Kayah (Volk)

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Der Kayah-Staat in Myanmar

Die Kayah, auch Karenni oder Rote Karen genannt, sind eine Untergruppe des Volks der Karen in Myanmar. Sie zählen zu den südostasiatischen Bergvölkern und siedeln mehrheitlich im Kayah-Staat. Ihre Vorfahren wanderten wahrscheinlich von Südchina nach Myanmar ein. Als Angehörige der Karen werden sie den tibetobirmanischen Völkern zugerechnet, die ihrerseits einen Zweig der sinotibetischen Völkerfamilie bilden. Unter britischer Verwaltung lebten die Kayah in einem weitgehend unabhängigen Staat, der 1947 der Union von Burma eingegliedert wurde. Aufgrund des anhaltenden Bürgerkriegs flüchteten jedoch ab den 1980er Jahren zahlreiche Kayah nach Thailand, wo sie zurzeit in UN-Flüchtlingscamps untergebracht sind.

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