Kokon

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Dieser Artikel erläutert den Kokon im biologischen Sinn; für die gleichnamige Stadt in Usbekistan (usbekisch Qoʻqon); siehe Qoʻqon.
Der Kokon des Seidenspinners.

Ein Kokon [koˈkɔ̃ː; -ˈkɔŋ; -ˈkoːn] ist ein Gehäuse, das die Larven verschiedener Insekten, besonders die Raupen der Schmetterlinge, anfertigen, um sich darin zu verpuppen. Schmetterlingsraupen verwenden dazu einen Saft, der aus den Spinndrüsen als Flüssigkeit austritt, an der Luft aber sehr schnell zu Fäden erstarrt, die von der Larve versponnen werden. Die Kokons der Seidenraupen liefern die Seide.
Die Käferlarven (Engerlinge) der Überfamilie Scarabaeoidea fertigen einen Kokon aus Körpersekret und Erde, in dem sie sich verpuppen, die gesamte Puppenruhe verbringen und den sie erst als adulte Käfer verlassen.
Schaben (Blattodea) und Fangschrecken (Mantodea) legen ihre Eier in fest aushärtenden Kokons, sogenannten Ootheken ab.
Bei den meisten Spinnentieren (Arachnida) und einigen Würmern werden die Eier in Kokons eingesponnen.

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