Am Mellensee
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Brandenburg | |
| Landkreis: | Teltow-Fläming | |
| Höhe: | 43 m ü. NN | |
| Fläche: | 104,41 km² | |
| Einwohner: |
6.479 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 62 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 15838 | |
| Vorwahl: | 033703 | |
| Kfz-Kennzeichen: | TF | |
| Gemeindeschlüssel: | 12 0 72 002 | |
| Gemeindegliederung: | 8 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Karl-Fiedler-Str. 8 15838 Am Mellensee |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Frank Broshog | |
| Lage der Gemeinde Am Mellensee im Landkreis Teltow-Fläming | ||
Am Mellensee ist eine Gemeinde im Landkreis Teltow-Fläming in Brandenburg.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
[Bearbeiten] Geografische Lage
Die Gemeinde Am Mellensee befindet sich etwa 40 km (Luftlinie) südlich von Berlin-Mitte und grenzt unter anderem an Hegesee, Mellensee, Neuendorfer See und Schulzensee.
[Bearbeiten] Gemeindegliederung
Für die Gemeinde Am Mellensee sind acht Ortsteile ausgewiesen.
- Gadsdorf
- Klausdorf
- Kummersdorf-Alexanderdorf (mit den Gemarkungen Kummersdorf und Alexanderdorf)
- Kummersdorf-Gut
- Mellensee
- Rehagen (Am Mellensee)
- Saalow
- Sperenberg (mit den Gemarkungen Sperenberg und Fernneuendorf)
[Bearbeiten] Nachbargemeinden
Am Mellensee liegt zwischen Trebbin im Nordwesten, Zossen im Nordosten und Osten, Baruth/Mark im Südosten und Nuthe-Urstromtal im Südwesten und Westen.
[Bearbeiten] Geschichte
Die Vorgängergemeinden der Gemeinde Am Mellensee gehörten ab dem 25. Juli 1952 zum Kreis Zossen, der am 6. Dezember 1993 im neuen Landkreis Teltow-Fläming aufging.
[Bearbeiten] Eingemeindungen
Am 1. Juli 1992 wurde durch das Innenministerium des Landes Brandenburg die Bildung des Amtes Am Mellensee aus den acht amtsangehörigen Gemeinden Gadsdorf, Klausdorf, Kummersdorf-Alexanderdorf, Kummersdorf-Gut, Mellensee, Rehagen, Saalow und Sperenberg genehmigt. Einen Monat später trat Manfred Donath als erster Amtsdirektor seinen Dienst an. Im Zuge der kommunalen Neuordnung des Landes Brandenburg schlossen sich sechs der Gemeinden – Klausdorf, Kummersdorf-Alexanderdorf, Kummersdorf-Gut, Mellensee, Rehagen und Sperenberg – am 1. Februar 2002 freiwillig zur amtsangehörigen Gemeinde Am Mellensee zusammen.[2] Danach bestand das Amt Am Mellensee nurmehr aus drei Gemeinden. Zum Abschluss der Gemeindegebietsreform wurden mit Wirkung zum 26. Oktober 2003 die Gemeinden Gadsdorf und Saalow per Gesetz[3] in die nun amtsfreie Gemeinde Am Mellensee eingegliedert.[4] Eine kommunale Verfassungsbeschwerde der Gemeinde Saalow gegen die Eingemeindung wurde am 18. August 2005 vom Verfassungsgericht des Landes Brandenburg teilweise verworfen und im übrigen zurückgewiesen.
| Ehemalige Gemeinde | Datum | Anmerkung |
|---|---|---|
| Alexandersdorf | 1. Januar 1974 | Zusammenschluss mit Kummersdorf zu Kummersdorf-Alexandersdorf |
| Fernneuendorf | 1. April 1974 | Eingemeindung nach Sperenberg |
| Gadsdorf | 26. Oktober 2003 | |
| Klausdorf | 1. Februar 2002 | |
| Kummersdorf | 1. Januar 1974 | Zusammenschluss mit Alexandersdorf zu Kummersdorf-Alexandersdorf |
| Kummersdorf-Alexandersdorf | 1. Februar 2002 | |
| Kummersdorf-Gut | 1. Februar 2002 | |
| Mellensee | 1. Februar 2002 | |
| Rehagen | 1. Februar 2002 | |
| Saalow | 26. Oktober 2003 | |
| Sperenberg | 1. Februar 2002 |
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Gemeindevertretung
Die Gemeindevertretung besteht aus 18 Gemeindevertretern sowie dem hauptamtlichen Bürgermeister.
[Bearbeiten] Bürgermeister
- 2003-2007: Manfred Donath (SPD) (Rücktritt wegen Krankheit)
- seit 2007: Frank Broshog (parteilos, für CDU) (Wahl am 28. Oktober 2007)
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten] Denkmalliste
Alle Baudenkmale der Gemeinde stehen in der Liste der Baudenkmale in Am Mellensee.
Andere Sehenswürdigkeiten sind:
- Das Strandbad Klausdorf
- Der Denkmalssplatz in Klausdorf
- Originalpflasterung aus Hartbrandziegeln der Ebereschenallee
- Heldenfriedhof in Mellensee
[Bearbeiten] Benediktinerinnenabtei St. Gertrud
In Alexanderdorf befindet sich mit der Benediktinerinnenabtei St. Gertrud das einzige nachreformatorische Benediktinerinnen-Kloster in Brandenburg. Es wurde 1934 gegründet und 1984 zur Abtei erhoben.
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten] Verkehr
Durch die Bundesstraße 96 (Berlin–Finsterwalde) ist die Gemeinde an das überregionale Verkehrsnetz angeschlossen. Bis 1996/98 verfügten die Gemeindeteile Kummersdorf Gut, Sperenberg, Rehagen, Klausdorf und Mellensee mit der Bahnstrecke Zossen-Jüterbog über einen Bahnanschluss. Seit 2003 verkehren auf den Gleisen der ehemaligen K.M.E. (Königlich Preußische Militär-Eisenbahn) nur noch die Draisinen der Erlebnisbahn Zossen-Jüterbog.
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Amt für Statistik Berlin-Brandenburg: Bevölkerung im Land Brandenburg am 31. Dezember 2010 nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden (PDF; 31,71 KB), Stand 31. Dezember 2010. (Hilfe dazu)
- ↑ StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2002
- ↑ Viertes Gesetz zur landesweiten Gemeindegebietsreform betreffend die Landkreise Havelland, Potsdam-Mittelmark, Teltow-Fläming
- ↑ StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2003
Am Mellensee | Baruth/Mark | Blankenfelde-Mahlow | Dahme/Mark | Dahmetal | Großbeeren | Ihlow | Jüterbog | Luckenwalde | Ludwigsfelde | Niederer Fläming | Niedergörsdorf | Nuthe-Urstromtal | Rangsdorf | Trebbin | Zossen
