Johann Georg Ehrlich

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Johann Georg Ehrlich (* 13. Oktober 1676 in Hennersdorf bei Frauenstein; † 8. Februar 1743 in Dresden) war ein Dresdner Kaufmann, Ratsherr und Stifter des nach ihm benannten Ehrlichschen Gestifts.

Ehrlich erwarb sein Vermögen als Pächter des Ratskellers, des Breihahnhauses in der Breiten Gasse, des Weißbierhauses sowie der Ratswaage. Des Weiteren betrieb er eine Eisenhandlung. Ehrlich war Ältester der Dresdner Kammerinnung und ab dem Jahr 1740 auch Dresdner Ratsherr.

In den Jahren zwischen 1727 und 1749 vereinten Ehrlich und sein Sohn Johann Gotthold auf der Kötzschenbrodaer Weinbergsflur in der Lößnitz die drei historischen Weinberge Schild, Sandleithe und Wehlsberg zum Weinbergsbesitz Ehrlich, der später zu Neufriedstein wurde, gelegen im heutigen Radebeuler Stadtteil Niederlößnitz.

Im Jahr 1743 begründete er mit einem großen Teil seines Besitzes eine Armen- und Schulstiftung.

Ehrlich wohnte von 1715 bis zu seinem Tod in der Töpferstraße 1. Begraben wurde er auf dem Johanniskirchhof.

Nach ihm ist in der Wilsdruffer Vorstadt die Ehrlichstraße benannt.

Literatur[Bearbeiten]