Jan Koster

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Jan Koster (* 8. Juli 1945 in Delft) ist ein niederländischer Linguist. Er ist als Professor der Linguistik an der Reichsuniversität Groningen tätig.

Er studierte an der Universität Amsterdam, wo er, nachdem er das MIT 1976 besuchte, seinen Doktortitel 1978 erhielt. Bevor er 1986 nach Groningen wechselte war er Dozent an der Universität Amsterdam und der Universität Utrecht, sowie außerordentlicher Professor an der Universität Tilburg.

Mit Henk van Riemsdijk und Jean-Roger Vergnaud war Koster einer der Gründer von GLOW, der größten europäischen Organisation Generativer Linguistik. Er war Mitbegründer und Editor von The Linguistic Review und ist Co-Editor von Studies in Generative Grammar.

Sein Spezialgebiet ist Theoretische Syntax und die Geschichte der Linguistik. Er hat bedeutende Beiträge bei Theorien zur Satzstellung, zur Lokalität und zu Anaphern.

Werke[Bearbeiten]

  • Locality Principles in Syntax (1978). Dordrecht: Foris.
  • Domains and Dynasties (1987). Dordrecht: Foris.
  • (Mit E. Reuland, Eds.) Long-Distance Anaphora (1991). Cambridge: Cambridge University Press.