Isabel Hull

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Isabel Virginia Hull (* 1949) ist eine US-amerikanische Historikerin, die John-Stambaugh-Professorin am Lehrstuhl für Geschichte und ehemalige Vorsitzende der Geschichtsfakultät an der Cornell University in New York ist. Sie ist Expertin für die Deutsche Geschichte der Jahre 1700 bis 1945 und konzentriert sich auf Sozialpolitik, Politische Theorie und Gender Studies.

Sie studierte an der Universität von Michigan und der Yale University. Heute hält sie Vorlesungen über den europäischen Faschismus, den Ersten Weltkrieg, deutsche Geschichte von 1648 bis heute und die Geschichte von Völkerrecht.

Michael Geyer von der Universität von Chicago sagte über Hull, sie sei einer der versiertesten deutschen Historikerinnen und Historiker und sie sei sicher die beste ihrer Generation. Sie ist Gewinnerin des Ralph-Waldo-Emerson-Preises, Mitglied der American Academy of Arts and Sciences und war sowohl Guggenheim Fellow und Research Fellow der Alexander von Humboldt-Stiftung. 2013 hat sie den ersten Forschungsförderungspreis der Max Weber Stiftung und des Historischen Kollegs gewonnen.

Bücher[Bearbeiten]

  • A Scrap of Paper: Breaking and Making International Law During the Great War (2014)
  • Absolute Destruction: Military Culture and the Practices of War in Imperial Germany (2005)
  • Sexuality, State, and Civil Society in Germany, 1700–1815 (1996)
  • The Entourage of Kaiser Wilhelm II, 1888–1918 (1982)

Weblinks[Bearbeiten]