Konstruktiver Ingenieurbau

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Der Konstruktive Ingenieurbau beinhaltet begrifflich sämtliche Disziplinen des Bauingenieurwesens, welche sich basierend auf der Festigkeitslehre und Statik mit der Konstruktion und Bemessung von Tragwerken als Grundlage zur Errichtung von Häusern, Hallen, Kirchen, Brücken, Türmen, Masten etc. befassen.

Hierzu gehören vornehmlich Konstruktionen aus Beton, Stahl, Holz und allen weiteren tragend ausbildbaren Werkstoffen wie z. B. Glas, Naturstein, Ton etc.

Diese Werkstoffe, in den Grenzen ihrer spezifischen Werkstoffgesetze, ermöglichen dem Ingenieur und Meister in Verbindung mit der Statik als Teilgebiet der technischen Mechanik die Ausbildung unterschiedlichster ebener und räumlich vernetzter Strukturen, die Belastungen aus Gewicht und Bewegung im Rahmen ihrer Bemessung schadensfrei aufnehmen, leiten und abgeben können.

Ein besonderes Tragwerk stellt der Erdboden dar; er wird im Grundbau bzw. in der Geotechnik bearbeitet. In ihm werden Belastungen jeglicher Art aufgenommen und soweit verteilt, dass ihre Aufnahme keine signifikanten Veränderungen hervorruft.