Johann Christian Ruberg

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Johann Christian Ruberg (getauft am 4. September 1746 in Lüttgenrode bei Osterwieck; † 5. September 1807 in Ławki bei Myslowitz (Oberschlesien)) war ein deutscher Hüttenmeister, Erfinder im Fachbereich Metallurgie.

Johann Christian Ruberg verbrachte seine Kindheit in Ilsenburg. Er sollte Theologie studieren, und Graf Christian Ernst zu Stolberg-Wernigerode spendete ein Stipendium dazu, aber der junge Ruberg zeigte mehr Interesse für Naturwissenschaften. Er beschäftigte er sich mit der Probier- und Scheidekunst.

Der fürstlich anhalt-plessische Hütteninspektor Kiß gab ihm einen Posten als Steiger in der schlesischen Steinkohlengrube Emanuelssegen bei Pleß.

Gleichzeitig ist es ihm gelungen, 1786 in der Glashütte zu Wessela (Stadtteil von Myslowitz) durch Laborversuche deren Glasmasse erheblich verbessern.

Johann Christian Ruberg hat um 1798 ein besonderes Destillationsverfahren in Muffelöfen erfunden und so die oberschlesische Zinkindustrie begründet.

Er ist auf dem evangelischen Friedhof in Lendzin bestattet. Seinen Namen trägt seit 2000 die Volksschule Nr. 3 in dieser Stadt.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]