Kummersdorf-Gut
| Kummersdorf-Alexanderdorf
Gemeinde Am Mellensee
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|---|---|---|
| Koordinaten: | 52° 9′ N, 13° 20′ O52.15777777777813.33888888888946Koordinaten: 52° 9′ 28″ N, 13° 20′ 20″ O | |
| Höhe: | 46 m | |
| Fläche: | 22,40 km² | |
| Einwohner: | 387 (12. 31 2006) | |
| Postleitzahl: | 15806 | |
| Vorwahl: | 033703 | |
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Lage von Kummersdorf-Alexanderdorf in Brandenburg |
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Kummersdorf-Gut (vor 1945 Kummersdorf-Schießplatz) ist ein Ortsteil der amtsfreien Gemeinde Am Mellensee im Landkreis Teltow-Fläming (Brandenburg)[1]. Bis zum im Jahre 2002 erfolgten Zusammenschluss mit fünf anderen benachbarten Gemeinden zur (Groß-)Gemeinde Am Mellensee war Kummersdorf-Gut eine selbständige Gemeinde innerhalb des damaligen Amtes Am Mellensee.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geographische Lage
Kummersdorf-Gut liegt im südlichen Teil des Gemeindegebiets von Am Mellensee. Es grenzt im Norden an Kummersdorf-Alexanderdorf und Sperenberg, beides Ortsteile von Am Mellensee, im Osten an Sperenberg, im Süden an Horstwalde (Stadt Baruth/Mark) und Schöneberg (Gem. Nuthe-Urstromtal), und im Westen an Gottow und Schöneweide (beides Ortsteile von Nuthe-Urstromtal.
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 1895 | 271 |
| 1925 | 255 |
| 1939 | 1477 |
| 1946 | 1031 |
| 1964 | 620 |
| 1971 | 586 |
| 2006 | 387 |
[Bearbeiten] Geschichte
Um 1875 wurde der Schießplatz Tegel in den Kummersdorfer Forst verlegt. Seit 1891 wurde durch die Abtrennung von 824 ha des Forstgutsbezirks Kummersdorf, 46 ha des Gemeindebezirks Kummersdorf und 8 ha des Gemeindebezirks Alexanderdorf ein neuer Gutsbezirk geschaffen. Durch Eingliederung von weiteren Flächen des Kummersdorfer Forstes vergrößerte sich die Gemarkung auf zunächst 911 ha (um 1900), 1166 ha (1931) bis auf 2240 ha (heute). Kleinere Teile, so z.B. das Gelände um das Kommandanturgebäude wurden 1929 nach Fernneuendorf eingemeindet. Der gemeindefreie Gutsbezirk wurde zunächst Kummersdorf-Schießplatz genannt. Am Rande des Schießplatzes entstand eine Siedlung für Zivilangestellte, die nach 1945 in Kummersdorf-Gut umbenannt wurde[2].
Am Ort befand sich bis 1945 die Heeresversuchsanstalt Kummersdorf der Wehrmacht, welche dort ein Entwicklungs- und Erprobungszentrum für neue Waffensysteme betrieb. Heute befindet sich dort das Technische Museum Kummersdorf.
Bevölkerungsentwicklung von 1895 bis 2006 (bis 1971 aus dem Historischen Ortslexikon[3])
[Bearbeiten] Sehenswertes und Denkmale
[Bearbeiten] Bodendenkmale
Die Denkmalliste verzeichnet unter den Bodendenkmalen[4] auf der Gemarkung lediglich einen
- Siedlungsplatz der Bronzezeit, sowie
- neuzeitliche Militaria
[Bearbeiten] Baudenkmale
siehe Liste der Baudenkmale in Am Mellensee[4]
[Bearbeiten] Belege
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Hauptsatzung der Gemeinde Am Mellensee vom 21.10.2009 PDF
- ↑ Schlimpert (1972: S.119)
- ↑ Enders & Beck (1976: S.149)
- ↑ a b Denkmalliste des Landes Brandenburg Landkreis Teltow-Fläming PDF
[Bearbeiten] Literatur
- Lieselott Enders und Margot Beck: Historisches Ortslexikon für Brandenburg. Teil IV. Teltow. 395 S., Hermann Böhlaus Nachfolger Weimar, 1976
- Klaus Fiedler: Zur Geschichte des ehemaligen Vorwerks Kummersdorf, heute Alexanderdorf. Unser Teltow, 1937: 12, 1937.
- Oskar Liebchen: Aus der ältesten Geschichte von Kummersdorf. Teltower Kreiskalender, 29: 124-126, 1932.
- Gerhard Schlimpert: Brandenburgisches Namenbuch Teil 3 Die Ortsnamen des Teltow. 368 S., Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1972.
- Wilhelm Spatz: Der Teltow. Teil T. 3., Geschichte der Ortschaften des Kreises Teltow. 384 S., Berlin, Rohde, 1912.
[Bearbeiten] Weblinks
Gadsdorf | Klausdorf | Kummersdorf-Alexanderdorf | Kummersdorf-Gut | Mellensee | Rehagen | Saalow | Sperenberg