im Kader), Andrew James Ogilvy (Valencia BC), Sharrod Ford (Erie BayHawks), Johannes Richter (TSV Tröster Breitengüßbach), während der Saison: Jeremiah Massey (Krasnye Krylja Samara), Matt Walsh (Spirou Charleroi), Alex Renfroe (Blancos de Rueda)
Abgänge: Brian Roberts (New Orleans Hornets)[2], Tibor Pleiß (Caja Laboral), Marcus Slaughter (Real Madrid)[3], Predrag Šuput (KK Cedevita), P. J. Tucker (Phoenix Suns), Maurice Stuckey (s.Oliver Baskets), Julius Jenkins (EWE Baskets Oldenburg), während der Saison: Latavious Williams (Cajasol Sevilla), Sergerio Gipson (Limoges CSP Élite)
Ehemalige Kader [Bearbeiten]
Als ersten Neuzugang für die Saison 2007/08 präsentierte der amtierende Meister den deutsche Nationalspieler Demond Greene, der von ALBA Berlin kam und in Bamberg einen Zweijahresvertrag unterschrieb. Zudem wurden der Neuseeländer Mark Dickel, der Serbe Predrag Suput und der Australier Luke Schenscher für ein Jahr verpflichtet. Ende August 2007 stieß mit Ademola Okulaja ein weiterer deutscher Auswahlspieler zum Kader, der ebenfalls mit Zweijahresvertrag ausgestattet wurde. Somit standen Head Coach Dirk Bauermann, der zum gleichen Zeitpunkt auch Bundestrainer war, insgesamt fünf aktuelle deutsche Nationalspieler für die anstehende Saison zur Verfügung. Denn neben Greene und Okulaja blieben Steffen Hamann, Robert Garrett sowie Tim Ohlbrecht dem Team erhalten.
Die folgenden Spieler verließen Bamberg: Casey Gardner Jacobsen (Memphis Grizzlies | NBA), Timothy Begley (Ziel unbekannt, evtl. Karriereende), Sebastian Betz (ratiopharm Ulm | BBL), K'Zell Wesson (AEK Athen | A1 Ethniki), Sean Dockery (Ziel unbekannt) und Vincent Yarbrough (EnBW Ludwigsburg).
Anfang November 2007 trennte sich der vor der Saison neu verpflichtete Australier Schenscher aufgrund einer langwierigen Verletzung wieder von den Brose Baskets. Weil damit ein Platz im Kader auf der Center-Position frei geworden war, wurde rund einen Monat später der Jamaikaner Kimani Ffriend nachverpflichtet. Nach einer Serie von Niederlagen reagierten die Brose Baskets Anfang Januar 2008 und holten mit Mithat Demirel einen weiteren deutscher Nationalspieler bis zum Saisonende. Eine Woche später wurde der Jamaikaner Ffriend aus disziplinarischen Gründen freigestellt und kurz darauf − nach nicht einmal einem Monat im Dienste der Brose Baskets − wieder entlassen. Aufgrund der Neuverpflichtung Demirels wurde der Vertrag mit dem Neuseeländer Dickel am 28. Januar 2008 auf dessen Wunsch hin aufgelöst. Mit dem US-Amerikaner Jared Thomas Reiner konnte das Management am 8. Februar 2008 einen weiteren Center-Spieler bis zum Ende der Saison an den Verein binden. Da Greene aufgrund einer Verletzung für mehrere Wochen ausfiel, wurden die Brose Baskets am 21. Februar 2008 noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv und nahmen den US-Amerikaner Dwayne Mitchell bis zum Saisonende unter Vertrag.
