Ida Rolf

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Ida Pauline Rolf (* 19. Mai 1896 in New York; † 19. März 1979 ebenda) war eine amerikanische Biochemikerin[1], [2]. Sie war die Begründerin des Rolfing, einer nach ihr benannten komplementärmedizinischen Behandlung.

Leben[Bearbeiten]

Ida Rolf wuchs in der Bronx in New York auf. Sie studierte Biochemie an der Columbia University und schloss 1920 als eine der ersten Frauen mit dem Doktortitel ab. In den darauf folgenden zwölf Jahren arbeitete sie am Rockefeller-Institut, zuerst in der Abteilung für Chemotherapie, später in der Abteilung für organische Chemie, und stieg schließlich in den Rang einer Associate am Institut auf. Sie studierte als Wissenschaftlerin vor allem die Eigenschaften des menschlichen Bindegewebes. Daneben beschäftigte sie sich mit Yoga, Osteopathie und Homöopathie.

Aus beruflichem Interesse und durch chronische Krankheiten in der Familie motiviert, begann sie, Menschen zu beraten und mit ihnen zu arbeiten. Im Laufe der Jahre entdeckte sie, dass der menschliche Körper und seine Struktur, die sich unter anderem in der Körperhaltung ausdrückt, durch eine bestimmte Art der Bindegewebsmanipulation sehr viel stärker veränderbar ist, als bislang angenommen worden war. Sie gab ihre Erfahrungen zunächst nur an interessierte Ärzte weiter.

Mitte der sechziger Jahre behandelte Ida Rolf den Begründer der Gestalttherapie, Fritz Perls. Er lud sie ein, in Esalen, dem damaligen Mekka des Human Potential Movement, zu arbeiten, wo sie bald auch anfing, Schüler auszubilden. Hier fand die Begegnung des Rolfing mit den Methoden der Humanistischen Psychologie statt. Von da an wurde das Rolfing in den USA immer populärer, und 1971 gründete Ida Rolf in Boulder/Colorado das Rolf Institute of Structural Integration[3] als Ausbildungsstätte und Berufsorganisation.

Ida Rolf starb 1979 im Alter von 83 Jahren.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Über Ida Rolf
  2. http://www.rolfingrf.at/Biographische%20Einblicke%20Ida%20Rolf.pdf.
  3. Homepage des Instituts (engl.). Abgerufen am 30. Dezember 2010.