Inter Mailand

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Inter Mailand
Inter Mailand.svg
Voller Name Football Club Internazionale Milano
Ort Mailand
Gegründet 9. März 1908
Vereinsfarben schwarz-blau
Stadion Giuseppe-Meazza-Stadion
Plätze 82.955
Präsident IndonesienIndonesien Erick Thohir
Trainer ItalienItalien Walter Mazzarri
Homepage www.inter.it
Liga Serie A
2013/14 5. Platz
Heim
Auswärts

Inter Mailand (offiziell Football Club Internazionale Milano, oder kurz Inter) ist ein italienischer Fußballverein aus der lombardischen Hauptstadt Mailand. Er ist der einzige Fußballklub in Italien, der nie aus der Serie A abgestiegen ist. In den 1960er-Jahren gewann Inter zweimal den Europapokal der Landesmeister, in den 1990er-Jahren dreimal den UEFA-Cup und 2010 die UEFA Champions League.

Der Verein trägt seine Heimspiele im Mailänder Giuseppe-Meazza-Stadion (auch unter dem Namen „San Siro“ bekannt) aus. Dieses teilt sich der Klub mit dem Lokalrivalen AC Mailand.

Geschichte[Bearbeiten]

Anfänge (1908–1929)[Bearbeiten]

Mannschaft 1910

Der Internazionale FC wurde am 9. März 1908 von mehreren verärgerten kosmopolitischen Mitgliedern des „Milan Cricket and Football Club“ (dem heutigen AC Mailand) im Mailänder Restaurant Ristorante Orologio (it. Restaurant Uhrmacher), nahe der Piazza del Duomo, gegründet. Die hitzige, fast fünfstündige Gründungssitzung, der Italiener und Schweizer beiwohnten, endete mit den Unterschriften auf der Vereinssatzung. Der Football Club Internazionale Milano, wie sich der Verein offiziell nannte, wurde vom nationalistischen Milan CFC, in dem nur Italiener spielen durften, abgespalten.

Der Name „Internazionale“ (it. „International“) wurde gewählt, um die Offenheit der Mannschaft für Spieler aller Nationalitäten zu demonstrieren. Zum Präsidenten wurde Giovanni Paramithiotti, ein streng katholischer Venezianer, gewählt, erster Kapitän wurde der Schweizer Hernst Manktl. Die Vereinsfarben waren schon damals Schwarz-Blau. Das erste Wappen (mit den Initialen FCIM) wurde während der erwähnten Gründungssitzung auf einen Bierdeckel gezeichnet. Ein weiteres Symbol für „Internazionale“ wurde das Wappen der ehemaligen Herrscherfamilie Mailands, der Visconti. Daher rührt auch der Grund, die Spieler als die „Biscioni“ (die Schlangen) zu bezeichnen. Während der AC Milan in der Frühzeit der Verein der Arbeiter war, wurde Inter zum Verein der Bürger, Künstler und Intellektuellen.

Die Anfänge bei Inter waren aufgrund der finanziellen Lage schwierig. So mussten sich die Spieler ihre Schuhe und sogar ihre Trikots selbst kaufen.[1] Trotzdem holte der Verein bereits zwei Jahre nach seiner Gründung den ersten Titel: Unter Kapitän und Trainer Virgilio Fossati wurde im Jahr 1910 die Meisterschaft gewonnen, auch wenn es den Begriff „Scudetto“ damals noch nicht gab und dieser Titel sowie der folgende 1920 nicht mit den späteren Titeln verglichen werden kann (siehe dazu auch Serie A).

Die Umbenennung in Ambrosiana-Inter (1929–1955)[Bearbeiten]

Logo von Ambrosiana-Inter

Inter wurde 1929/30 erster Meister der neu gegründeten gesamtitalienischen Profiliga, der direkten Vorgängerin der Serie A. Im Kader der Meistermannschaft befand sich der legendäre Giuseppe Meazza, der bereits zwei Jahre zuvor zu Inter kam. Mit Meazza, der noch heute als einer der besten italienischer Fußballer aller Zeiten gilt, wurde Inter in der Folge drei Mal Meister und einmal Pokalsieger. In diesen Jahren war Juventus Turin der Hauptrivale von Inter. Bis heute wird jede Partie zwischen den beiden rivalisierenden Vereinen in den Medien als „Derby d'Italia“ tituliert. Zurückzuführen ist das unter anderem auch auf die Tatsache, dass Inter und Juve lange Zeit die einzigen beiden italienischen Klubs waren, die noch nie aus der höchsten Spielklasse abgestiegen waren. Mit dem Zwangsabstieg von Juventus im Jahr 2006 verbleibt allein Inter als Dauermitglied der Serie A.

Während der Zeit des faschistischen Regimes musste sich Inter, welches sich nach der Ansicht Mussolinis zu offen gab, fusionieren. So kam 1928 die erzwungene Fusion mit den „US Milanese Milano“ zum „SS Ambrosiana Inter“ (ab 1930 AS Ambrosiana). Die Meisterschaften 1938 und 1940 wurden trotz des anhaltenden Krieges gewonnen, da in Italien bis 1943 Fußball gespielt wurde.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Verein wieder in „Internazionale“ umbenannt und erhielt seine Vormachtstellung in Italien zurück. Unter Trainer Alfredo Foni wurde Inter 1953 und 1954 Meister. Spieler dieser Mannschaft waren der schwedischen Nationalspieler Lennart Skoglund, der Ungar István Nyers und der italienische Nationalspieler Benito Lorenzi.

Das Titelduell zwischen Juventus und Inter im Jahr 1961 wurde zum Skandal der Serie A: Damals drängten zu viele Zuschauer in das Turiner Stadion. Nach einem Pfostenschuss von Inter kam es zu Unruhen, was den Schiedsrichter zwang, das Spiel abzubrechen. Wie üblich wertete man das Spiel 2:0 für Inter, die Gästemannschaft, womit die Mailänder die Tabellenführung übernahmen. Der Verband ordnete jedoch einen Tag vor Saisonende ein Wiederholungsspiel an. Beachtenswert ist, dass damals Umberto Agnelli sowohl Präsident des italienischen Fußballverbands als auch von Juventus war. Inter, das aufgrund der Vorgänge völlig aus der Fassung gebracht worden war, verlor sein letztes Ligaspiel, während die Turiner unentschieden spielten – Juventus war Meister. Aus Wut ordnete Inters Präsident Angelo Moratti an, dass Inter im nun bedeutungslosen Wiederholungsspiel eine Jugendmannschaft auflaufen ließ, um der Welt zu zeigen, welche Intrigen es im italienischen Fußball gab. Juventus siegte 9:1. Den Ehrentreffer für die Mailänder erzielte der jünge Stürmer Sandro Mazzola, der zum ersten Mal für die Profimannschaft auflief und zu einem der besten Spieler Italiens reifen sollte.[2][3]

„Grande Inter“ (1955–1972)[Bearbeiten]

Nachdem der Ölmagnat Angelo Moratti Inter-Präsident wurde, gelangten die Nerazzurri in den 60er Jahren zu großem Ruhm. Die Ära Angelo Moratti gilt bis heute als erfolgreichste Zeit des Vereins, in der Inter weltweit bekannt wurde. Maßgeblich war allerdings auch Helenio Herrera, damaliger Trainer, am Erfolg beteiligt. Der in Marokko aufgewachsene Argentinier war neben seinem Spielsystem (siehe Catenaccio) vor allem auch wegen seiner ungewöhnlichen Spielvorbereitung berühmt. In der Umkleidekabine mussten zum Beispiel die Spieler Kirchenlieder singen oder sich den Ball in schneller Folge zuwerfen, um Vertrauen und Mannschaftsgeist zu entwickeln.

