Integriertes Wohnen
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Unter integriertem Wohnen versteht man das Zusammenleben von jungen und alten Menschen, Familien und Alleinstehenden in einer Wohnanlage. Durch die Ansiedlung von Menschen mit unterschiedlichen Lebenslagen, Aktionsräumen und individuellen Fähigkeiten sollen nachbarschaftliche und quartiersbezogene soziale Netzwerke angeregt werden.
Die unterschiedlichen Personengruppen bewohnen in diesen Projekten auf ihre spezifischen Bedürfnisse angepasste Wohnungen. Älteren und behinderten Menschen wird dabei meist eine barrierefreie Wohnung zur Verfügung gestellt. Gemeinschaftsräume bilden wichtige Räume für nachbarschaftliche soziale Netzwerke.
Der Begriff „Integriertes Wohnen“ wurde durch ein im Jahr 1979 initiiertes Projekt im Münchner Stadtteil Nymphenburg geprägt.

