Kurt Schulz (Politiker)

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Kurt Schulz (* 8. Oktober 1922 in Stettin) ist ein deutscher Politiker (SPD) und war Erster Vizepräsident des Landtages von Schleswig-Holstein und Grenzlandbeauftragter des Schleswig-Holsteinischen Ministerpräsidenten Björn Engholm

Leben und Beruf[Bearbeiten]

Kurt Schulz lebt in Eckernförde. Er wuchs in Stettin auf. Nach dem Besuch der Volksschule und des Gymnasiums und dem bestandenen Abitur schlug er einen Verwaltungslaufbahn ein. Nach dem Zweiten Weltkrieg engagierte Kurt Schulz sich politisch in der SPD. Kurt Schulz ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Orden[Bearbeiten]

Partei[Bearbeiten]

Schulz war Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Eckernförde und Landesschatzmeister der SPD in Schleswig-Holstein.

Abgeordneter[Bearbeiten]

Schulz gehörte von 1948 bis 1970 dem Kreistag des Kreises Eckernförde und von 1951 bis 1969 auch der Ratsversammlung von Eckernförde an.

Von 1958 bis 1975 war er Mitglied des Landtages von Schleswig-Holstein. Dort war er von 1960 bis 1975 stellvertretender Vorsitzender des Finanzausschusses und von 1971 bis 1975 stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für die Wahrung der Rechte der Volksvertretung. Von 1967 bis 1971 war Schulz außerdem stellvertretender Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion. Am 24. Mai 1971 wurde er zum Ersten Landtagsvizepräsidenten gewählt.

Kurt Schulz ist stets über die Landesliste in den Landtag eingezogen.

Öffentliche Ämter[Bearbeiten]

Schulz war von 1951 bis 1969 Erster Stadtrat und von 1969 bis 1987 Bürgermeister von Eckernförde. Von 1991 bis 2000 wirkte Kurt Schulz als Grenzlandbeauftragter des Schleswig-Holsteinischen Ministerpräsidenten Björn Engholm.

Literatur[Bearbeiten]

  • 50 Sitzungen des Gremiums für Fragen der deutschen Minderheit in Nordschleswig, Kiel 2002, Der Präsident des Schleswig-Holsteinischen Landtages

Quellen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]