Josef Degeorgi

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Josef Degeorgi
Josef Degeorgi, Fußballspieler (01).jpg
Spielerinformationen
Geburtstag 19. Jänner 1960
Geburtsort Bad VöslauÖsterreich
Größe 180 cm
Position Linksverteidiger
Vereine in der Jugend

1974-1979
ASK Bad Vöslau
FC Admira/Wacker
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
1979-1982
1983-1990
1990-1991
1991-1993
FC Admira/Wacker
FK Austria Wien
FC Admira/Wacker
VfB Mödling
109 (1)
185 (9)
30 (1)
Nationalmannschaft
1982-1990 Österreich 30 (1)
Stationen als Trainer
2003-2007
2007-2008
2009
2009-2012
FC Stadlau
ASV Vösendorf
ASKÖ Klingenbach
SV St. Margarethen
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Josef Degeorgi (* 19. Jänner 1960 in Bad Vöslau, Niederösterreich) ist ein ehemaliger österreichischer Fußballspieler. Der Verteidiger nahm an der Weltmeisterschaft 1982 teil und wurde mit der Wiener Austria drei Mal österreichischer Meister.

Karriere[Bearbeiten]

Josef Degeorgi begann seine Karriere als Stürmer in der Schülermannschaft seines Heimatvereins ASK Bad Vöslau. Ab 1974 spielte er beim FC Admira/Wacker, wo er in die Abwehr zurückgezogen wurde. Einen Stammplatz in der Kampfmannschaft erkämpfe er sich erstmals 1979/80. 1982 erreichte er mit seinem Team erstmals einen Europacupstartplatz und debütierte unter seinem ehemaligen Trainer Felix Latzke beim 3:2-Auswärtssieg gegen Ungarn am 24. März in der österreichischen Nationalmannschaft. Nachdem er zwei Monate später als Verteidiger noch das Siegtor gegen Dänemark schoss, mauserte er sich noch in letzter Minute zum Stammspieler für die Weltmeisterschaft 1982 in Spanien, wo er auch bei den ersten vier Partien in der Startaufstellung stand. Österreich konnte dabei den achten Platz erreichen.

Durch diesen raschen Aufstieg entsprechend umworben, kam er im Jänner 1983 zur Wiener Austria, wo er seine größten Erfolge feiern sollte. Bis zu seinem Rückwechsel zum FC Admira/Wacker im Sommer 1990 wurde er von 1984 bis 1986 dreimal in Serie österreichischer Meister und gewann auch 1986 den ÖFB-Cup, wobei er sich im Finale beim 6:4 nach Verlängerung gegen Rapid im Gerhard-Hanappi-Stadion auch in die Schützenliste eintrug. Größter internationaler Erfolg in dieser Zeit war der Einzug ins Europacup-Halbfinale 1983, wobei Josef Degeorgi selbst die Aufstiege gegen den FC Barcelona und Inter Mailand als größten Erfolg sah.

Nach einer Saison 1990/91 beim FC Admira/Wacker ging Josef Degeorgi zum Ende seiner Profi-Laufbahn noch zum VfB Mödling in die 2. Division, wo 1992 der Aufstieg gelang. Seinen Karriereausklang verbrachte der Abwehrspieler bei der SV Rohrbach sowie wieder beim ASK Bad Vöslau als Spielertrainer. 1999 zog Josef Degeorgi noch in Bad Vöslau das violette Dress über. Als Trainer arbeitete er 2003 bis 2007 beim FC Stadlau sowie von 2007 bis 2009 beim ASV Vösendorf. Derzeit trainiert er den SV St. Margarethen.

Erfolge[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]