Joseph Ber Soloveitchik

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Joseph Ber Soloveitchik, 1957

Joseph Ber Soloveitchik (* 27. Februar 1903 in Pruschany, Weißrussland; † 9. April 1993 in Boston, USA) (Hebräisch: יוסף דב הלוי סולובייצ'יק), genannt „The Rav“, war ein orthodoxer Rabbiner, Talmud-Gelehrter und moderner jüdischer Philosoph.

Leben[Bearbeiten]

Er studierte u.a. 1926 bis 1932 in Berlin, wo er promovierte. Einer seiner wichtigsten Lehrer, sowohl in wissenschaftlicher als auch theologischer Hinsicht, war in der Berliner Zeit Eugen Mittwoch, der damals vor allem in Deutschland als Begründer der modernen gegenwartsbezogenen Orientalistik bekannt wurde, aber auch ein namhafter orthodox-jüdischer Rechtsgelehrter und „Rabbi“ im ursprünglichen Wortsinn war. Er war unter anderem auch Leiter der Yeshiva University, New York City.

Literatur[Bearbeiten]

  • Christian M. Rutishauser: Josef Dov Soloveitchik. Einführung in sein Denken. Stuttgart Kohlhammer 2003, ISBN 3-17-018220-X (Judentum und Christentum 14), (Zugleich: Univ., Diss., 2002: Halachische Existenz.).
  • Sebastian Wogenstein: Horizonte der Moderne: Tragödie und Judentum von Cohen bis Lévinas. Heidelberg: Winter 2011, ISBN 978-3-8253-5851-8 (Neues Forum für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft 46), (Kapitel: "Joseph B. Soloveitchik - Tragödie und halachischer Mensch", S. 179-192).