John R. Pasta

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

John R. Pasta (* 1918 in New York City; † 1984 in Chicago) war ein US-amerikanischer Physiker und Informatiker.

John R. Pasta wuchs in New York City auf und arbeitete zunächst als Makler und Polizist. Anschließend nahm er am City College of New York ein Physikstudium auf, musste das City College jedoch zur Zeit der Großen Depression verlassen und eine anderweitige Arbeit aufnehmen. Während des Zweiten Weltkrieges diente er als Kryptographie- und Radarexperte in der US Army. Nach dem Krieg konnte er aufgrund seines Wehrdienstes nach dem G. I. Bill of Rights sein Studium am City College wieder aufnehmen und erlangte 1951 einen Abschluss als Ph.D. in Theoretischer Physik an der New York University. Danach arbeitete Pasta 1952 am Los Alamos National Laboratory unter Nicholas Metropolis an dem Computer MANIAC I. In Los Alamos war er an der Auslegung von frühen Computersystemen für Berechnungen im Waffenbau beteiligt.

Anschließend arbeitete er zusammen mit Enrico Fermi und Stanisław Marcin Ulam am Fermi-Pasta-Ulam-Experiment, dem Projekt, durch das er bekannt wurde und dessen Ergebnisse zwischen Physikern und Forschern im Bereich der Chaostheorie stark diskutiert wurde. Danach war er weiterhin als Computerexperte in der Atomic Energy Commission tätig.

Ab 1964 erhielt er eine Forschungsprofessur für Physik an der Fakultät für Informatik (UIUC Engineering Campus) an der University of Illinois, später leitete er diesen Bereich von 1964 bis 1970.

Publikationen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]