Kleinbahn Osterburg–Pretzier

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Kleinbahn Osterburg–Pretzier
Streckennummer: 6898
Streckenlänge: 39,0 km
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
Verlauf[1]
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von Wittenberge
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0,0 Osterburg
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nach Stendal
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2,2 Osterburg Schilddorf
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3,3 Osterburg Siedlung
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6,7 Storbeck
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nach Stendal
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9,6 Klein Rossau
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nach Arendsee
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11,8 Rönnebeck
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13,4 Orpensdorf-Natterheide
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14,4 Schmersau
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16,5 Gladigau
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18,7 Boock
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21,8 Kleinau
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24,6 Kleinau West
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27,3 Sanne-Kerkuhn
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30,4 Schernikau
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33,2 Vissum
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35,8 Klein Gartz
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von Stendal
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39,0 Pretzier (Altm.)
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nach Salzwedel

Die Kleinbahn-AG Osterburg–Deutsch Pretzier wurde am 25. Januar 1913 gegründet. Sie nannte sich ab 19. Februar 1943 „Eisenbahn-AG Osterburg–Pretzier“. Zu den Gründern gehörten der preußische Staat und die Provinz Sachsen, die beide je ein Drittel der Aktien übernahmen. Das letzte Drittel entfiel auf die damalige Kreisstadt Osterburg, weitere Gemeinden sowie die Zuckerfabrik Goldbeck und einige Privatpersonen.

Die 39 km lange, normalspurige Bahnlinie wurde – kurz vor Beginn des Ersten Weltkrieges – am 15. Juli 1914 eröffnet. Sie verband Osterburg, wo sich auch die örtliche Betriebsleitung befand, an der Hauptbahn Wittenberge–Stendal mit Deutsch Pretzier, wie es damals hieß, an der Hauptbahn Salzwedel–Stendal. Dabei kreuzte sie in Klein Rossau die bereits 1908 eröffnete Strecke der Kleinbahn AG Stendal–Arendsee. Allerdings führten beide Streckenabschnitte von Süden in den Bahnhof ein, so dass die Züge hier „Kopf machen“ mussten.

Den Betrieb führte die Eisenbahnabteilung des Provinzialverbandes Sachsen in Merseburg, bis die Bahn am 1. März 1946 unter staatliche Verwaltung gestellt und anschließend den Sächsischen Provinzbahnen GmbH übergeben wurde. Von dort kam sie am 1. April 1949 zur Deutschen Reichsbahn, die auch einige Züge bis Salzwedel weiterführte.

Die Kriegs- und Zwischenkriegsjahre brachten der Bahn nicht die erhofften Einnahmen in der landwirtschaftlich geprägten Altmark.

Auf dem westlichen Abschnitt zwischen Kleinau West (vorher: Dessau in der Altmark) und Pretzier wurde der Personenverkehr am 29. August 1968 und der Güterverkehr am 31. Mai 1969 eingestellt. Auf dem verbliebenen Streckenteil fuhren noch bis 1. Oktober 1974 Personenzüge, die von Bussen im Schienenersatzverkehr abgelöst wurden, bis die offizielle Einstellung am 29. September 1975 folgte. Ein Jahr später – am 26. September 1976 – endete auch der restliche Güterverkehr.

[Bearbeiten] Literatur

  • Wolfgang List: Die Kleinbahn Osterburg–Deutsch Pretzier. Erinnerungen an eine Bahn in der Altmark. Verlag Bernd Neddermeyer, Berlin 2008, ISBN 978-3-933254-89-4

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1.  Eisenbahnatlas Deutschland. Verlag Schweers + Wall, Köln 2007, ISBN 978-3-89494-136-9, S. 33-34.
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