„Grande Inter“ der Saison 1964/65 mit dem Weltpokal und dem Europapokal der Landesmeister

Herreras Spitzname lautete „Il Mago“', der Zauberer. Er baute eine disziplinierte und kämpferische Truppe auf, war ein Meister der Übertreibung und befasste sich früher als andere mit Sportpsychologie. Er begründete damit die Rolle des modernen Trainerberufs. Unter der Führung des „Sklaventreibers“ erlebten die Nerazzurri ihre Blütezeit. „Grande Inter“ schaffte Mitte der 60er Jahre in vier Jahren dreimal den Einzug in ein Europapokalfinale, wovon zwei gewonnen wurden. Ab der Saison 1961/62 beendete Inter in den folgenden sechs Jahren die Meisterschaft nie schlechter als auf Platz 2. Harte Manndeckung u. a. durch Tarcisio Burgnich und Aristide Guarneri, Armando Picchi als hinter den Manndeckern agierender „Ausputzer“ ohne direkten Gegenspieler und ein sehr kompaktes Mittelfeld sicherten das eigene Tor ab, in der Offensive gab es Vorstöße des Außenverteidigers Giacinto Facchetti, Konter durch Luis Suárez und Jair da Costa und obendrein einen Stürmer wie Sandro Mazzola. Diese kompakte defensive Ausrichtung war ein dauerhaftes Erfolgskonzept. Inter spielte selten „schön“ und erzielte nicht viele Tore, eröffnete den Gegnern aber auch kaum Chancen zu Treffern. „Grande Inter“ gewann in der Saison 1962/63 den „Scudetto“ und ein Jahr später mit einem 3:1-Endspielsieg über Real Madrid in Wien den ersten Europapokal der Landesmeister. Im selben Jahr beendete Inter die Meisterschaft als Vizemeister. Dem vorangegangen war das bisher einzige Entscheidungsspiel um den Titel in der Serie A gegen den FC Bologna.

Seinen bis dahin größten Erfolg feierte der Verein in der Saison 1964/65, als Inter als erste italienische Mannschaft das Triple aus Meisterschaft, Europapokal und Weltpokal gewann. Im Europapokal-Endspiel im San Siro wurde Benfica Lissabon mit 1:0 bezwungen. Im Anschluss verteidigte Inter gegen Independiente aus Argentinien den Weltpokal, den es bereits im Vorjahr gewonnen hatte. Auch 1967 kam Inter ins Landesmeister-Finale, verlor da aber aufgrund einer fragwürdigen Elfmeterentscheidung umstritten gegen Celtic Glasgow mit 1:2. Ironischerweise endete ausgerechnet mit dem 10. Meistertitel, dem ersten Meisterstern und als erster Träger nach Juventus, die glorreiche Zeit der „Grande Inter“. 1968 übergab Angelo Moratti sein Präsidentenamt an Ivanoe Fraizzoli. In der Folgezeit wurden noch mehrere Titel gewonnen, doch an die erfolgreiche Zeit der 60er Jahre konnte der Verein, insbesondere auf europäischem Niveau, nicht mehr anknüpfen. Erst 2010 sollte wieder ein Erfolg in der europäischen Königsklasse gelingen.

Zu einem Eklat kam es im Oktober 1971, als in 2. Runde des Europapokals der Landesmeister im Spiel Borussia Mönchengladbach gegen Inter ein Fan beim Stand von 2:1 Inter-Spieler Roberto Boninsegna angeblich mit einer Coca-Cola-Dose bewarf und dieser sich auswechseln ließ. Inter versperrte die Kabine, so dass kein offizieller Arzt Boninsegna untersuchen konnte, und das Spiel, welches 7:1 für die Borussia ausging und als Büchsenwurfspiel in die Geschichte einging, wurde anschließend annulliert. Nach einem 0:0 im Wiederholungsspiel zog Inter in die nächste Runde ein. In derselben Spielzeit erreichten die Nerazzurri zum vierten Mal das Landesmeister-Finale, dort verloren sie allerdings gegen Ajax Amsterdam mit 0:2.

Inter nach der Ära Angelo Moratti (1972–2005)[Bearbeiten]

Altes Logo von Inter Mailand

Am 21. August 1979 verstarb Giuseppe Meazza, das Mailänder San-Siro-Stadion wurde daraufhin nach ihm benannt. In der Saison 1979/80 holte Inter die Meisterschaft, während Stadtrivale Milan, zusammen mit Lazio Rom, wegen Betrugs und eines Wettskandals in die Serie B absteigen musste.

In den frühen 1980er Jahren spielten unter anderem Alessandro „Spillo“ Altobelli, der in 466 Spielen für Inter 209 Tore erzielte, Gabriele Oriali, Graziano Bini, Ivano Bordon und Giuseppe Baresi eine wichtige Rolle bei Inter. Sowohl 1977/78 als auch 1981/82 gewann Inter die Coppa Italia.

Im Frühjahr 1989 konnte Inter unter der Trainerlegende Giovanni Trapattoni erneut die Meisterschaft gewinnen. Teil dieser „Inter dei Record“ genannten Mannschaft waren Torwart Walter Zenga, Verteidiger Giuseppe Bergomi, Mittelfeldspieler Nicola Berti, Stürmer Aldo Serena sowie die Deutschen Andreas Brehme und Lothar Matthäus. Von Anfang an bestand wenig Zweifel, dass Inter Meister werden würde. Inter holte 58 von 68 möglichen Punkten. Im selben Jahr holte Inter außerdem durch einen 2:0-Erfolg über Sampdoria Genua zum ersten Mal den italienischen Supercup.

Zur Saison 1989/90 wechselte Jürgen Klinsmann zu Inter Mailand. In dieser Zeit, nach der Fußball-Weltmeisterschaft 1990, spielten die drei deutschen Fußballer Matthäus, Brehme und Klinsmann eine große Rolle bei Inter. So konnte die Mannschaft – 26 Jahre nach dem letzten internationalen Titel des Vereins – im Mai 1991 gegen den AS Rom den UEFA-Pokal 1991 gewinnen. Drei Jahre später wurden ebenfalls beide Endspiele im UEFA-Pokal gegen den SV Austria Salzburg nach Toren von Berti und Wim Jonk jeweils mit 1:0 gewonnen.

