Köpetdag Aşgabat

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Köpetdag Aşgabat (russisch «Копетдаг» Ашхабад) ist ein ehemaliger Fußballclub aus der turkmenischen Hauptstadt Aşgabat und zeit seines Bestehens einer der erfolgreichsten Clubs des Landes.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Club war 1936 bzw. 1937/38 als Lokomotiw Aşgabat jeweils erster turkmenischer Pokalsieger[1] und Republikmeister,[2] in der Folge spielte der Club unter verschiedenen Namen (vor 1938 und 1946−1949 Lokomotiw; 1939–1945 Dynamo Aşgabat, 1950–1955 Spartak Aşgabat, 1956–1959 und 1976–1988 Kolchostschy Aşgabat, 1962–1975 Stroitel Aşgabat, seit 1989 Köpetdag) meist in der zweiten und dritten Spielklasse der Sowjetunion,[3] war aber nach dem Zusammenbruch der UdSSR mit je sechs Meistertiteln[2] und Pokalsiegen[1] erfolgreichster Club in Turkmenistan, im Sommer 2008 zog sich der Club jedoch während des laufenden Spielbetriebs der turkmenischen Liga vom Spielbetrieb zurück und löste sich in der Folge auf.[4]

In den 1930er und 1940er Jahren gewann der Club neun von ersten zehn Pokalwettbewerben der turkmenischen SSR.[1]

1939 erreichte man zudem das erste von insgesamt vier Malen das Achtelfinale des sowjetischen Pokals; Ende der 1940er Jahre stieg man erstmals in die dritte sowjetische Spielklasse um in den gesamten 1950er Jahren in der zweiten sowjetischen Liga (B-Klasse) zu spielen, wurde aber in den 1960er Jahren mit der Liga in die Drittklassigkeit herabgestuft. Stieg aber im ersten Jahr der Drittklassigkeit (1963) in die nun A-Klasse genannte 2. Liga wieder auf. Mit Ausnahme eines Jahres in der Drittklassigkeit konnte der Club die Liga bis zum ende der 1970er Jahre halten; in dieser Zeit spielte der in der eigenen Jugend ausgebildete Gurban Berdiýew für den Club. 1979 stieg man jedoch wieder in die Drittklassigkeit ab, in der man bis zum Ende der UdSSR Anfang der 1990er Jahre verblieb. [3]

In den ersten acht Jahren wurde der Klub nur je zweimal nicht turkmenischer Pokalsieger und Meister, mit der Jahrtausendwende verlor der Klub jedoch seine Dominanz. Zwar wurde man 2001 noch Vizemeister sowie 2005 und 2006 Vizepokalsieger, doch wurde der Klub im Juli 2008 insolvent und löste sich auf.

Der Name des Clubs leitet sich vom die Stadt Aşgabat Kopet-Dag-Gebirge ab.

Bekannte ehemalige Spieler[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c Karel Stokkermans: „Turkmenistan – List of Cup Finals“, rsssf.com (Stand 31. Juli 2008, besucht am 18. November 2008).
  2. a b Karel Stokkermans: „Turkmenistan – List of Champions“, rsssf.com (Stand 18. April 2008, Besucht 18. November 2008).
  3. a b Eintrag zu Käpetdag auf klisf.info (besucht am 18. November 2008)
  4. Mike Dryomin: „Turkmenistan 2008“, rsssf.com (Stand 7. November 2008, Besucht 18. November 2008).