Herman Haller

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Herman Haller (* 24. Dezember 1871 in Berlin; † 5. Mai 1943 in London; eigentlich Hermann Freund) war ein deutscher Theaterdirektor und Bühnenschriftsteller.

Leben[Bearbeiten]

Herman Haller war Direktor des Olympia-Theaters Berlin von 1894-96, des Haller-Ensembles von 1896 bis 1907, des Neuen Operetten-Theaters in Leipzig 1907 (gemeinsam mit Anton Hartmann), des Central-Theaters Leipzig 1907, ab 1908 des Carl-Schulze-Theaters Hamburg, von 1914 bis 1923 des Theaters am Nollendorfplatz Berlin und von 1923-1932 des Theaters im Admiralspalast Berlin. Berühmt wurde er als Schöpfer der Haller-Revuen in den 1920er-Jahren.

Von den von ihm als Librettist verfassten Werken sind Der Vetter aus Dingsda, Drei alte Schachteln und Der Juxbaron (mit Willi Wolff) die bekanntesten. Von ihm stammen die Texte zu Liedern wie Ach Jott, was sind die Männer dumm (1917), Was nützt denn den Mädchen die Liebe (1917), Batavia Fox (1921), Ich bin nur ein armer Wandergesell (1921) und Solang noch untern Linden (1923). 1936 emigrierte er nach London.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]