Italiker
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Als Italiker wird eine Reihe indogermanischer antiker Völker und Stämme Italiens bezeichnet. Gemeinsam war ihnen die Verwendung italischer Sprachen. Man unterscheidet zwei Sprachgruppen, die latino-faliskische (Latiner, Falisker) und die oskisch-umbrische (Osker, Umbrer, Samniten). Sie wanderten etwa 1200 bis 1000 v. Chr. von Norden her über die Alpen nach Italien ein. Seit dem 4. Jahrhundert v. Chr. wurden die Italiker durch Rom unterworfen.
Früher vermutete man in der linguistischen Forschung, dass das Italisch-oskische näher mit dem Keltischen verwandt sei, doch heute nimmt man fest an, dass diese eine eigene Sprachgruppe innerhalb des Indogermanischen bildet, die näher mit dem Germanischen verwandt ist.
Italiker und Kelten können von der Urnenfelderkultur als Urvolk abgeleitet werden, ebenfalls die Germanen, da diese aus Teilen der Hallstatt-Kultur hervorgingen, die direkt aus der Urnenfelderkultur stammt.[1]
[Bearbeiten] Siehe auch
Romanen, Etrusker, Herniker, Alteuropa, Aurunker, Volsker, Sikeler, Sikanen

