Ruine Hohenrechberg

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Ruine Hohenrechberg
Die Ruine von Osten aus gesehen

Die Ruine von Osten aus gesehen

Alternativname(n): Hohen-Rechberg
Entstehungszeit: 1200
Burgentyp: Höhenburg, Spornlage
Erhaltungszustand: Ruine
Ständische Stellung: Grafen
Ort: Rechberg
Geographische Lage 48° 45′ 21″ N, 9° 46′ 55″ O48.7558333333339.7819444444444644Koordinaten: 48° 45′ 21″ N, 9° 46′ 55″ O
Höhe: 644 m ü. NN
Ruine Hohenrechberg (Baden-Württemberg)
Ruine Hohenrechberg
Turm und Mauer der Burg

Die Hohenrechberg, auch Hohen-Rechberg geschrieben, ist eine mittelalterliche Burgruine südlich von Schwäbisch Gmünd, in der Nähe des Stadtteils Rechberg im Ostalbkreis in Baden-Württemberg.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografische Lage

Die Ruine der Spornburg liegt bei rund 644 Meter über Normalnull auf der westlichen Schulter des Rechberges. Der Rechberg ist ein Zeugenberg und gehört zu den Drei Kaiserbergen. Landschaftlich befindet er sich am Nordrand der Schwäbischen Alb.

[Bearbeiten] Geschichte

Burg Hohenrechberg, Gouache von Louis Mayer, 1836
(im Hintergrund der Hohenstaufen)

Ein Ulrich von Rechberg wird 1179 erstmals genannt. Er ist vermutlich der Erbauer der Burg, die zwischen 1200 und 1250 entstanden ist. Zum ersten Mal erwähnt wird sie 1355. Die als staufische Dienstmannenburg erbaute Burg Hohenrechberg war Stammsitz der späteren Grafen von Rechberg. Sie bildete den historischen sowie den administrativen Mittelpunkt ihres Herrschaftsgebietes.

1448 bis 1450 plündern Kriegsleute der Reichsstädte Schwäbisch Gmünd und Schwäbisch Hall die Umgebung der Burg, wagen diese jedoch nicht anzugreifen. Im Bauernkrieg 1525 wird der Hohenrechberg von den plündernden Bauern verschont. Allerdings können die Burgbewohner nicht verhindern, dass die Klöster Lorch und Adelberg sowie die nahegelegene Burg Hohenstaufen niedergebrannt werden. 1546 zieht der Schmalkaldische Bund vor der Burg auf, sie bleibt aber unversehrt. Dagegen wird Schwäbisch Gmünd eingenommen.

Die Burg wurde mehrmals umgebaut und erweitert. Bis 1585 regierte die Herrschaft direkt von ihrer Stammburg aus. Sowohl 1648 im Dreißigjährigen Krieg wie auch 1796 zur Zeit der Französischen Revolutionskriege wurde die Burg zwar von den Franzosen besetzt, aber nie zerstört. 1865 wurde die Burg durch ein von Blitzschlag ausgelöstes Feuer zur Ruine.

Bis zum Jahr 1986 befand sich die Burg im Eigentum des Adelsgeschlechts. Damals wurde sie an einen Göppinger Privatmann verkauft.

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Burg Hohenrechberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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