Insulare Schriften
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Als Insulare Schriften bezeichnet man die Fortentwicklungen der Halbunzialen, die im Frühmittelalter in Irland, Schottland und England in Gebrauch waren. Sie werden gewöhnlich unterschieden in die insulare Halbunziale (auch 'insulare Rundschrift') und die insulare Minuskel (auch 'insulare Spitzschrift').
Die Schriften verwenden neben den halbunzialen Formen für d, n und s auch Formen aus der Unzialen. Typisch sind die spachtelförmigen Schaftansätze und die Umpunktungen von Buchstaben als Verzierung.