1995 wurde Massimo Moratti, Sohn von Angelo Moratti, Vereinspräsident. Doch obwohl die Moratti-Familie kräftig in Spieler wie Ronaldo und Christian Vieri investierte, konnte Inter in der Liga lange Zeit nicht vollends überzeugen. Gründe dafür waren wohl häufige Trainerwechsel, eine zum Teil falsche Transferpolitik oder auch die Dauerverletzung(en) von Weltstar Ronaldo. Außerdem war die Titelentscheidung in den letzten Runden der Saison 1997/98 zugunsten von Juventus aufgrund einiger Schiedsrichterfehlentscheidungen sehr umstritten. Zunächst folgte unter Moratti junior lediglich ein Erfolg im UEFA-Pokal 1998 gegen Lazio Rom (ein Jahr zuvor musste man sich im Finale dem FC Schalke 04 geschlagen geben).

Inter-Fans feiern den 18. Scudetto am 16. Mai 2010

1999 beendete „Zio“ Giuseppe Bergomi, welcher in seiner gesamten Laufbahn für Inter spielte und lange Zeit den Vereinsrekord für die meisten Einsätze hielt, seine Karriere. Die Kapitänsbinde übernahm Javier Zanetti. Auch Gianluca Pagliuca, der 1994 Zenga im Tor von Inter nachfolgte, verließ in diesem Jahr den Verein, da er durch Angelo Peruzzi, der nur eine Saison bei den Nerazzurri blieb, ersetzt werden sollte. Tragisch ebenfalls die erneute schwere Verletzung von Stürmerstar Ronaldo am 12. April 2000, direkt beim Comeback im italienischen Pokalfinale. Während viele Ronaldos Karriere schon am Ende sahen, hielt Inter weiter am „Phänomen“ fest und sollte Recht behalten. Spätestens bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2002 bewies Ronaldo eindrucksvoll, dass mit ihm noch immer zu rechnen sei und wurde Weltmeister und Torschützenkönig, wechselte jedoch daraufhin zu Real Madrid.

Inter verlor 2002 den schon fast sicher geglaubten Titel erneut am letzten Spieltag, durch ein bitteres 2:4 gegen Lazio Rom. In der darauffolgenden Saison 2002/03 wurde Inter nur ganz knapp im Halbfinale der Champions League vom AC Mailand mit zwei Unentschieden aus dem Wettbewerb geworfen.

In der Saison 2004/05 traf Inter im Viertelfinale erneut auf den AC Mailand. Wegen Fanausschreitungen im Rückspiel, die zu einem Spielabbruch führten (siehe Fan-Gruppierungen), erhielt Inter Mailand eine Geldstrafe von 300.000 SFR und musste die folgenden vier Spiele in der Champions League unter Ausschluss der Öffentlichkeit austragen, zwei weitere auf Bewährung, falls es bis 2008 erneut Krawalle gäbe.

Im Juni 2005 nahm der Club eine Herausforderung durch die mexikanische Rebellenorganisation EZLN zu einem Fußballspiel gegen eine Auswahl der Rebellen an. Inter Mailand hatte in der Region Chiapas bereits medizinische Projekte der Rebellen finanziell unterstützt.

Serienmeister und europäisches Triple (2006–2010)[Bearbeiten]

Die Fans von Inter Mailand beim Champions-League-Finale 2010 in Madrid

Am 26. Juli 2006 wurde Inter Mailand im Zuge des Fußball-Skandals in Italien zum Meister der Saison 2005/06 erklärt, weil den beiden vor ihm platzierten Vereinen Juventus Turin und AC Mailand Punktabzüge auferlegt wurden. Durch den Zwangsabstieg von Juventus ist Inter seit der Spielzeit 2006/07 zudem der einzige Verein, der in jeder Saison der Serie A vertreten war. Mit den Verpflichtungen von Patrick Vieira und Zlatan Ibrahimović gelang es Inter außerdem, den zwangsversetzten Turinern zwei Schlüsselspieler abzuwerben. Vor allem der Transfer des Schweden Ibrahimović war ein Glücksgriff für die Mailänder, sollte der Stürmer doch zum prägenden Spieler bei Inter in den nächsten drei Jahren werden.

Mit 17 aufeinanderfolgenden Siegen stellte Inter in der Spielzeit 2006/07 einen europaweiten Rekord auf. Sie gewannen ab dem 25. September 2006, mit einem 4:1-Sieg über den AS Livorno, jedes Spiel und mussten erst wieder am 28. Februar 2007 den ersten Punktverlust mit einem Unentschieden bei Udinese Calcio hinnehmen. Am 22. April 2007 konnte sich Inter Mailand fünf Spieltage vor Saisonende erneut die Meisterschaft in der Serie A sichern. In den Jahren 2005 und 2006 konnte Inter außerdem die Coppa Italia zweimal hintereinander gewinnen.

Mit dem Ende der Saison 2007/08 wurde der bisherige Trainer Roberto Mancini trotz des Gewinns der dritten italienischen Meisterschaft in Folge entlassen. Am 2. Juni 2008 vermeldete der Verein die Verpflichtung von José Mourinho als Trainer für die kommende Saison.[4] Der Portugiese wurde am 3. Juni auf einer Pressekonferenz offiziell vorgestellt.

Bereits in der Saison 2008/09 gelang es dem neuen Cheftrainer José Mourinho, mit Inter den ersten Titelgewinn zu realisieren, die italienische Meisterschaft konnte gewonnen werden. In der Coppa Italia schied man dagegen im Halbfinale mit 1:3 im Gesamtscore gegen Sampdoria Genua aus, während man in den vier Jahren zuvor immer mindestens das Finale erreicht hatte.

Trotz nationaler Dominanz konnte Inter Mailand auf europäischer Ebene weiterhin keine großen Erfolge aufweisen. In der Champions League-Saison 2005/06 schied man in den Viertelfinals aufgrund der Auswärtstorregel mit 2:2 im Gesamtscore gegen den FC Villarreal aus. 2006/07 folgte das Aus in den Achtelfinals – wieder aufgrund der Auswärtstorregel mit 2:2 im Gesamtscore gegen den FC Valencia. In der Saison 2007/08 musste man in den Achtelfinals zwei Niederlagen gegen den FC Liverpool hinnehmen (0:2, 0:1), und 2008/09 folgte gegen Manchester United nach einem torlosen Unentschieden zu Hause und einer 2:0-Niederlage im Old Trafford erneut nach den Achtelfinals das Aus.

