Karl Georg Külb

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Karl Georg Külb (* 28. Januar 1901 in Mainz; † 20. Juli 1980 in München) war ein deutscher Filmregisseur und Drehbuchautor.

Leben[Bearbeiten]

Er begann nach dem Ersten Weltkrieg ein Jura- und Philosophiestudium und war Mitglied des Corps Hassia.[1] Nach seiner Promotion arbeitete er als Roman- und Bühnenautor. Zu seinen Werken zählten Die Nacht mit Casanova, Der ewige Abenteurer und Sensation in Budapest.

1937 wurde er Drehbuchautor bei der UFA und gab sein Debüt als Co-Autor des Propagandafilms Mein Sohn, der Herr Minister. In der Regel schrieb Külb dann aber typische Unterhaltungsfilme, darunter mit den Stars Zarah Leander und Marika Rökk. 1939 gab er sein Regiedebüt, konnte sich aber kaum profilieren.

Külbs erstes Drehbuch nach Kriegsende für den Film Lang ist der Weg (1948) über das Schicksal einer jüdischen Familie während der deutschen Besatzung Polens im Zweiten Weltkrieg fällt aus dem Rahmen seines sonstigen Œuvres. In den 1950er Jahren lieferte er den Stoff für mehrere zeittypische unpolitische Filmkomödien der Adenauer-Ära und führte auch gelegentlich Regie.

Filmografie[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kösener Corpslisten 1971, 97, 1150a