Hermann Kunisch

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Hermann Kunisch (* 27. Oktober 1901 in Osnabrück; † 24. Februar 1991 in München) war ein deutscher Literaturhistoriker. Er war seit 1930 nebenamtlicher und von 1935 bis 1945 hauptamtlicher Mitarbeiter am Deutschen Wörterbuch. In der Zeit des Nationalsozialismus war Kunisch Mitglied des NSLB.[1] Seit 1947 hatte Kunisch eine Professur in Berlin inne, bevor er 1955 nach München wechselte, wo er als Professor für Neuere Deutsche Literatur tätig war.

Hauptwerke[Bearbeiten]

  • Das Wort „Grund“ in der Sprache der deutschen Mystik des 14. und 15. Jahrhunderts (1929)
  • Rainer Maria Rilke. Dichtung und Dasein (1944)
  • Adalbert Stifter. Mensch und Wirklichkeit (1950)
  • Eckhart, Tauler, Seuse. Ein Textbuch aus der altdeutschen Mystik (1958, Hg.)
  • Meister Eckhart (1962)
  • Handbuch der deutschen Gegenwartsliteratur (1965, 2., verbesserte und erweiterte Aufl. 1969, Hg., gemeinsam mit Hans Hennecke)
  • Kleines Handbuch der deutschen Gegenwartsliteratur (1967, 2., verbesserte und vermehrte Aufl. 1969, Hg)

Literatur[Bearbeiten]

  • Brockhaus. Die Enzyklopädie, Bd. 12, 20. Aufl. Leipzig/Mannheim 1996, S. 634.
  • Meyers Enzyklopädisches Lexikon, Bd. 14, 9. Aufl. Mannheim/Wien/Zürich 1975, S. 451.
  • Kunisch, Hermann (Hg.): Handbuch der deutschen Gegenwartsliteratur, München 1965, S. 8.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Christa Hempel-Küter: Germanistik zwischen 1925 und 1955: Studien zur Welt der Wissenschaft am Beispiel von Hans Pyritz, Oldenbourg Akademieverlag; 2000, S. 36