Klaus Lindenberger

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Klaus Lindenberger
Spielerinformationen
Geburtstag 28. Mai 1957
Geburtsort LinzÖsterreich
Position Tor
Vereine in der Jugend
1967–1976 SV Bad Hall
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
1976–1988
1988–1991
1991–1993
1993–1997
2004
2006–2009
2013–
LASK Linz
FC Swarovski Tirol
FC Linz
Eintracht Wels
LASK Linz
SV Hellmonsödt
SV Urfahr
[1]297 (0)
89 (0)
86 (0)
0
4 (0)
37 (0)
Nationalmannschaft
1982–1990 Österreich 41 (0)
Stationen als Trainer
1994–1998
2005–2008
2008
2008–2009
2009
2009–
Eintracht Wels Co-Tr.
Österreich To-Tr.
LASK Amateure/SC Schwanenstadt
LASK Linz
LASK Linz (Sportdirektor)
al-Wahda To-Tr.
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Klaus Lindenberger als Tormann-Trainer der österreichischen U-19-Nationalmannschaft.

Klaus Lindenberger (* 28. Mai 1957 in Linz) ist ein österreichischer Fußballspieler und ehemaliger Teamtormann. Er nahm mit der österreichischen Nationalmannschaft an der Weltmeisterschaft 1990 teil und konnte als Profi zwei Mal österreichischer Meister mit dem FC Swarovski Tirol werden.

Karriere[Bearbeiten]

Klaus Lindenberger begann seine Profikarriere 1976 beim Linzer ASK, für den er fast zehn Jahre lange als Stammtormann in der höchsten österreichischen Spielklasse aktiv war. Bereits am 28. April 1982 debütierte er bei Österreichs 2:1-Sieg über die Tschechoslowakei in der Nationalmannschaft, wurde allerdings erst Ende der 80er unter Teamchef Josef Hickersberger als Nachfolger Friedl Koncilias Stammkeeper des Teams. Zu dieser Zeit wechselte er auch 1988 zum FC Swarovski Tirol, mit dem er gleich seine ersten beiden Meistertitel en suite holen konnte, im ersten Jahr auch noch zusätzlich der ÖFB-Cupsieg.

Auch in der Nationalmannschaft lief es in dieser Zeit sehr erfolgreich für Klaus Lindenberger: Man qualifizierte sich für die Weltmeisterschaft 1990 in Italien, scheiterte dort nur knapp in der Gruppenphase, der Oberösterreicher war bei allen drei Vorrundenspielen im Einsatz. Für Klaus Lindenberger war es genau genommen bereits die zweite WM-Teilnahme, 1982 war er nach Spanien als dritter Tormann mitgereist. Beim FC Tirol wurde er nach der hohen Europacup-Niederlage von 1:9 gegen Real Madrid vom damaligen Trainer Ernst Happel allerdings für das Debakel mitverantwortlich gemacht und fortan nicht mehr aufgestellt. So verlor Klaus Lindenberger kurz nach der WM seinen Platz bei Swarovski Tirol und wurde auch in der Nationalmannschaft von Michael Konsel verdrängt.

Der Fußballtormann ging zurück nach Oberösterreich, diesmal zum FC Stahl Linz in das Mittlere Play-off, wo er zum Aufstieg der Linzer wesentlich beitrug. Er spielte noch zwei weitere Saisonen in der Bundesliga, ehe er zu Eintracht Wels in die Landesliga wechselte. Bei den Oberösterreichern war er auch als Trainer tätig. 2002 gründete er überdies den Ladies Soccer Club Linz (LSC Linz), der 2004 in der Frauenfußballsektion des LASK Linz als LASK Ladies aufging. Lindenberger spielte bis zu seinem 52. Lebensjahr Fußball und beendete seine Karriere im Jahre 2009 beim oberösterreischen SV Hellmonsödt (1. Klasse Nordost) nach insgesamt 37 Ligaeinsätzen in über drei Jahren.

Anschließend war Klaus Lindenberger Teamchef des LASK Linz. Ab 27. Oktober 2008 war er auch Trainer der Linzer Athletiker. Für diese Tätigkeit hatte er alle anderen bisherigen Aufgaben zurückgelegt, sowohl den Job als Tormanntrainer der Nationalelf, als auch die Position als Tormann beim SV Hellmonsödt. Weiters trat er als Vizepräsident beim LASK und Präsident bei den LASK Ladies zurück.[2] Lindenberger, der als LASK-Trainer nicht überzeugen konnte, wurde noch im Frühjahr 2009 entlassen. Hans Krankl übernahm nach Lindenbergers Rauswurf am 21. März 2009 das Traineramt. Darüber enttäuscht, lehnte Lindenberger eine weitere Tätigkeit für den LASK im Managementbereich ab und folgte seinem ehemaligen Nationaltrainerkollegen Josef Hickersberger nach Abu Dhabi, wo er seit Juli 2009 Tormanntrainer des dort ansässigen al-Wahda war. Ende 2012 kehrte er nach Österreich zurück und wurde Tormanntrainer beim unterklassigen Klub SV Urfahr 1912. Dort ist er auch weiterhin als aktiver Spieler gemeldet und steht fallweise als Ersatztorhüter zur Verfügung.

Privat ist Lindenberger Vater einer Tochter (Kim), beruflich gehören ihm noch die Firmen Immobilien Lindenberger und fast&clean (Gebäudereinigung).

Erfolge[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Fußnoten & Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Einsatzdaten ab der Saison 1979/80
  2. Oberösterreichs Neue vom 31. Oktober 2008

Weblinks[Bearbeiten]