Jahreszeitenklima

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Das Jahreszeitenklima ist das Klima aller Klimazonen (außer den Tropen), in dem sich warme und kalte Jahreszeiten deutlich voneinander unterscheiden sowie die Tageslänge über die Dauer eines Jahres variiert. Die Jahrestemperaturamplitude (Temperaturschwankungen innerhalb eines Jahres) ist höher als die Tagestemperaturamplitude (Temperaturschwankungen innerhalb eines Tages), weil der Einstrahlungswinkel von Sonnenstrahlen im Laufe des Jahres durch die Umdrehung der Erde um die Sonne variiert (siehe Jahreszeiten). Das Gegenteil herrscht in den Tropen und wird als Tageszeitenklima bezeichnet.

Gründe für das Jahreszeitenklima[Bearbeiten]

Der Grund dafür, dass es ein Jahreszeitenklima überall außer in den Tropen gibt, liegt an der schiefen Erdachse. Denn wenn sich die Erde im Jahresverlauf um die Sonne bewegt, sind stets andere Erdregionen der Sonne zugeneigt. Im Dezember ist beispielsweise die nördliche Halbkugel von der Sonne weggeneigt, wodurch weniger Sonnenstrahlung dort eintrifft. Dort ist es also Winter. Zur gleichen Zeit wird es auf der Südhalbkugel Sommer, weil sie der Sonne zugeneigt ist.

Je weiter man sich dem Äquator nähert, umso schwächer wird dieser Effekt, d.h. dass man im subpolaren Raum ein sehr starkes Jahreszeitenklima, im Mittelmeerraum ein schwaches und in den Tropen kein Jahreszeitenklima mehr erkennen kann.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

http://www.diercke.de/kartenansicht.xtp?artId=978-3-14-100770-1&seite=13&..