Ruine Hohenrechberg
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| Ruine Hohenrechberg | ||
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Burg Hohenrechberg, Gouache von Louis Mayer, 1836 |
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| Alternativname(n): | Hohen-Rechberg | |
| Entstehungszeit: | 1179 | |
| Burgentyp: | Spornburg | |
| Erhaltungszustand: | Ruine | |
| Ständische Stellung: | Grafen | |
| Ort: | Rechberg | |
| Geographische Lage | 48° 45′ 21″ N, 9° 46′ 55″ O48.7558333333339.7819444444444607Koordinaten: 48° 45′ 21″ N, 9° 46′ 55″ O | |
| Höhe: | 607 m ü. NN | |
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Die Hohenrechberg, auch Hohen-Rechberg geschrieben, ist eine mittelalterliche Burgruine südlich von Schwäbisch Gmünd, in der Nähe dessen Stadtteils Rechberg, im Ostalbkreis in Baden-Württemberg, Deutschland.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Lage
Die Ruine liegt bei rund 607 Meter über Normalnull auf der westlichen Schulter des Rechberges. Der Rechberg ist ein Zeugenberg und gehört zu den Drei Kaiserbergen. Landschaftlich befindet sich er am Nordrand der Schwäbischen Alb.
[Bearbeiten] Geschichte
Eine Ersterwähnung der Burg liegt aus dem Jahre 1179 vor. Die stauferzeitliche Burg, war Stammburg der späteren Grafen von Rechberg. Sie bildete den historischen sowie den administrativen Mittelpunkt ihres Herrschaftsgebietes.
Die Burg wurde mehrmals umgebaut und erweitert. Bis 1585 regierte die Herrschaft direkt von ihrer Stammburg aus. Sowohl 1648 im Dreißigjährigen Krieg wie auch 1796 zur Zeit der Französischen Revolutionskriege wurde die Burg zwar von den Franzosen besetzt, aber nie zerstört. 1865 wurde die Burg durch ein von Blitzschlag ausgelöstes Feuer zur Ruine.
Bis zum Jahr 1986 befand sich die Burg im Eigentum des Adelsgeschlechts. Damals wurde sie an einen Göppinger Privatmann verkauft.
[Bearbeiten] Siehe auch
[Bearbeiten] Literatur
- Günter Schmitt: Burgenführer Schwäbische Alb. Band 1 · Nordost-Alb. Wandern und entdecken zwischen Aalen und Aichelberg. Biberacher Verlagsdruckerei, Biberach an der Riß 1988, ISBN 3-924489-39-4
- Gmünd, Hohenstaufen und Hohen-Rechberg. In: Ph. L. Adam: Das Königreich Württemberg. 1841
- Richard Strobel (Hrsg.): Die Kunstdenkmäler in Baden-Württemberg. Stadt Schwäbisch Gmünd, Band IV: Kirchen und Profanbauten außerhalb der Altstadt, Ortsteile, Deutscher Kunstverlag, München und Berlin 2003, ISBN 3-422-06381-1

