Hysteria (Human-League-Album)

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Hysteria
Studioalbum von The Human League
Veröffentlichung 7. Mai 1984
Label Virgin Records
Format CD, LP
Genre Synthie Pop, New Wave
Anzahl der Titel 10

Besetzung

  • Philip Oakey: Gesang, Keyboards, Programming
  • Ian C. Burden: Bass, Gitarre, Keyboards
  • Jo Callis: Gesang, Gitarre, Keyboards
  • Philip Adrian Wright: Keyboards
  • Susanne Sulley: Gesang
  • Joanne Catherall: Gesang
Produktion Hugh Padgham, Chris Thomas und The Human League
Studio Air Studios, London und The Townhouse, London
Chronologie
Dare!
(1981)
Hysteria Crash
(1986)
Singleauskopplungen
Mai 1984 The Lebanon
Juni 1984 Life on Your Own
November 1984 Louise

Hysteria ist das vierte Studioalbum der britischen Synthiepop-Band The Human League.

Entstehungsgeschichte[Bearbeiten]

Nach dem weltweiten kommerziellen Erfolg von Dare! ging die Band zunächst wieder mit Martin Rushent ins Studio. Bei den Aufnahmen der Rhythmusspuren zu den Titeln So Hurt, Love you too Much und Don’t you Know kam es zwischen dem Produzenten und der Band zum Streit.[1] Rushent verließ die Produktion und Chris Thomas wurde engagiert, um das Album fertigzustellen. Mit The Sign wurde ein weiterer Rhythmus von Jim Russell programmiert, der an den Kompositionen auf dem Folgealbum Crash stärker eingebunden wurde. Russell war zuvor Schlagzeuger der britischen Pub-Rock-Band The Inmates. Er hatte bereits mit Rushent während der Aufnahmen zu Pete Shelleys Soloalbum XL-1 als Schlagzeuger gearbeitet. Doch auch Thomas ließ das Projekt unvollendet, so dass das Album letztendlich mit Hugh Padgham als Produzent fertiggestellt wurde. Insgesamt zog sich die Produktion über zweieinhalb Jahre hin.[2] Die lange Wartezeit überbrückte das Label Virgin Records mit der EP Fascination!.

Veröffentlichung und Charterfolg[Bearbeiten]

Das Album stieg am 19. Mai 1984 auf Platz drei der britischen Albencharts ein und hielt sich insgesamt 18 Wochen.[3] Der britische Schallplattenverband BPI zertifizierte im Mai 1984 eine Goldene Schallplatte.[4] Die drei ausgekoppelten Singles konnten sich nur un den UK Top 40 platzieren. In den Mediacontrol-Charts erreichte das Album Platz 44 und hielt sich 8 Wochen.[5] In den Billboard 200 erreichte das Album Platz 62.[6]

Rezeption[Bearbeiten]

Andy Kellmann spielt in seiner Rezension für die Musikdatanbank Allmusic auf die lange Entstehungszeit des Albums an und meint, es klänge genauso, wie man das unter dem Druck des mit einer Platinschallplatte zertifizierten Vorgängers erwarten könne: Die Melodien seien gelegentlich flau und die Arrangements häufig blutleer.[2]

Titelliste[Bearbeiten]

# Titel Autor(en) Länge
1. I'm Coming Back Oakey, Wright 4:08
2. I Love You Too Much Burden, Callis, Wright 3:22
3. Rock Me Again and Again and Again and Again and Again and Again (Six Times) Austin, Brown 3:25
4. Louise Callis, Oakey, Wright 4:54
5. The Lebanon Callis, Oakey 5:01
6. Betrayed Oakey, Wright 4:01
7. The Sign Burden, Callis, Oakey 3:45
8. So Hurt Burden, Callis 3:47
9. Life on Your Own Callis, Oakey, Wright 4:04
10. Don't You Know I Want You Burden, Callis, Oakey 3:06

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Tom Flint: Martin Rushent: from Punk to Electro. In: soundonsound.com. 1. Februar 2007, abgerufen am 18. November 2012 (englisch).
  2. a b Andy Kellmann: Hysteria – The Human League: Songs, Rewiews, Credits, Awards:AllMusic. In: allmusic.com. Rovi Corp., abgerufen am 18. November 2012 (englisch).
  3. ChartArchive – The Human League – Hysteria. In: chartarchive.org. Abgerufen am 18. November 2012 (englisch).
  4. Certified Awards Search. British Phonographic Industry, abgerufen am 15. September 2014 (englisch, Suchwort: Human League).
  5. Hysteria in den Mediacontrol-Charts. In: charts.de. Abgerufen am 18. November 2012.
  6. Hysteria – The Human League:Songs, Reviews, Credits, Awards:AllMusic. In: allmusic.com. Abgerufen am 18. November 2012 (englisch).