Ingrid Bodsch

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Ingrid Bodsch (* 22. Januar 1953 in Graz) ist eine österreichische Historikerin und in Deutschland lebende Museumsdirektorin.

Leben[Bearbeiten]

Nach Abschluss des Gymnasiums bei den Ursulinen in Graz und vier Semestern Mittelalterliche und Neuere Geschichte, Kunstgeschichte, Alte Geschichte, Germanistik und Volkskunde an der Karl-Franzens-Universität Graz wechselte Bodsch an die Universität Bonn. Dort schloss sie 1977 das Studium mit dem Magister Artium (M.A.) ab. 1977 bis 1981 war sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Historischen Seminar der Universität Bonn bei den Professoren Paul Egon Hübinger und Eugen Ewig. 1981 bis 1985 arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Museum Schnütgen in Köln, wo sie unter der Leitung des damaligen Direktors und legendären Ausstellungsmachers, Anton Legner, die Ausstellung Ornamenta Ecclesiae, Kunst und Künstler der Romanik (Kunsthalle Köln, 1985) mit konzipierte und realisierte.

1977 heiratete sie den Molekularbiologen Wolfram Bodsch und begleitete ihn zu Forschungsaufenthalten in die USA, wo sie zwischen 1986 und 1988 am Getty Museum in Malibu, Kalifornien, und am Metropolitan Museum of Art in New York City tätig war. Ingrid Bodsch promovierte 1988 an der Universität Bonn, und wurde danach zur Planung und Durchführung der Ausstellung zur 2000-Jahr-Feier der Stadt Jülich berufen. Seit der Neugründung 1989 leitet sie das Stadtmuseum Bonn[1], das sie maßgeblich aufgebaut hat. Von 2003 bis 2007 war sie Sprecherin der Fachgruppe Kulturhistorische Museen und Kunstmuseen im Deutschen Museumsbund. 2005 wurde ihr vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) die Projektleitung des „Schumann-Netzwerks“ [2] übertragen. Sie koordinierte 2010 die Feierlichkeiten zum Schumann-Jahr anlässlich des 200. Geburtstag des Komponisten Robert Schumann. 2011 initiierte sie zusammen mit Irmgard Knechtges-Obrecht mit Unterstützung des Staatsministers für Kultur das internationale Schumann-Forum[3], das im Oktober 2011 in Bonn mit dem Bariton Christian Gerhaher als erstem Mitglied und Paten in einem Festakt aus der Taufe gehoben wurde. 2013 übernahm sie das Projektmanagement für die Internationale Richard-Wagner-Tagung in Leipzig [4].

Seit 2006 ist Ingrid Bodsch durch Auszeichnung des Bundespräsidenten der Republik Österreich Trägerin des Österreichischen Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst. 2013 wurde ihr darüber hinaus das Große Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich verliehen.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. [1]
  2. Schumann-Portal
  3. Schumann-Forum
  4. [2]