Somit standen den Brose Baskets zum Ende der Saison die folgenden Spieler zur Verfügung:
| Name | Position | Geburtsdatum | Nationalität |
|---|---|---|---|
| Dirk Bauermann | Trainer | 10. Dezember 1957 | |
| Rick Stafford | Assistenztrainer | 19. April 1972 | |
| Volker Stix | Assistenztrainer | 4. Juli 1974 | |
| Volkmar Zapf | Athletik-Trainer | 19. August 1970 |
| Nr. | Name | Position | Geburtsdatum | Größe | Gewicht | Nationalität |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 4 | Chris Ensminger | Center | 8. Dezember 1973 | 2,09 m | 118 kg | |
| 5 | Sajmen Hauer | Guard | 14. März 1988 | 1,93 m | 88 kg | |
| 6 | Steffen Hamann | Guard | 14. Juni 1981 | 1,96 m | 88 kg | |
| 7 | Demond Greene | Guard | 15. Juni 1979 | 1,85 m | 86 kg | |
| 8 | Predrag Suput | Forward | 1. Juni 1977 | 2,00 m | 103 kg | |
| 9 | Karsten Tadda | Guard | 2. November 1988 | 1,90 m | 85 kg | |
| 10 | Darren Fenn | Center | 17. Februar 1980 | 2,08 m | 112 kg | |
| 11 | Ivan Pavic | Forward | 30. September 1981 | 2,00 m | 99 kg | |
| 12 | Robert Garrett | Guard | 18. März 1977 | 1,92 m | 96 kg | |
| 13 | Ademola Okulaja | Forward | 7. Oktober 1975 | 2,06 m | 100 kg | |
| 14 | Tim Ohlbrecht | Center | 30. August 1988 | 2,10 m | 113 kg | |
| 20 | Mithat Demirel | Guard | 10. Mai 1978 | 1,80 m | 75 kg | |
| 23 | Dwayne Mitchell | Guard | 24. August 1982 | 1,96 m | 95 kg | |
| 25 | Jared Thomas Reiner | Center | 8. April 1982 | 2,11 m | 115 kg |
| Name | Position | Geburtsdatum | Nationalität |
|---|---|---|---|
| Dirk Bauermann | Trainer | 10. Dezember 1957 | |
| Rick Stafford | Assistenztrainer | 19. April 1972 | |
| Volker Stix | Assistenztrainer | 4. Juli 1974 | |
| Volkmar Zapf | Athletik-Trainer | 19. August 1970 |
| Nr. | Name | Position | Geburtsdatum | Größe | Gewicht | Nationalität |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 4 | Chris Ensminger | Center | 8. Dezember 1973 | 2,09 m | 118 kg | |
| 5 | Sajmen Hauer | Guard | 14. März 1988 | 1,93 m | 88 kg | |
| 6 | Steffen Hamann | Guard | 14. Juni 1981 | 1,96 m | 88 kg | |
| 8 | Sean Dockery | Guard | 5. Januar 1983 | 1,88 m | 83 kg | |
| 10 | Darren Fenn | Center | 17. Februar 1980 | 2,08 m | 112 kg | |
| 11 | Ivan Pavic | Forward | 30. September 1981 | 2,00 m | 99 kg | |
| 12 | Robert Garrett | Guard | 18. März 1977 | 1,92 m | 96 kg | |
| 14 | Tim Ohlbrecht | Center | 30. August 1988 | 2,10 m | 113 kg | |
| 22 | Vincent Yarbrough | Guard | 21. März 1981 | 2,01 m | 95 kg | |
| 23 | Casey Gardner Jacobsen | Guard | 19. März 1981 | 1,98 m | 98 kg | |
| 31 | Timothy Begley | Guard | 8. August 1983 | 1,98 m | 92 kg | |
| 44 | K’Zell Wesson | Forward | 24. Juni 1977 | 2,02 m | 100 kg |
Bekannte und wichtige ehemalige Bamberger Spieler und Trainer [Bearbeiten]
- Ken Sweet (1978–1992)
- Holger Geschwindner (1983–1987)
- Armin Andres (1984–1991); Trainer 1999–2001