Zur Spielzeit 2009/10 folgte ein Umbruch im Mannschaftsgefüge, und viele Wechsel wurden vollzogen. Der Portugiese Luís Figo beendete im Sommer 2009 seine Karriere, der Vertrag mit dem Angreifer Adriano war zuvor bereits aufgelöst worden, Zlatan Ibrahimović zog es zum FC Barcelona, und die Mailänder erhielten im Gegenzug den Kameruner Samuel Eto’o. Weitere Verpflichtungen wurden mit den Zugängen von Wesley Sneijder, Diego Milito, Thiago Motta und Lúcio getätigt. Die Saison begann in der Meisterschaft aber ähnlich erfolgreich wie im Vorjahr, Inter konnte sich mit dem AS Rom und dem AC Mailand in einer Dreiergruppe von den anderen Teams absetzen. Am 38. und letzten Spieltag wurde der insgesamt 18. Meistertitel der Vereinsgeschichte sichergestellt und somit der Stadtrivale AC Mailand überflügelt, der 17 Erfolge aufwies. Im italienischen Pokalwettbewerb gewann der Verein im Finale gegen den AS Rom. Ferner erreichte man nach Siegen über den FC Chelsea, ZSKA Moskau und den FC Barcelona das Endspiel der Champions League, in dem die Mannschaft den FC Bayern München mit 2:0 besiegte. Damit gewann Inter Mailand als erster italienischer Verein das „Triple“.

Aktuelle Entwicklungen (seit 2010)[Bearbeiten]

Unmittelbar nach dem Sieg in der Champions League verkündete José Mourinho in einem Interview mit Johannes B. Kerner, dem Moderator von Sat.1, der das Champions-League-Finale in Deutschland übertrug, seinen Wechsel zu Real Madrid, auch wenn die offizielle Bestätigung noch Wochen auf sich warten ließ. Der Portugiese wurde durch den spanischen Trainer Rafael Benítez ersetzt, welcher mit einem 3:1-Sieg im italienischen Supercup gegen den AS Rom gleich zu Beginn der Saison 2010/11 einen Titel gewann. Im UEFA Super Cup mussten er und seine Mannschaft sich Europa-League-Sieger Atlético Madrid 0:2 geschlagen geben. Als Champions-League-Sieger war Inter außerdem an der FIFA-Klub-Weltmeisterschaft teilnahmeberechtigt. Am 18. Dezember 2010 wurde diese mit einem 3:0-Erfolg im Finale über TP Mazembe zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte gewonnen. Fünf Tage später wurde das Arbeitsverhältnis mit Benítez vorzeitig aufgelöst.[5] Ein Tag später wurde mit der Verpflichtung von Leonardo sein Nachfolger bekannt gegeben.[6]

Nach der historischen „Triple“-Saison verlief die Spielzeit 2010/11 für Inter relativ enttäuschend. In der Meisterschaft wurde man nach fünf Titeln in Serie mit sechs Punkten Rückstand auf Lokalrivale Milan Zweiter, wobei beide Derbys gegen die Rossoneri verloren gingen. In der Champions League drang Inter als Titelverteidiger bis ins Viertelfinale vor, u. a. indem man das Achtelfinale gegen Bayern München nach zwei umkämpften Spielen knapp für sich entschied. In der Runde der letzten Acht folgten zwei Niederlagen gegen Schalke 04. Am 29. Mai 2011, im letzten Spiel der Saison, verteidigte Inter den italienischen Pokal: Die US Palermo wurde im Finale in Rom mit 3:1 besiegt. Überragender Spieler bei Inter war in dieser Spielzeit Samuel Eto’o, der in 53 Pflichtspielen 37 Treffer erzielte. Lediglich Antonio Angelillo war in der Saison 1958/59 öfter für die Nerazzurri erfolgreich (38 Tore).

Im Juni 2011 wurde Trainer Leonardo durch Gian Piero Gasperini, den ehemaligen Chefcoach von CFC Genua, ersetzt.[7] Nach einer 1:3-Niederlage gegen Aufsteiger Novara Calcio und fünf sieglosen Spielen in Folge entließ Inter Trainer Gasperini am 21. September 2011 und verpflichtete Claudio Ranieri.[8][9] Ranieri gelangen zum Einstand Auswärtssiege in der Meisterschaft (3:1 gegen Bologna) und der Champions League (3:2 gegen ZSKA Moskau).[10] Nach weiteren Siegen folgte jedoch eine Serie von enttäuschenden Ergebnissen, und nach einer Niederlage gegen Juventus Turin gab Inter die Trennung von Claudio Ranieri bekannt. Neuer Trainer von Inter wurde Andrea Stramaccioni, der zuvor die Jugendmannschaft trainierte. Die Saison wurde auf dem für Inter enttäuschenden sechsten Platz abgeschlossen.

Am 1. August 2012 wurde bekannt, dass eine Gruppe chinesischer Investoren nach dem italienischen Konzern Saras, der sich im Besitz der Moratti-Familie befindet, zweitgrößter Anteilseigner an Inter wird. Gleichzeitig wurde bekannt, dass der Verein gemeinsam mit einer Tochter der China Railway Construction plant, bis 2017 ein neues Stadion zu bauen.[11] Zu Beginn der Saison 2012/13 wurde das Mannschaftsgefüge von Inter Mailand stark verändert: Ehemalige Leistungsträger wie Maicon oder Júlio César verließen den Verein. Neuzugänge wie Rodrigo Palacio oder Samir Handanovič konnten zwar überzeugen, andere hingegen enttäuschten. Hinzu kam, dass Inter in dieser Saison mit vielen Verletzungssorgen zu kämpfen hatte. In der Europa League schied man im Achtelfinale gegen Tottenham Hotspur aus, die Liga wurde auf dem neunten Tabellenplatz beendet. Somit verpasste Inter für die kommende Spielzeit zum ersten Mal seit 14 Jahren das internationale Geschäft. Kurz nach Saisonende wurde deshalb Trainer Andrea Stramaccioni durch Walter Mazzarri ersetzt.

Am 15. Oktober 2013 wurde bekannt, dass die Investmentgruppe International Sports Capital, welche sich im Besitz der indonesischen Geschäftsmänner Erick Thohir, Rosan Roeslani und Handy Soetedjo befindet, 70 % der Anteile des Vereins übernimmt.[12] Thohir übernahm das Amt des Vereinspräsidenten, während Massimo Moratti zum Ehrenpräsident der Nerazzurri ernannt wurde. Nach der Saison, die Inter auf dem fünften Tabellenplatz abschloss, wurden die auslaufenden Verträge der langjährigen Spieler Esteban Cambiasso, Walter Samuel, Diego Milito und Javier Zanetti nicht mehr verlängert bzw. jener von Cristian Chivu einvernehmlich aufgelöst, um die Mannschaft zu verjüngen und die Gehaltskosten zu senken.

Rivalitäten[Bearbeiten]

Szene aus einem Meisterschaftsspiel zwischen Inter Mailand und AC Mailand in der Saison 2008/09

Inter Mailand ist Teil von zwei der bekanntesten Fußballderbys Italiens, welche auch weltweit immer mit Spannung verfolgt werden.

