Klamer Eberhard Karl Schmidt

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Klamer Eberhard Karl Schmidt, Gemälde von Ernst Gottlob, 1774, Gleimhaus Halberstadt

Klamer Eberhard Karl Schmidt (* 29. Dezember 1746 in Halberstadt; † 8. Januar 1824 ebenda) war ein deutscher Dichter und Jurist.

Leben[Bearbeiten]

Schmidt verbrachte den größten Teil seines Lebens in Halberstadt, wo er als Domänenrat arbeitete. Er gehörte dem Halberstädter Dichterkreis an, den Johann Ludwig Wilhelm Gleim gegründet hatte. Sein Trennungslied wurde von Wolfgang Amadeus Mozart vertont.[1] Bekannt ist auch seine Grabschrift auf Klopstock.[2]

1788 veröffentlichte er zusammen mit Gleim Gedichte von Caroline Louise von Klencke; 1802 gab er wiederum zusammen mit Gleim einen Privatdruck heraus, der dem Andenken an diese Dichterin gewidmet war und unter anderem auch zwei Gedichte Schmidts enthielt.[3]

1820 gab er unter dem Titel Klopstock und seine Freunde Klopstocks Briefwechsel in Halberstadt heraus; in den Jahren 1826 bis 1828 erschien in Stuttgart das von Schmidt herausgegebene dreibändige Werk Leben und auserlesene Werke.[4]

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.davier.de/halberst.htm
  2. http://www.gedichtepool.de/autor/autor_s/schmidt.htm
  3. http://www.antiquariat-trauzettel.de/medien/1095436483_erg134.pdf
  4. http://peter-hug.ch/lexikon/14_0560#N0800