- Terence Schofield Trainer 1988–1994
- Mike Jackel (1990–1997)
- Eldridge Recasner (1990–1991)
- Kai Nürnberger (1991–1999)
- Ken Scalabroni Trainer 1994–1999
- Sven Schultze (1995–1998)
- Steffen Hamann (1999–2006, 2007–2008)
- Derrick Taylor (2000–2004)
- Dirk Bauermann (2001–2008)
- Chris Ensminger (2001–2008)
- Uvis Helmanis (2002–2006)
- Rick Stafford (2002–2006)
- Jason Sasser (2003–2004)
- Demond Mallet (2004–2006)
- Dickey Simpkins (2005–2006)
- Ademola Okulaja (2007–2009)
- Tibor Pleiß (2009–2012)
- Brian Roberts (2009–2012)
- Kyle Hines (2010–2011)
- P.J. Tucker (2011–2012)
Kooperationspartner / Übernahmen [Bearbeiten]
Seit der Saison 2007/08 sind die Brose Baskets Teil von Franken 1st, einer neu gegründeten Basketball-Holdinggesellschaft, die nach eigenen Angaben die erste Basketballregion Deutschlands repräsentiert. Zu Franken 1st gehören außerdem u. a. die Franken Hexer (Pro B), der TSV Tröster Breitengüßbach (Pro B), der HD ImmoConsult Baunach (1. Regionalliga Südost), TTL Bamberg (2. Regionalliga Südost) sowie die Nachwuchs-Mannschaft der Franken Hexer und das NBBL-Team des TSV Breitengüßbach (beide NBBL Mitte). Durch diesen Zusammenschluss der Mannschaften wurde die Nachwuchsarbeit erleichtert und ausgeweitet. Tatsächlich ging aus der Bamberger Jugendarbeit in jüngster Vergangenheit nur Steffen Hamann als A-Nationalspieler hervor. Im U-20-Bereich spielen mit Basti Doreth, Karsten Tadda, Stefan Schmidt und Tim Ohlbrecht aktuell vier Franken1st-Spieler. Tim Ohlbrecht ist für die U-20-Mannschaft freigestellt. Er spielt mit 19 Jahren bereits in der A-Nationalmannschaft. Erik Land gilt als größtes deutsches Center-Talent im U-18-Bereich. Er spielt beim Kooperationspartner Breitengüßbach. Mit Dominik Schneider hat es in der Saison 2008/2009 ein weiteres Eigengewächs in den Kader der Brose Baskets geschafft.
Fans [Bearbeiten]
Trotz der relativ geringen Einwohnerzahl Bambergs (ca. 70.000) waren in der Saison 2006/07 die Heimspiele der Brose Baskets mit durchschnittlich 6.712 Zuschauern pro Begegnung deutschlandweit am besten besucht (Platz 2: ALBA Berlin mit 6.585 Zuschauern pro Spiel). Die Auslastung der Jako-Arena war mit durchschnittlich 98,77 % pro Spiel nach der Auslastung der Artland-Arena (100 % bei 3000 Plätzen) die zweithöchste.[4] Nach offiziellen Angaben musste der Verkauf von Dauerkarten für die Saison 2007/08 zum wiederholten Male bei einem Verkaufsstand von knapp 5000 gestoppt werden, um noch Karten für den Einzelverkauf und die Fans der Gastmannschaften anbieten zu können.[5]
Die Brose Baskets haben mit Faszination Basketball Bamberg außerdem den mit 819 Mitgliedern (Stand: 17. Okt. 2010) größten Basketball-Fanclub Deutschlands. Aufgrund der fanatischen Anhänger des Vereins und der breiten Begeisterung, innerhalb der relativ kleinen Stadt, bezeichnet man die Stadt in Basketballkreisen gerne als "Freak City".