Zunächst ist das Mailänder Stadtderby zu nennen, das Derby della Madonnina, welches nach der Madonnenstatue auf der zentralen Turmspitze des Mailänder Doms benannt wurde. Im Gegensatz zu vielen anderen Stadtderbys ist das Mailänder Derby zwischen Inter und Milan nicht von geographischen, kulturellen oder politischen Gegensätzen geprägt, sondern erhält seine besondere Brisanz dadurch, dass Inter aus dem älteren Milan hervorging, beide Vereine sich das Stadion teilen und die Klubs national und international ähnlich erfolgreich sind (Mailand ist z. B. die einzige Stadt, welche zwei Champions League-Sieger beheimatet) bzw. regelmäßig um Titel konkurrieren. In den letzten Jahren sorgten auch immer wieder spektakuläre Transfers ehemaliger Spieler beider Mannschaft für Schlagzeilen: So wechselte der Brasilianer und ehemalige Inter-Star Ronaldo nach seinem Engagement bei Real Madrid in der Saison 2006/07 zu Milan. Auch der Schwede Zlatan Ibrahimović, ehemals Top-Stürmer der Nerazzurri, wechselte nach einem einjährigen Zwischenspiel beim FC Barcelona in der Spielzeit 2010/11 zu den Rossoneri. In der gleichen Saison verpflichtete Inter den ehemaligen Milan-Spieler und -Trainer Leonardo als Nachfolger von Cheftrainer Rafael Benítez.

Ebenfalls sehr bekannt ist das Derby d’Italia, zwischen Inter Mailand und Juventus Turin. Bereits in den 1930ern waren beide Vereine regelmäßige Konkurrenten um nationale Titel, allerdings tauchte die Bezeichnung Derby d'Italia erst in den 1960ern auf, als Inter der erfolgreichste italienische Club auf internationaler Ebene und Juventus der erfolgreichste Verein in Italien war und beide norditalienische Mannschaften um die sportliche Vorherrschaft auf der Apenninen-Halbinsel stritten. Bis zum Zwangsabstieg von Juventus im Jahr 2006 waren beide Teams außerdem die einzigen, welche nie aus der Serie A abgestiegen waren.

Nach dem Zwangsabstieg von Juventus Turin und einer sportlichen Schwächephase des AC Mailand entwickelte sich der AS Rom zu einem der großen Konkurrenten von Inter. Zwischen den Saisons 2004/05 und 2009/10 konnten beide Mannschaften 14 von 18 nationalen Titeln gewinnen, wobei Inter meistens das bessere Ende für sich hatte: Von 2006 bis 2010 gewannen die Mailänder fünf Meisterschaften in Folge, der AS Rom wurde dabei viermal Vize-Meister. Beide Vereine trafen von 2005 bis 2010 in fünf von sechs Endspielen der Coppa Italia aufeinander, von denen Inter drei und der AS Rom zwei gewinnen konnte. Lediglich 2008/09 trafen beide Mannschaften bereits im Viertelfinale des Pokalsbewerbs aufeinander, wobei der AS Rom die Segel streichen musste, während Inter im Halbfinale ausschied. Im angesprochenen Zeitraum trafen beide Mannschaften außerdem viermal im Spiel um die Supercoppa Italiana aufeinander, wobei Inter dabei drei und der AS Rom nur einen Erfolg feiern konnten. Zu der Rivalität zwischen den Mailändern und Römern trug außerdem die Tatsache bei, dass es Inter im angesprochenen Zeitraum auch gelang, den Hauptstädtern Leistungsträger wie Cristian Chivu (2007/08) oder Mancini (2008/09) abzuwerben.

Die Fans von Inter zählen außerdem die Vereine Atalanta Bergamo, Hellas Verona, den SSC Neapel und den ACF Florenz zu ihren Rivalen. Eine Fan-Freundschaft besteht hingegen zu den Anhängern von Lazio Rom. Die Boys S.A.N. (siehe Fan-Gruppierungen) geben außerdem an, dass eine Freundschaft zwischen den Ultras der AS Varese 1910 und den Ultras Yomus des FC Valencia besteht.

Fan-Gruppierungen[Bearbeiten]

Choreografie der „Curva Nord“

Während die Fan-Gruppierungen des AC Mailand traditionell in der Südkurve des Giuseppe-Meazza-Stadions zu finden sind, halten sich die Fan-Gruppierungen von Inter in der Nordkurve des Stadions, der „Curva Nord“, auf. Insgesamt handelt es sich bei der „Curva Nord“ um eine „rechte“ Kurve, auch wenn die Politik bei den Anhängern von Inter nicht eine derart große Rolle spielt wie bei jenen von Lazio Rom oder Hellas Verona.[13]

Die wahrscheinlich bekannteste Ultra-Gruppe von Inter sind die Boys S.A.N. („Squadra d’Azione Nerazurre“, it. „Schwarzblaue Aktionseinheiten“). Die Boys wurden 1969 gegründet und sind damit eine der ältesten Ultra-Gruppierungen Italiens. Außerdem waren die Boys die erste Gruppe, die sich ausdrücklich zur rechten Gesinnung bekannte, während ein Großteil der anderen ersten Gruppen mit der außerparlamentarischen Linken zu tun hatte oder mit dieser sympathisierte.[14]

Ebenfalls bekannt ist die Gruppe Irriducibili, welche 1988 gegründet wurde und nicht mit der inzwischen aufgelösten Irriducibili von Lazio Rom zu verwechseln ist, auch wenn beide Gruppierungen klar dem rechten Lager zugeordnet werden können. Die Irriducibili Inter war jene Gruppe, die im Rückspiel des Champions League-Viertelfinales der Saison 2004/05 gegen den AC Mailand für einen Spielabbruch sorgte, indem sie Leuchtkörper auf das Spielfeld warf und dabei Milan-Torwart Dida verletzte.[15]

Weitere bekannte Gruppen sind die Ultras (1975 gegründet), die Gruppierung Viking (1984) und die Brianza Alcoolica (1985). Bei der Vereinigung „Curva Nord Milano“ handelt es sich um einen Zusammenschluss der Ultra-Gruppen von Inter Mailand, um gegenüber Verein oder Medien geschlossen aufzutreten, auch wenn die einzelnen Gruppen als solche weiterbestehen.

Die Ultras der Nerazzurri organisieren regelmäßig farbenfrohe und ausgefallene Choreografien, waren aber in der Vergangenheit auch immer wieder in brutale Auseinandersetzungen mit Ultras anderer Vereine oder Sicherheitskräften verwickelt, die zum Teil schwerwiegende Folgen hatten. Am 9. Oktober 1988 wurde zum Beispiel der 32-jährige Ascoli Calcio-Fan Reno Filippini während des Spiels Ascoli gegen Inter von Mitgliedern der Boys S.A.N. dermaßen schwer verletzt, dass er eine Woche später seinen Verletzungen erlag.[16]

Vereinshymnen[Bearbeiten]

Die offizielle Vereinshymne der Nerazzurri ist C'è solo l'Inter (it. Es gibt nur Inter). Das vom italienischen Popsänger Elio komponierte und produzierte Lied erschien im Oktober des Jahres 2002 und wurde Giuseppe Prisco, dem langjährigen Vize-Präsidenten der Nerazzurri, gewidmet, der im Dezember 2001 verstarb.[17] Das von Graziano Romani gesungene Lied schaffte es im Dezember seines Erscheinungsjahres sogar in die Top 20 der italienischen Charts.[18]

Im Jahr 2003 nahmen die Spieler von Inter außerdem das Lied Pazza Inter (it. Verrücktes Inter) auf.[19] Das Lied ist Teil der CD Inter Compilation, die im September 2003 erschienen ist.[20] Inzwischen wurden von dem Lied und der CD mehrere Versionen veröffentlicht.

