Mumpitz

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.

Mit Mumpitz war ab dem 17. Jahrhundert eine Schreckgestalt oder auch Vogelscheuche gemeint. Das Wort leitet sich ursprünglich von „Mummelputz“ und „Mombotz“ ab und verbindet die beiden Wörter vermummen und (hessisch) Boz oder Butzemann (eine Kinderschreckfigur). Beim Mumpitz handelt es sich um eine Schreckgestalt für Toren.

Der Begriff erschien dann auf der Berliner Börse seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts für „erschreckende Gerüchte“ oder „schwindelhaftes Gerede“.

Heute steht „Mumpitz“ umgangssprachlich für „Unsinn“, ist also eine abwertende Bezeichnung. Mumpitz war ein gängiger Ausdruck des langjährigen SPD-Fraktionsvorsitzenden Herbert Wehner, der gegenüber provokanten Journalistenfragen oft nur antwortete: Das ist doch Mumpitz!

Der Begriff Mumpitz wird hin und wieder auch als Name gewählt. So ist beispielsweise die Figur „Der Große Mumpitz“ (im engl. Original: The Amazing Mumford) aus der Sesamstraße Namensgeber für mehrere deutsche Zauberkünstler.

Mumpitz hieß in den achtziger Jahren auch eine deutsche Folk-Band aus Dinslaken / Oberhausen, die 1979 eine LP mit dem Namen ihres Titelsongs "Seifenblasen" veröffentlichte.

Siehe auch[Bearbeiten]

 Wiktionary: Mumpitz – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen