Tschechoslowakei

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50.08333333333314.416666666667Koordinaten: 50° N, 14° O

Československo (tschechisch)
Česko-Slovensko (slowakisch)
Tschechoslowakei
Flagge der Tschechoslowakei
Wappen der Tschechoslowakei
Flagge Wappen
Wahlspruch: Die Wahrheit siegt!
(Tschechisch Pravda vítězí, Slowakisch Pravda víťazí, ab 1989 auf Latein: Veritas Vincit)
Amtssprache 1918–1938: sog. Tschechoslowakisch
(offiziell eine Sprache mit zwei Varianten)

1938–1939: Tschechisch, Slowakisch und Ukrainisch
1945–1992: Tschechisch, Slowakisch

Hauptstadt Prag
Staatsform 1918–1938 und 1945–1969: Republik
1938–1939 und 1969–1992: föderative Republik
Staatsoberhaupt Präsident der Tschechoslowakei
Regierungschef Ministerpräsident der Tschechoslowakei
Fläche 127.876 km²
Einwohnerzahl 15,7 Millionen
Bevölkerungsdichte 123 Einwohner pro km²
Währung Tschechoslowakische Krone
Gründung 28. Oktober 1918
Auflösung 31. Dezember 1992
Nationalhymne Kde domov můj und Nad Tatrou sa blýska
(hintereinander gespielt)
Nationalfeiertag 28. Oktober
(Staatsgründung 1918)
Zeitzone UTC +01:00
Kfz-Kennzeichen CS
ISO 3166 CS, CSK, 200[1]
Internet-TLD .cs (nicht mehr existent)
Fläche und Bevölkerung beziehen sich auf das Jahr 1993
Lage der Tschechoslowakei im veränderten Europa 1918–1938 und 1945/49–1990/92
Lage der Tschechoslowakei im veränderten Europa 1918–1938 und 1945/49–1990/92

Tschechoslowakei ist die Bezeichnung eines von 1918 bis 1939 (korrekt ČSR) und 1945 bis 1992 (ČSR, ČSSR bzw. ČSFR) bestehenden mitteleuropäischen Staates auf dem Gebiet der heutigen Tschechischen Republik (ČR/Tschechien), der Slowakischen Republik (Slowakei) sowie bis März 1939 einem kleinen Teil der heutigen Ukraine.

Nach 1948 gehörte das Land zu den RGW-Staaten Osteuropas, ab 1955 zum Warschauer Pakt und somit zum sogenannten Ostblock.

Nach dem Fall des Kommunismus 1989 wurde der Bundesstaat 1992 in die selbständigen Staaten Tschechien und Slowakei geteilt. Die Tschechoslowakei war 1945 Gründungsmitglied der Vereinten Nationen und trat 1991 dem Europarat bei.

Inhaltsverzeichnis

Landesname [Bearbeiten]

Der offizielle Name des Landes war ČSR (Tschechoslowakische Republik), später ČSSR (Tschechoslowakische Sozialistische Republik). Die in der Umgangssprache gebräuchliche Bezeichnung Tschechoslowakei hat eine wechselvolle Geschichte, die vor der Trennung in Tschechien und Slowakei 1992 sogar in einem sogenannten Gedankenstrich-Krieg gipfelte. „Tschechoslowakei“ (tschechisch und slowakisch Československo) entspricht dabei der gegenwärtigen tschechischen Rechtschreibung, „Tschecho-Slowakei“ (tschechisch und slowakisch Česko-Slovensko) dagegen der gegenwärtigen slowakischen.

Außer Tschechoslowakei waren noch die folgenden Bezeichnungen üblich:[2]

Kurzform:

  • 1918–1920, 1938–1939 und 1990–1992 auch Tschecho-Slowakei

Langform:

  • amtlich 1918–1938 und 1945–1960: Tschechoslowakische Republik (ČSR / ČSSR); tschechisch und slowakisch Československá republika, auch Republika Československá
  • 1918–1920[3] und 1938–1939 Tschecho-Slowakische Republik (Č-SR); tschechisch und slowakisch Česko-Slovenská republika
  • 1960–1990 Tschechoslowakische Sozialistische Republik (ČSSR); tschechisch und slowakisch Československá socialistická republika
  • 1990[4] Tschechoslowakische Föderative Republik (ČSFR); tschechisch Československá federativní republika bzw. Tschecho-Slowakische Föderative Republik; slowakisch Česko-Slovenská federatívna republika
  • 1990–1992 Tschechische und Slowakische Föderative Republik (ČSFR); tschechisch Česká a Slovenská Federativní Republika; slowakisch Česká a Slovenská Federatívna Republika

Geographie [Bearbeiten]

Tschechoslowakei 1920–1938

Die Tschechoslowakei bestand aus einem tschechischen, einem slowakischen und bis 1939 einem karpatenrussischen Landesteil (Podkarpatská Rus, Karpatoukraine, heute Karpatenukraine).

Der tschechische Teil wurde aus den Ländern Böhmen, Mähren und Mährisch-Schlesien gebildet. Dieses bestand seinerseits aus dem ehemaligen Österreichisch-Schlesien und dem vorher preußischen Gebiet um Hultschin, aber ohne einen Gebietsstreifen östlich von Teschen, der an Polen fiel, das sogenannte Olsagebiet. Der Charakter der Landschaft in den einzelnen Landesteilen ist sehr unterschiedlich. Das westliche Gebiet war Teil des nord-mitteleuropäischen Oberlandes.

Der Staat hatte Grenzen zu Österreich, Ungarn, der Ukraine (ab 1991, davor 1918–1939 und 1945–1991 zur Sowjetunion), Rumänien (bis 1939), Polen und Deutschland (bzw. 1949–1990 zur Deutschen Demokratischen Republik und zur Bundesrepublik Deutschland).

Bevölkerung [Bearbeiten]

Sprachenkarte der Tschechoslowakei nach der Volkszählung von 1930

In dem 1918 entstandenen Staat bildeten die Tschechen und Slowaken nicht die gesamte Bevölkerung – etwa ein Drittel gehörte anderen Nationalitäten an. Der Vielvölkerstaat umfasste bei einer Volkszählung 1921 neben 8,761 Mio. Tschechen und Slowaken auch 3,1 Mio. Deutsche (23 %), die damit die Anzahl der Slowaken überstiegen, sowie große Minderheiten von Magyaren, Roma, Russinen, Ukrainern, Juden und Polen. Das an Deutschland grenzende Sudetenland war bis 1945 mehrheitlich deutsch besiedelt.

Die Tschechoslowakische Republik wurde nach den Jahren der deutschen Besetzung, die großteils in den Zweiten Weltkrieg fielen, 1945 als Staat der slawischen Völker der Tschechen und Slowaken wiedererrichtet. Durch die so genannten Beneš-Dekrete kam es 1945/46 zur Vertreibung der Deutschen und zum tschechoslowakisch-ungarischen Bevölkerungsaustausch.

Die Amtssprachen waren seit 1945 Tschechisch und Slowakisch.

Nationalitäten der Tschechoslowakei 1921[5]
Nationalität Einwohner relative Anzahl
Tschechoslowaken1 8,761 Mio. 64,35 %
Deutsche 3,123 Mio. 22,94 %
Ungarn 0,745 Mio. 5,47 %
Russen (Großrussen, Ukrainer, Karpatorussen)2 0,461 Mio. 3,38 %
Juden 0,180 Mio. 1,32 %
Ausländer3 0,238 Mio. 1,74 %
Polen und andere 0,102 Mio. 0,75 %
Gesamteinwohnerzahl 13,613 Mio. 100 %

1 davon 1,967 Mio. Angehörige des „slowakischen Zweigs der tschechoslowakischen Nationalität“, d. h. Slowaken (davon 1,942 Mio. in der Slowakei); diese Angabe wurde von den Behörden erst anlässlich der Volkszählung von 1930 nachträglich veröffentlicht
2 d. h. in heutiger Terminologie Russen, Ukrainer und Russinen
3 davon 94.400 Deutsche, 34.200 Polen, 16.400 Ungarn und 58.700 Tschechoslowaken (zurückgekehrte Emigranten sowie Kinder und Frauen von Ausländern)

Geschichte [Bearbeiten]

Erste und Zweite Republik [Bearbeiten]

Die Tschechoslowakei 1928

Die Tschechoslowakei entstand als Staat 1918 durch den Zerfall Österreich-Ungarns am Ende des Ersten Weltkriegs. Tschechische Exilpolitiker hatten seit 1916 die Unterstützung der Triple Entente dafür erhalten, nach dem Krieg im Sinn der nationalen Selbstbestimmung einen eigenen Staat zu errichten. Dieser wurde am 28. Oktober 1918 in Prag proklamiert. In den Verträgen, die die Kriegssieger 1919 in Saint-Germain Österreich und 1920 in Trianon Ungarn diktierten, war die Anerkennung der ČSR festgeschrieben. Den Kriegsverlierern wurde dabei das Recht auf nationale Selbstbestimmung nicht eingeräumt.

Die neue Republik nahm auf Grund ihrer Wirtschaftskraft einen Aufschwung – ein starker Kontrast zur enormen Inflation in Deutschland und Österreich. Sie stempelte ihre bisherigen Kronen-Banknoten aus der Monarchie Anfang 1919 ab und schuf damit die bis zum Zweiten Weltkrieg stabile Tschechoslowakische Krone. Krone ist in Tschechien bis heute der Name der nationalen Währung. Die neue Republik unterschätzte aber den ab 1930 steigenden Unwillen vieler in ihren deutsch besiedelten Gebieten, sich auf Dauer fremder Herrschaft zu unterwerfen.

Die NSDAP unter Adolf Hitler unterstützte vor allem nach ihrer Machteroberung 1933 im Deutschen Reich die Sudetendeutsche Partei Konrad Henleins und verschärfte so die Konflikte zwischen den Nationalitäten der Tschechoslowakei. Als Hitler erwog, die Randgebiete mit mehrheitlich deutscher Bevölkerung (Sudetenland und Gebiete an der Grenze zu Österreich) zu annektieren, sprachen unter Vermittlung durch den italienischen Diktator Benito Mussolini im Münchner Abkommen vom 29. September 1938 zur Lösung der Sudetenkrise Großbritannien, Frankreich und Italien, 1918 Geburtshelfer der Tschechoslowakei, dem Deutschen Reich diese Randgebiete zu, ohne die tschechoslowakische Regierung einzubeziehen. Am 30. September 1938 wurden diese Gebiete von der Wehrmacht besetzt. Die britische und die französische Regierung hofften, durch Befriedigung von Hitlers Gebietsansprüchen einen Krieg abzuwenden, für den sie selbst 1938 noch zu wenig gerüstet waren. Im Ersten Wiener Schiedsspruch übertrugen Vertreter der deutschen und der italienischen Regierung den Süden der Slowakei und die Karpatoukraine im November 1938 an Ungarn. Das Teschener Gebiet wurde von Polen besetzt.

Der nunmehr politisch als Zweite Republik bezeichnete tschechoslowakische Staat auf dem verbliebenen Staatsgebiet – die „Nachmünchener“ Tschechoslowakei vom Oktober 1938 bis zur Besetzung durch Deutschland[6] – bestand nach diesen Abtretungen nur kurz. Am 15. März 1939 besetzten deutsche Truppen die sogenannte Rest-Tschechei und stellten sie als Protektorat Böhmen und Mähren unter deutsche Verwaltung. Tags zuvor war im slowakischen Landesteil unter direktem Druck Hitlers die Slowakische Republik, ein Staat unter deutschem „Schutz“, gebildet worden; die Karpatenukraine wurde von Ungarn annektiert. Teile der tschechoslowakischen Regierung waren ins Ausland geflüchtet und bildeten unter Edvard Beneš ab 1940 in London eine Exilregierung. An der Seite der Westalliierten und der Roten Armee kämpften Tschechen und Slowaken vom Ausland aus für die Befreiung ihres Landes.

Wiedererrichtung der ČSR und Februarumsturz (1945–1948) [Bearbeiten]

Lage der Tschechoslowakei in Europa zwischen 1949 und 1990
Flagge der Tschechischen Republik innerhalb der Föderation 1990–1992 (Hauptstadt: Prag)
Flagge der Slowakischen Republik innerhalb der Föderation 1990–1992 (Hauptstadt: Bratislava)

Nach Kriegsende 1945 ist die Tschechoslowakische Republik in den Grenzen aus der Zeit vor dem Münchner Abkommen wiedererstanden,[7] ausgenommen die Karpatoukraine, die der Sowjetunion überlassen werden musste. Die deutsche Bevölkerung vor allem in Tschechien wurde überwiegend vertrieben oder ausgesiedelt. Als Satellitenstaat der UdSSR wurde das Land Teil des Ostblocks und Mitglied des Warschauer Paktes, außerdem des Rats für gegenseitige Wirtschaftshilfe.

Nach dem Februarumsturz 1948 folgte die ČSR uneingeschränkt der stalinistischen Politik der Sowjetunion. Weil Beneš die neue Verfassung vom Mai 1948 nicht unterschreiben wollte, trat er zurück, und Klement Gottwald, der seit Februar 1948 seiner zweiten Regierung vorstand, wurde Präsident.

Tschechoslowakische Sozialistische Republik (1960–1990) [Bearbeiten]

In der Verfassung von 1960 wurde der Staat in Tschechoslowakische Sozialistische Republik (ČSSR) umbenannt und der kommunistische Führungsanspruch festgeschrieben.

1968 kam es unter dem Parteichef der Kommunistischen Partei Alexander Dubček zum Versuch einer „Vermenschlichung“ des kommunistischen Staates. Der Prager Frühling sollte einen „Sozialismus mit menschlichem Antlitz“ schaffen, wurde aber von der Sowjetunion und den anderen Ostblockstaaten mit Waffengewalt niedergeschlagen. Als einziger Punkt des dabei untergegangenen Reformprogramms konnte die Föderalisierung der ČSSR umgesetzt werden. Diese wurde am 28. Oktober 1968, dem 50. Jahrestag der tschechoslowakischen Unabhängigkeit, ausgerufen. Fortan bildeten zwei Teilrepubliken, die Tschechische Sozialistische Republik und die Slowakische Sozialistische Republik, die ČSSR. Allerdings gab es auch bei dieser Reform von sowjetischer Seite eine starke Einschränkung: Es gab zwar eine slowakische, nicht aber eine tschechische Kommunistische Partei. Für die alles entscheidende Parteilinie blieb weiterhin das Zentralkomitee der KPČ in Prag und dessen Präsidium zuständig.

Nach der Niederschlagung des „Prager Frühlings“ von 1968 breitete sich im Land Resignation aus. Andererseits bildeten Künstler, Intellektuelle und Politiker des Prager Frühlings eine vom Regime vielfach verfolgte Bürgerrechtsbewegung, die 1977 die Charta 77 veröffentlichte und seit 1988 zu politischen Aktionen aufrief.

Im November 1989 kam es unter dem Eindruck des Reformprogramms von Michail Gorbatschow in der Sowjetunion zu mehrtägigen Demonstrationen in Prag, Bratislava und anderen Städten. Nach tagelangen Protesten trat die kommunistische Führung zurück. Mit dieser „Samtenen Revolution“, einer gewaltlosen Erhebung des Volkes, endete das kommunistische Regime. Anfang Dezember 1989 wurde unter dem Reformkommunisten Marián Čalfa eine mehrheitlich nichtkommunistische Regierung gebildet. Ende Dezember wurde der Bürgerrechtler Václav Havel zum Staatspräsidenten gewählt. Im Juni 1990 fanden die ersten freien Parlamentswahlen seit 1945 statt. Es siegten das tschechische Bürgerforum und die slowakische Öffentlichkeit gegen Gewalt, die zusammen die Regierung bildeten.

Tschechische und Slowakische Föderative Republik (1990–1992) [Bearbeiten]

Es zeichnete sich nach dem Ende des Kommunismus bald ab, dass der föderative Staat Tschechoslowakei auf Dauer keinen Bestand mehr haben würde. Zu den ersten Zerwürfnissen kam es während des sogenannten „Gedankenstrich-Krieges“ um die Landesbezeichnung. Von April 1990 bis Ende 1992 hieß das Land Die Tschechische und Slowakische Föderative Republik (ČSFR; vereinzelt auch als Tschechoslowakische Bundesrepublik bezeichnet) mit den Kurzformen Tschechoslowakei in Tschechien beziehungsweise Tschecho-Slowakei in der Slowakei. Aufkommende Interessenskonflikte zwischen den beiden Landesteilen führten 1992 zum Ende der Tschechoslowakei. Ohne Referendum wurde vom Parlament die Auflösung der Föderation zum 31. Dezember 1992 und damit die Bildung der beiden neuen Staaten Tschechien und Slowakei zum 1. Januar 1993 beschlossen.

Sport [Bearbeiten]

Emil Zatopek hat vier olympische Goldmedaillen in der Athletik gewonnen, man hält ihn für einen der besten Athleten der Geschichte.

Literatur [Bearbeiten]

  • Rüdiger Kipke, Karel Vodička: Abschied von der Tschechoslowakei, Verlag Wissenschaft und Politik, Köln 1993, ISBN 3-8046-8803-9.
  • Rüdiger Kipke, Karel Vodička: Rozloučení s Československem, Verlag Český spisovatel, Prag 1993, ISBN 80-202-0447-4.
  • Karel Vodička: Dělení Československa. Deset let poté…, Verlag Volvox Globator, Prag 2003, ISBN 80-7207-479-2.
  • Rudolf Chmel in: Ludwig Richter, Alfrun Kliems (Hrsg.): Slowakische Kultur und Literatur im Selbst- und Fremdverständnis, Steiner, 2005, ISBN 3-515-08676-5, S. 13 ff.
  • Stephan Dolezel, Karl Bosl: Die demokratisch-parlamentarische Struktur der Ersten Tschechoslowakischen Republik. Oldenbourg Verlag, München 1975.
  • Jörg K. Hoensch: Geschichte der Tschechoslowakei. 3. Auflage, W. Kohlhammer Verlag, Stuttgart 1992.

Weblinks [Bearbeiten]

 Commons: Tschechoslowakei – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary Wiktionary: Tschechoslowakei – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. Statoids.com
  2. Gesetz 11/1918 Sb. (Rezeptionsgesetz zur Entstehung der Republik), online lexdata.cz, abgerufen am 3. Okt. 2009; Gesetz 121/1920 Sb. (Verfassung von 1920), online lexdata.cz, abgerufen am 3. Okt. 2009; Gesetz 101/1990 Sb. (Änderung des Landesnamens 1990), online lexdata.cz, abgerufen am 10. Nov. 2009 (alle tschechisch)
  3. Martin Votruba: Czechoslovakia or Czecho-Slovakia (englisch) In: University of Pittsburgh. Abgerufen am 9. April 2010.
  4. Geschichte Tschechiens, auf: Weltbericht – Ihr Reiseratgeber, abgerufen am 16. April 2012.
  5. Quellen der Volkszählungsergebnisse: Československá republika – obyvatelstvo, in: Ottův slovník naučný nové doby (Anfang der 1930er Jahre) und infostat.sk
  6. Rüdiger Alte: Die Außenpolitik der Tschechoslowakei und die Entwicklung der internationalen Beziehungen 1946–1947. Oldenbourg, München 2003, S. 35 Fn 85.
  7. Siehe wörtlich z. B. in Heiner Timmermann, Emil Voráček, Rüdiger Kipke (Hrsg.), Die Beneš-Dekrete. Nachkriegsordnung oder ethnische Säuberung: Kann Europa eine Antwort geben? (= Dokumente und Schriften der Europäischen Akademie Otzenhausen; Bd. 108), LIT Verlag, Münster 2005, ISBN 3-8258-8494-5, S. 145; vgl. Jörg K. Hoensch, Studia Slovaca. Studien zur Geschichte der Slowaken und der Slowakei (= Veröffentlichungen des Collegium Carolinum; Bd. 93), Oldenbourg, München 2000, ISBN 3-486-56521-4, S. 18 f.