C'è solo l'Inter wird bei Heimspielen der Nerazzurri gespielt und von den Fans mitgesungen. Bei Pazza Inter ist dies jedoch nicht mehr der Fall, da sich Inter nicht mit Adriano Celentanos Tochter Rosita, deren Plattenfirma die Rechte an dem Lied hat, über die Nutzungsrechte einigen konnte.

Stadion[Bearbeiten]

Der offizielle Name des Fußballstadions von Inter und Milan lautet Giuseppe-Meazza-Stadion. Der Name wurde nach einem Umbau zu Ehren des Fußballspielers Giuseppe Meazza im März 1980 vergeben. Meazza spielte hauptsächlich bei Inter (365 Ligaspiele), aber auch bei Milan (37 Ligaspiele). Im Volksmund wird das Stadion aber weiterhin mit seinem ursprünglichen Namen San Siro genannt. San Siro ist der Name des Stadtteils, in welchem das Stadion steht. Der Name kommt wiederum von einer kleinen Kirche, welche allerdings nicht mehr vorhanden ist. Das Stadion hat insgesamt 82.955 Sitzplätze, welche in drei Ränge aufgeteilt sind.

Im Stadion befindet sich ein Fanshop, welcher täglich und während aller Sportveranstaltungen geöffnet ist und Fanartikel von Inter und Milan vertreibt.[21] Außerdem beherbergt das Giuseppe-Meazza-Stadion ein Museum, welches ebenfalls täglich geöffnet ist. In ihm können sich Besucher über die ereignisreiche Geschichte der beiden Mailänder Vereine informieren.[22]

Im August 2012 wurde bekannt, dass die chinesische China Railway Construction zweitgrößter Investor bei Inter wird und eine Tochter des Konzerns bis 2017 ein neues Stadion planen und bauen soll.[23]

Personal[Bearbeiten]

Vereinsführung[Bearbeiten]

(Stand: 24. Dezember 2013)[24]

Funktion Name
Präsident IndonesienIndonesien Erick Thohir
Vize-Präsidenten ItalienItalien Rinaldo Ghelfi
ItalienItalien Angelomario Moratti
Sportdirektor ItalienItalien Piero Ausilio
Geschäftsführer ItalienItalien Marco Fassone
Technischer Direktor vakant
Teammanager KolumbienKolumbien Iván Córdoba

Betreuerstab der Saison 2013/14[Bearbeiten]

(Stand: 1. September 2013)[25]

Funktion Name
Chef-Trainer ItalienItalien Walter Mazzarri
Co-Trainer ItalienItalien Nicolò Frustalupi
Torwart-Trainer ItalienItalien Nunzio Papale
Techniktrainer ItalienItalien Giuseppe Baresi
Fitness-Trainer ItalienItalien Giuseppe Pondrelli
Chefanalytiker ItalienItalien Michele Salzarulo

Kader der Saison 2014/15[Bearbeiten]

(Stand: 1. September 2014)[26]

Tor Abwehr Mittelfeld Angriff
01 Samir Handanovič Slovene 14.07.1984
30 Juan Pablo Carrizo Argentinier 06.05.1984
46 Tommaso Berni ItalienItalien 06.03.1983
02 Jonathan Brasilianer 27.02.1986
05 Juan Jesus Brasilianer 10.06.1991
06 Marco Andreolli Italiener 10.06.1986
14 Hugo Campagnaro Argentinier 27.06.1980
15 Nemanja Vidić SerbienSerbien 21.10.1981
22 Dodô BrasilienBrasilien 06.02.1992
23 Andrea Ranocchia(C)Kapitän der Mannschaft Italiener 16.02.1988
25 Ibrahima Mbaye SenegalSenegal 19.11.1994
33 Danilo D’Ambrosio Italiener 09.09.1988
54 Isaac Donkor GhanaGhana 15.08.1995
55 Yūto Nagatomo Japaner 12.09.1986
10 Mateo Kovačić Kroate 06.05.1994
13 Fredy Guarín Kolumbianer 30.06.1986
17 Zdravko Kuzmanović Serbe 22.09.1987
18 Gary Medel ChileChile 03.08.1987
20 Joel Chukwuma Obi NigeriaNigeria 22.05.1991
44 Rene Krhin SlowenienSlowenien 21.05.1990
88 Hernanes Brasilianer 29.05.1985
90 Yann M’Vila FrankreichFrankreich 29.06.1990
07 Pablo Osvaldo ItalienItalien 12.01.1986
08 Rodrigo Palacio Argentinier 05.02.1982
09 Mauro Icardi Argentinier 19.02.1993
97 Federico Bonazzoli ItalienItalien 21.05.1997

Top 10 nach Einsätzen und Toren[Bearbeiten]

(Stand: 5. September 2014; angegeben sind alle Pflichtspiele und -tore)[27]

Einsätze
1 ArgentinienArgentinien Javier Zanetti 1995–2014 858
2 ItalienItalien Giuseppe Bergomi 1980–1999 756
3 ItalienItalien Giacinto Facchetti 1961–1978 634
4 ItalienItalien Sandro Mazzola 1961–1977 565
5 ItalienItalien Giuseppe Baresi 1977–1992 559
6 ItalienItalien Mario Corso 1958–1973 502
7 ItalienItalien Walter Zenga 1983–1994 473
8 ItalienItalien Tarcisio Burgnich 1962–1974 467
9 ItalienItalien Alessandro Altobelli 1977–1988 466
10 KolumbienKolumbien Iván Córdoba 2000–2012 455
* = noch bei Inter Mailand aktiv
Tore
1 ItalienItalien Giuseppe Meazza 1927–1947 284
2 ItalienItalien Alessandro Altobelli 1977–1988 209
3 ItalienItalien Roberto Boninsegna 1969–1976 171
4 ItalienItalien Luigi Cevenini 1912–1927 158
ItalienItalien Sandro Mazzola 1961–1977 158
6 ItalienItalien Benito Lorenzi 1947–1958 143
7 Ungarn 1957Ungarn István Nyers 1948–1954 133
8 ItalienItalien Christian Vieri 1999–2005 123
9 ItalienItalien Ermanno Aebi 1910–1922 106
10 ItalienItalien Mario Corso 1958–1973 94
* = noch bei Inter Mailand aktiv

Inter Spieler des Jahres[Bearbeiten]

Der Inter Spieler des Jahres wird bei verschiedenen Gelegenheiten gewählt. Bereits seit 1986 verleihen die Mitglieder des „Inter Club San Pietro Nerazzurra Seveso“ den „Pirata d'Oro“ an den besten Spieler von Inter. Die Auszeichnung „Premio San Siro Gentleman F.C. Internazionale“ wird dagegen seit 1996 an den Spieler von Inter vergeben, welcher sich nicht nur durch sportliche Leistungen, sondern auch besonders durch Fairplay und sportliche Ehrlichkeit auf und neben dem Platz hervorgetan hat.[28]

