Larifari

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Larifari bezeichnet eigentlich sinnlose Silben, die dem Refrain von Liedern beim Üben der Melodie nach dem Verfahren des Guido von Arezzo unterlegt werden. La, re, fa bezeichnen darin Noten einer bestimmten Tonhöhe, nämlich die Töne A, D und F, die zusammen den d-moll-Dreiklang formen.

In der Umgangssprache wird übertriebener Unsinn oder weitgehend sinnloses Gerede so bezeichnet. Außerdem bezeichnet der Ausdruck Zustände der Unentschiedenheit oder Halbherzigkeit, ähnlich wie Wischiwaschi.

Larifari ist auch der Name des Kasperl Larifari, einer literarischen Figur in den etwa 40 Puppenspielen von Franz Graf von Pocci (1807-1876).

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