Fußnoten [Bearbeiten]
- ↑ Fleming neuer Coach
- ↑ Roberts verlässt Brose Baskets (abgerufen: 1. August 2012)
- ↑ Slaughter wechselt nach Madrid (abgerufen: 22. August 2012)
- ↑ Zuschauerzahlen in der Basketball Bundesliga (abgerufen: 24. Juni 2007)
- ↑ Offizielle Meldung zum Dauerkartenverkauf (abgerufen: 20. Juli 2007)
Weblinks [Bearbeiten]
- www.brosebaskets.de (Homepage der Brose Baskets)
- www.stechertarena.de (Spielstätte der Brose Baskets)
- www.wbeyersdorf.de (Fan-Seite mit umfangreichen Infos zur Vereinsgeschichte)
Brose Baskets (Bamberg) | BBC Bayreuth | ALBA Berlin | Telekom Baskets Bonn | New Yorker Phantoms (Braunschweig) | Eisbären Bremerhaven | Fraport Skyliners (Frankfurt) | LTi Gießen 46ers | Phoenix Hagen | Neckar Riesen Ludwigsburg | Bayern München | EWE Baskets Oldenburg | Artland Dragons | TBB Trier | Walter Tigers Tübingen | ratiopharm ulm | Mitteldeutscher BC (Weißenfels) | s.Oliver Baskets (Würzburg)
Gruppe A: Panathinaikos Athen | Real Madrid | BK Chimki Moskau | Fenerbahçe Ülker | Olimpija Ljubljana | Mapooro Cantù
Gruppe B: Maccabi Tel Aviv | Montepaschi Siena | ALBA Berlin | Unicaja Málaga | Asseco Prokom Gdynia | Élan Chalon
Gruppe C: Olympiakos Piräus | Caja Laboral | Anadolu Efes SK | Žalgiris Kaunas | EA7-Emporio Armani Mailand | KK Cedevita Zagreb
Gruppe D: FC Barcelona Regal | ZSKA Moskau | Partizan Belgrad | Lietuvos rytas Vilnius | Brose Baskets | Beşiktaş Milangaz
Meister des Deutschen Basketball Bundes (DBB) – seit 1950:
Alemannia Aachen | Brose Baskets | BG Steiner Bayreuth | ALBA Berlin | ATV Düsseldorf | OPEL Skyliners | MTV Gießen | ASC Göttingen | SSC Göttingen | SSV Hagen | Turnerbund Heidelberg | USC Heidelberg | BSC Saturn Köln | RheinEnergie Köln | TSV Bayer 04 Leverkusen | FC Bayern München | EWE Baskets Oldenburg | VfL Osnabrück | BC Degerloch
Meister des Deutschen Basketball Verbandes (DBV), 1953 bis 1990:
BSG AdW Berlin | HSG HU Berlin | HSG Wiss. HU Berlin | ASK Vorwärts Halle | SC Chemie Halle | SK KPV 69 Halle | ASK Vorwärts Leipzig | HSG K-M-U Leipzig | HSG TU Magdeburg
Deutsche Meister (Basketball) der Vor- und Nachkriegszeit, 1939 bis 1948:
LSV Spandau (1939) Turnerbund Heidelberg (1948) | MTSV Schwabing (1947, 1949)
Pokalsieger des Deutschen Basketball Bundes (DBB), 1967 bis 2010:
Brose Baskets | BBC Bayreuth | ALBA Berlin | OPEL Skyliners | Brandt Hagen | SSV Hagen | MTV Gießen | ASC Göttingen | USC Heidelberg | BSC Saturn Köln | RheinEnergie Köln | TSV Bayer 04 Leverkusen | FC Bayern München | VfL Osnabrück | Artland Dragons | HERZOGtel Trier | SSV ratiopharm Ulm | MTV Wolfenbüttel
BBL-Ligapokal, seit 2010:
Brose Baskets | Alba Berlin
49.87916666666710.920555555556Koordinaten: 49° 52′ 45″ N, 10° 55′ 14″ O