Jahr Pirata d'Oro San Siro Gentleman Inter
1986 ItalienItalien Giuseppe Baresi
1987 ItalienItalien Walter Zenga
1988 ItalienItalien Riccardo Ferri
1989 DeutschlandDeutschland Andreas Brehme
1990 ItalienItalien Giuseppe Bergomi
1991 DeutschlandDeutschland Lothar Matthäus
1992 ItalienItalien Davide Fontolan
1993 UruguayUruguay Rubén Sosa Ardáiz
1994 ItalienItalien Nicola Berti
1995 ItalienItalien Gianluca Pagliuca
1996 ArgentinienArgentinien Javier Zanetti BrasilienBrasilien Roberto Carlos
1997 FrankreichFrankreich Youri Djorkaeff ArgentinienArgentinien Javier Zanetti
1998 BrasilienBrasilien Ronaldo BrasilienBrasilien Ronaldo
1999 FrankreichFrankreich Benoît Cauet FrankreichFrankreich Benoît Cauet
2000 FrankreichFrankreich Laurent Blanc ChileChile Iván Zamorano
2001 ItalienItalien avv. Giuseppe Prisco ItalienItalien Christian Vieri
2002 ItalienItalien Christian Vieri ArgentinienArgentinien Javier Zanetti
2003 TurkeiTürkei Emre Belözoğlu ItalienItalien Fabio Cannavaro
2004 BrasilienBrasilien Adriano BrasilienBrasilien Adriano
2005 ArgentinienArgentinien Esteban Cambiasso ArgentinienArgentinien Esteban Cambiasso
2006 PortugalPortugal Luís Figo
2007 ArgentinienArgentinien Julio Ricardo Cruz
2008 ArgentinienArgentinien Javier Zanetti
2009 ArgentinienArgentinien Esteban Cambiasso
2010 BrasilienBrasilien Júlio César ArgentinienArgentinien Javier Zanetti
2011 KolumbienKolumbien Iván Córdoba ArgentinienArgentinien Javier Zanetti
2012 BrasilienBrasilien Lúcio ArgentinienArgentinien Javier Zanetti

Liste der Klubpräsidenten[Bearbeiten]

Am 15. November 2013 übernahm der Indonesier Erick Thohir die Präsidentschaft von Massimo Moratti.[29]

1908 Giovanni Paramithiotti
1909 Ettore Strauss
1910–1912 Carlo De Medici
1912–1913 Emilio Hirzel
1913–1914 Luigi Ansbacher
1914–1919 Giuseppe Visconti di Modrone
1919–1920 Giorgio Hulss
1920–1923 Francesco Mauro
1923–1926 Enrico Olivetti
1926–1928 Senatore Borletti
1928–1929 Ernesto Torrusio
1929–1931 Oreste Simonotti
1932–1942 Ferdinando Pozzani
1942–1955 Carlo Rinaldo Masseroni
1955–1968 Angelo Moratti
1968–1984 Ivanoe Fraizzoli
1984–1995 Ernesto Pellegrini
1995–2004 Massimo Moratti
2004–2006 Giacinto Facchetti
2006–2013 Massimo Moratti
seit November 2013 Erick Thohir

Liste der Cheftrainer[Bearbeiten]

1909–1915 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Virgilio Fossati
1919–1920 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Nino Resegotti und
Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Francesco Mauro
1922–1924 EnglandEngland Bob Spotishwood
1924–1926 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Paulo Schiedler
1926–1928 Ungarn 1918Ungarn Árpád Weisz
1928–1929 Ungarn 1918Ungarn József Viola
1929–1931 Ungarn 1918Ungarn Árpád Weisz
1931–1932 Ungarn 1918Ungarn István Tóth-Potya
1932–1934 Ungarn 1918Ungarn Árpád Weisz
1935–1936 Ungarn 1918Ungarn Gyula Feldmann
1936 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Albino Carraro
1936–1938 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Armando Castellazzi
1938–1940 OsterreichÖsterreich Anton Cargnelli
1940–1941 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Giuseppe Peruchetti und
Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Italo Zamberletti
1941–1942 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Ivo Fiorentini
1942–1943 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Giovanni Ferrari
1945–1946 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Carlo Carcano
1946 ItalienItalien Nino Nutrizio
1947–1948 ItalienItalien Giuseppe Meazza
1948 ItalienItalien Carlo Carcano
1948 WalesWales Dai Astley
1949–1950 ItalienItalien Giulio Cappelli
1950–1952 ItalienItalien Aldo Olivieri
1952–1955 ItalienItalien Alfredo Foni
1955 ItalienItalien Aldo Campatelli
1955–1956 ItalienItalien Giuseppe Meazza
1956 ItalienItalien Annibale Frossi
1957 ItalienItalien Luigi Ferrero
1957 ItalienItalien Giuseppe Meazza
1957–1958 EnglandEngland Jesse Carver
1958 ItalienItalien Giuseppe Bigogno
1959–1960 ItalienItalien Aldo Campatelli
1960 ItalienItalien Camillo Achilli
1960 ItalienItalien Giulio Cappelli
1960–1968 ArgentinienArgentinien Helenio Herrera
1968–1969 ItalienItalien Alfredo Foni
1969–1970 Paraguay 1954Paraguay Heriberto Herrera
1970–1973 ItalienItalien Giovanni Invernizzi
1973 ItalienItalien Enea Masiero
1973 ArgentinienArgentinien Helenio Herrera
1974 ItalienItalien Enea Masiero
1974–1975 Spanien 1945Spanien Luis Suárez
1976–1977 ItalienItalien Giuseppe Chiappella
1977–1982 ItalienItalien Eugenio Bersellini
1982–1983 ItalienItalien Rino Marchesi
1983–1984 ItalienItalien Luigi Radice
1984–1986 ItalienItalien Ilario Castagner
1986 ItalienItalien Mario Corso
1986–1991 ItalienItalien Giovanni Trapattoni
1991–1992 ItalienItalien Corrado Orrico
1992 SpanienSpanien Luis Suárez
1992–1994 ItalienItalien Osvaldo Bagnoli
1994 ItalienItalien Giampiero Marini
1994–1995 ItalienItalien Ottavio Bianchi
1995 SpanienSpanien Luis Suárez
1995–1997 EnglandEngland Roy Hodgson
1997 ItalienItalien Luciano Castellini
1997–1998 ItalienItalien Luigi Simoni
1998–1999 RumänienRumänien Mircea Lucescu
1999 ItalienItalien Luciano Castellini
1999 EnglandEngland Roy Hodgson
1999–2000 ItalienItalien Marcello Lippi
2000–2001 ItalienItalien Marco Tardelli
2001–2003 ArgentinienArgentinien Héctor Cúper
2003–2004 ItalienItalien Alberto Zaccheroni
2004–2008 ItalienItalien Roberto Mancini
2008–2010 PortugalPortugal José Mourinho
2010 SpanienSpanien Rafael Benítez
2010–2011 BrasilienBrasilien Leonardo
2011 ItalienItalien Gian Piero Gasperini
2011–2012 ItalienItalien Claudio Ranieri
2012–2013 ItalienItalien Andrea Stramaccioni
seit 2013 ItalienItalien Walter Mazzarri

