Johann Gottfried Rösner

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Johann Gottfried Rösner, Anonym, ca. 1730, Städtisches Museum Toruń

Johann Gottfried Rösner (* 21. November 1658 in Züllichau; † 7. Dezember 1724 in Thorn) war ein königlich preußischer Beamter, der im Thorner Blutgericht hingerichtet wurde.

Rösner wurde in der brandenburgischen Neumark geboren. 1679 bis 1683 studierte er an der Universität Frankfurt (Oder). Der Burggraf von Thorn wurde 1703 Bürgermeister und 1706 Kurator des städtischen Thorner Gymnasiums. Wie die meisten Bürger der städtischen Oberschicht war er Anhänger des Protestantismus.

In der Folge der Auseinandersetzungen zwischen Katholiken und Protestanten im Sommer 1724 wurde Rösner wegen „Pflichtvernachlässigung und Aufruhr“ vom polnischen obersten Gericht in Warschau zum Tode verurteilt und im Thorner Blutgericht mit weiteren Bürgern hingerichtet.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Johann Gottfried Rösner – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien