Leïla Bekhti

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Leïla Bekhti 2013

Yasmine Leïla Bekhti (* 6. März 1984 in Issy-les-Moulineaux) ist eine französische Schauspielerin.

Leben[Bearbeiten]

Bekhti kam als jüngstes von drei Kindern in Issy-les-Moulineaux zur Welt; ihre Eltern stammen aus Sidi bel Abbès im Nordwesten Algeriens. Bekhti wuchs in Bagneux, einer Vorortsgemeinde von Paris im Département Hauts-de-Seine, auf und schloss das Lycée Maurice Genevoix in Montrouge ab.[1] Sie besuchte anschließend ein halbes Jahr lang eine Theaterschule in Paris und nahm Schauspielunterricht in Kursen von Stéphane Gildas und Bérengère Basty.[2]

Bekhti gab 2006 ihr Filmdebüt in der Rolle der Beurette Yasmin in Kim Chapirons Film Sheitan. Erstmals im Fernsehen war sie in der Rolle einer jungen Algerierin im Film Harkis zu sehen, der 2006 ausgestrahlt wurde. Mehrere Fernseh- und Kinofilme folgten. Für ihre Rolle in Tout ce qui brille, dem Regiedebüt von Géraldine Nakache, gewann Bekhti 2011 einen César als Beste Nachwuchsdarstellerin. Auch in Nakaches zweitem Spielfilm Nous York übernahm Bekhti eine Hauptrolle. Für ihre Darstellung der Leila in Radu Mihăileanus Quelle der Frauen erhielt Bekhti 2012 eine César-Nominierung als Beste Hauptdarstellerin. Im Jahr 2012 war sie Jurymitglied der Reihe Un certain regard der Internationalen Filmfestspiele von Cannes.

Bekhti ist seit 2010 mit dem algerischstämmigen Schauspieler Tahar Rahim verheiratet, den sie 2007 bei den Dreharbeiten zu Ein Prophet kennengelernt hatte.

Filmografie[Bearbeiten]

Leïla Bekhti mit dem César als Beste Nachwuchsdarstellerin 2011
  • 2006: Sheitan
  • 2006: Madame le proviseur (TV-Serie, eine Folge)
  • 2006: Paris, je t’aime
  • 2006: Leila – Die Tochter des Harki (Harkis) (TV)
  • 2006: Möge Allah Dir verzeihen (Pour l’amour de Dieu) (TV)
  • 2006: Mauvaise foi
  • 2006–2009: Les tricheurs (TV-Serie, drei Folgen)
  • 2007: Ali Baba und die 40 Räuber (Ali Baba et les 40 voleurs) (TV)
  • 2008: Choisir d'aimer
  • 2008: Des poupées et des anges
  • 2008: Public Enemy No. 1 – Mordinstinkt (L’instinct de mort)
  • 2009: Le choix de Myriam (TV)
  • 2009: Ein Prophet (Un prophète)
  • 2010: Tout ce qui brille
  • 2010: Histoires de vies (TV-Serie, eine Folge)
  • 2010: Fracture (TV)
  • 2010: Il reste du jambon?
  • 2010: Toi, moi, les autres
  • 2010: Le cose che restano (TV-Mehrteiler)
  • 2011: Itinéraire bis
  • 2011: Quelle der Frauen (La source des femmes)
  • 2011: Ein besseres Leben (Une vie meilleure)
  • 2012: Bref (TV-Serie, eine Folge)
  • 2012: Mains armées
  • 2012: Nous York
  • 2013: A la française (TV)
  • 2013: Bevor der Winter kommt (Avant l’hiver)
  • 2013: Le débarquement (TV-Serie, eine Folge)

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Leïla Bekhti – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Leïla Bekhti: Biografie. fiches.lexpress.fr, abgerufen am 1. April 2014.
  2. Didier Verdurant: Leïla Bekhti (Sheitan). ecranlarge.com, 17. Februar 2006.
  3. Le palmarès du festival de Cabourg. lexpress.fr, 14. Juni 2010.