Katholische Fu-Jen-Universität

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Katholische Fu-Jen-Universität (FJU, FJCU)
Motto Veritas bonitas pulchritudo sanctitas
Gründung 1925/ 1961
Trägerschaft Katholische Kirche
Ort Bezirk Xinzhuang von Neu Taipeh, Taiwan
Präsident Vincent Han-Sun Chiang (江漢聲)
Studenten 26,436[1]
Mitarbeiter 1,942[2]
Website fju.edu.tw/
Haupteingang und Platz

Die Katholische Fu-Jen-Universität (chinesisch 輔仁大學 / 辅仁大学Pinyin Fǔrén Dàxué, Tongyong Pinyin FǔRén DàSyué, W.-G. Fu-jen Ta-hsüeh, kurz FJU) ist eine Hochschule unter der Trägerschaft der katholischen Kirche im Bezirk Xinzhuang der Stadt Neu Taipeh im Norden der Republik China auf Taiwan. Sie ist eine Neugründung der von der Volksrepublik China beschlagnahmten Katholischen Universität Peking.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Katholische Universität Peking wurde 1925 von amerikanischen Benediktiner-Missionaren gegründet und nannte sich ab 1927 Fu-Jen-Universität. Der Benediktinerabt Alfred Joseph Koch OSB war der letzte Kanzler der Fu Jen, der aus dem Benediktinerorden kam, bevor der Steyler Missionsorden die Leitung der Universität übernahm. Papst Pius XI. übertrug ihre Leitung am 29. April 1933 der Gesellschaft des Göttlichen Wortes.[3] Der erste Rektor nach der Übernahme der Universität durch die Steyler Missionare wurde der US-Amerikaner P. Joseph Murphy SVD (1895-1935), der jedoch nach kurzer Amtszeit verstarb. Daraufhin ernannte P. Generalsuperior Josef Grendel SVD (1878-1951) den Schriftleiter des Anthropos P. Rudolf Rahmann SVD (1902-1985) zum neuen Rektor der Fu Jen. Im Oktober 1936 trat Rahmann den Posten an, den er bis 1945 ausübte. 1945 wurde der US-Amerikaner P. Harold Rigney SVD (1900-1980) Rektor der Fu Jen und Rahmann wurde stellvertretender Rektor.[4] 1949 wurde die Universität von der Volksrepublik China beschlagnahmt und 1952 in die Pädagogische Universität Peking eingegliedert.

Im Jahr 1960 wurde die Fu-Jen-Universität durch die Chinesische Bischofskonferenz in Taiwan neugegründet.

Im weltweiten Ranking von Times Higher Education im Jahr 2006 lag die Katholische Fu-Jen-Universität auf Platz 417 und im Jahr 2008 auf Platz 533.[5] Sie ist damit Taiwans beste Privatuniversität und gehört zu den Top Ten der Universitäten in Taiwan.

Bibliothek[Bearbeiten]

  • Kungpo Erinnerungsbibliothek (文圖)
  • Schutte Erinnerungsbibliothek (理圖)
  • Fahy Erinnerungsbibliothek (社圖)
  • Paul Kardinal Shan Bibliothek (醫圖)
  • Theologie Bibliothek (神圖)

Literatur[Bearbeiten]

  • Fritz Bornemann: Ars sacra Pekinensis; die chinesisch-christliche Malerei an der Katholischen Universität (Fu Jen ) in Peking. Mödling bei Wien, Verlag Missionsdruckerei St. Gabriel [1950]
  • Richard Arens: Die Missionsuniversitäten der Gesellschaft des Göttlichen Wortes, In: Steyler Missionschronik 1975, 177-192.
  • Karl Josef Rivinius: Die Katholische Fu-Jen-Universität in Peking und ihre Übernahme durch die ,,Gesellschaft des Göttlichen Wortes" im Jahr 1933, in: Verbum SVD 21 (1980) 206-228.
  • Jac Kuepers, SVD: The Take-over of the Peking Fu Jen University by the Society of the Divine Word in 1933, in: Verbum SVD 47 (2006) 257-286.
  • Paul B. Steffen: RAHMANN, Rudolf SVD (1902-1985). Ordenspriester u. Ethnologe. Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL) Bd. XXXIV (2013) Sp. 1183-1192.
  • Karl J. Rivinius: Das Projekt einer Katholischen Enzyklopädie für China. (Studia Instituti Missiologici SVD – 99), Nettetal 2013, 478 S., 478 S. , ISBN 978-3-8050-0609-5.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Katholische Fu-Jen-Universität – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.academic.fju.edu.tw/stastic/10101month0103.pdf
  2. http://www.person.fju.edu.tw/statistics/99.htm
  3. steyler.at
  4. ceeba.at
  5. moveonnet.eu