Liste der Mannschaftskapitäne[Bearbeiten]

Insgesamt hatte Inter in seiner Geschichte 23 Mannschaftskapitäne. Von 1999 bis 2014 war der Spielführer Javier Zanetti im Amt.[30]

1908–1909 SchweizSchweiz Hernst Marktl
1909–1915 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Virgilio Fossati
1919–1922 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Ermanno Aebi
1922–1931 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Leopoldo Conti
1931–1940 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Giuseppe Meazza
1940–1943 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Attilio Demaría
1945–1950 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Aldo Campatelli
1950–1954 ItalienItalien Attilio Giovannini
1954–1956 ItalienItalien Gino Armano
1956–1957 ItalienItalien Giovanni Giacomazzi
1957–1958 ItalienItalien Giovanni Invernizzi
1958–1961 ItalienItalien Antonio Angelillo
1961–1962 ItalienItalien Bruno Bolchi
1962–1967 ItalienItalien Armando Picchi
1967–1970 ItalienItalien Mario Corso
1970–1977 ItalienItalien Sandro Mazzola
1977–1978 ItalienItalien Giacinto Facchetti
1978–1985 ItalienItalien Graziano Bini
1985–1988 ItalienItalien Alessandro Altobelli
1988–1992 ItalienItalien Giuseppe Baresi
1992–1999 ItalienItalien Giuseppe Bergomi
1999-2014 ArgentinienArgentinien Javier Zanetti

Erfolge[Bearbeiten]

A-Mannschaft[Bearbeiten]

Jugendmannschaft[Bearbeiten]

Persönliche Ehrungen (Auswahl)[Bearbeiten]

Torschützenkönige[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Inter Mailand – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. FIFA.com: Internazionale
  2. FIFA.com: Internazionale VS Juventus – "Derby d'Italia" teilt das ganze Land
  3. Goal.com: Die Geschichte des bösen Blutes zwischen Juventus und Inter Mailand
  4. Inter.it: Josè Mourinho joins Inter
  5. Inter.it: Inter e Benitez: risoluzione consensuale
  6. Inter.it: Benvenuto!: Leonardo allenatore dell'Inter
  7. Sport1.de: Gasperini neuer Inter-Trainer
  8. Spiegel.de: Nach nur fünf Spielen – Inter trennt sich von Trainer Gasperini
  9. Focus.de: Ranieri neuer Trainer bei Inter
  10. Fifa.com: Inter schlägt ZSKA Moskau
  11. Inter.it: Press release: Internazionale Holding S.r.l
  12. Inter.it: FC Internazionale Milano SpA signs an agreement to open capital to new investors
  13. vgl. Giovanni Francesio: Tifare Contro. Eine Geschichte der italienischen Ultras. Freital 2010 (2. Auflage), ISBN 978-3-940159-07-6, S. 82.
  14. vgl. FGiovanni Francesio: Tifare Contro. Eine Geschichte der italienischen Ultras. Freital 2010 (2. Auflage), ISBN 978-3-940159-07-6, S. 44f.
  15. vgl. Birgit Schönau: Calcio. Die Italiener und ihr Fußball. Köln 2007 (3. Auflage), ISBN 978-3-462-03640-4, S. 155.
  16. vgl. Giovanni Francesio: Tifare Contro. Eine Geschichte der italienischen Ultras. Freital 2010 (2. Auflage), ISBN 978-3-940159-07-6, S. 73.
  17. Inter.it: "C'è solo l'Inter" – Official Inter anthem presented
  18. Inter.it: Inter's official anthem 'C'è solo l'Inter' in Italian Top Twenty
  19. Inter.it: J. Zanetti: "We had great fun recording the song 'Pazza Inter'."
  20. Inter.it: Pazza Inter' presented yesterday by players
  21. Inter.it: San Siro Store
  22. Inter.it: Inter & AC Milan Museum
  23. Spiegel.de: Chinesen steigen bei Inter Mailand ein
  24. Inter.it: Organisation chart
  25. Inter.it: Technical staff 2013/14
  26. Inter.it: Team
  27. Inter.it: [httphttp://www.inter.it/en/archivio_giocatori_stats Player stats]
  28. Premiosansirogentleman.it: Premio Gentlemen
  29. interfc.it: Präsidenten von Inter (italienisch)
  30. interfc.it: Mannschaftskapitäne von Inter (italienisch)
  31. Inter Mailand war nach Ende der Saison zunächst Drittplatzierter der Abschlusstabelle. Durch die Verwicklung von Juventus Turin (Zwangsabstieg) und AC Mailand (30 Punkte Abzug) in den italienischen Fußballmanipulationsskandal wurde Inter der Titel zuerkannt.
  32. Die Wahl zum Weltfußballer des Jahres fand zum ersten Mal 1982 statt, wurde aber erst 1991 von der FIFA anerkannt.
  33. a b c d Spielte in diesem Jahr nur während der zweiten Jahreshälfte bei Inter Mailand.
  34. a b c Spielte in diesem Jahr nur während der ersten Jahreshälfte bei Inter Mailand.
  35. Gianluca Pagliuca erhielt den Titel Guerin d'Oro 1997 gemeinsam mit Angelo Peruzzi von Juventus Turin und Lilian Thuram vom AC Parma.
  36. a b Trainierte in diesem Jahr nur während der ersten Jahreshälfte Inter Mailand.
  37. Mit 7 Toren wurde Sandro Mazzola in der Saison 1963/1964 gemeinsam mit Ferenc Puskás von Real Madrid und Vladimir Kovačević von FK Partizan Belgrad Torschützenkönig des Europapokals der Landesmeister.
  38. Mit 8 Toren wurde Dennis Bergkamp in der Saison 1993/1994 gemeinsam mit Edgar Schmitt vom Karlsruher SC Torschützenkönig des UEFA-Pokals.
  39. Mit 17 Toren wurde Sandro Mazzola in der Saison 1964/1965 gemeinsam mit Alberto Orlando vom AC Florenz Torschützenkönig der Serie A.
  40. Mit 4 Toren wurden Hernán Crespo und Nicolás Burdisso in der Saison 2006/2007 gemeinsam mit Giuseppe Greco vom CFC Genua, Simone Perrotta vom AS Rom und Emiliano Bonazzoli und Francesco Flachi von Sampdoria Genua Torschützenkönig des italienischen Pokals.
  41. Mit 4 Toren wurden Julio Cruz und Mario Balotelli in der Saison 2007/2008 gemeinsam mit Vincenzo Iaquinta von Juventus Turin Torschützenkönig des italienischen Pokals.
  42. Mit 5 Toren wurde Samuel Eto’o in der Saison 2010/2011 gemeinsam mit Felice Evacuo von Benevento Calcio Torschützenkönig des italienischen Pokals.