Hui Shi

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Hui Shi (chin. 惠施, Huì Shī), auch Huizi (chin. 惠子, Huìzǐ „Meister Hui“), war ein chinesischer Philosoph aus dem Staat Song () zur Zeit der Streitenden Reiche. Der berühmte Gelehrte war Freund und Landsmann des Zhuangzi und führender Vertreter der philosophischen Schule der Schule der Namen oder Logiker (mingjia). Er stieg bis zum Kanzler von Wei () auf.

Der Autor des letzten Kapitels des Zhuangzi (庄子) räumt seinen Lehren (wie auch denen des Mozi) einen beträchtlichen Raum ein.

Im Gegensatz zur überwiegend sozial ausgerichteten Philosophie seiner zeitgenössischen Berufskollegen beschäftigte sich Meister Hui mit Logik, Ontologie und Erkenntnistheorie und wurde dadurch zum Lieblingsopfer für den Spott des Zhuang Zhou, der die Logiker mit den ihm zur Verfügung stehenden sprachlichen Mitteln bekämpfte. Aus dem Werk Zhuangzi ist daher das plastischste Porträt des Meisters zu entnehmen.

Huis Lehren sind auch in anderen Werken, wie dem Zhanguo ce, Lüshi chunqiu, Han Feizi und Xunzi, überliefert.

[Bearbeiten] Literatur

  • Arthur Waley: Lebensweisheit im alten China. Hamburg 1952 (Three Way of Thought in Ancient China, dt.)

[Bearbeiten] Weblinks

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