Kybernetik zweiter Ordnung

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Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Kybernetik 2. Ordnung; für Anwendungen der Kybernetik in Einzelwissenschaften siehe Kybernetik#Anwendungen.
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Kybernetik zweiter Ordnung bezeichnet eine progressive intellektuelle Bewegung in Kybernetik und Systemforschung, die auf Heinz von Foerster zurückgeht. Er leitet aus der Erzeugung subjektiver Realitäten im Nervensystem eine Theorie ab, die in ihrer extremen Form als Beobachtung der Beobachtung (Beobachtung zweiter Ordnung) den Begriff einer objektiven Realität eliminiert und stattdessen den „Eigenwert“ des kognitiven Systems als Ergebnis von Rekursionsprozessen beschreibt.

Zumindest muss aber der Beobachter eines Systems ebenso wie das System selbst beschrieben und erklärt werden.

Niklas Luhmann und John Cunningham Lilly haben das rekursive Prinzip der Beobachtung der Beobachtung im Bereich der soziologischen Systemtheorie und auf dem kommunikationstheoretischen Feld neurosozialer Kommunikationsmuster angewendet.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Heinz von Foerster: Cybernetics of Cybernetics, The Control of Control and the Communication of Communication – Original edition prepared by the students enrolled in the 'Cybernetics of Cybernetics', a course during the Fall Semester 1973 through the Spring Semester of 1974 at the University of Illinois, Urbana, Illinois. 2. Auflage. Future Systems Inc., Minneapolis (Minn.) 1995, ISBN 978-0-9647044-0-4.