LeadAward

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Der LeadAward ist ein deutscher Medienpreis. Die LeadAcademy für Mediendesign und Medienmarketing vergibt ihn jährlich an deutsche Print- und Online-Medien.

Geschichte[Bearbeiten]

1993 verlieh die Academy den LeadAward erstmals in Hamburg. Bis heute nominieren ausschließlich Gremien der LeadAcademy – eine Bewerbung ist nicht möglich. Der Preis wird neben anderen Firmen hauptsächlich von den Unternehmen Spiegel, Hugo Boss, Google und EnBW gesponsert und von der Hansestadt Hamburg gefördert.

Kritik[Bearbeiten]

„Die Lead-Lösung des Promi-Dilemmas ist es, möglichst viele hochkarätige Medienmacher in die Jurys einzuladen und ihnen möglichst viele Möglichkeiten zu geben, ihre eigenen Medien auszuzeichnen.[1]

  • Der Award habe eine „wichtigtuerische Binnenmajuskel“,[2] schrieb die Titanic-Redaktion nach der eigenen Nominierung.

Kategorien[Bearbeiten]

Der LeadAward wird in den folgenden Kategorien vergeben; genannt wird hier jeweils der erste Preisträger (Goldmedaille) von 2008:

  • Editorial
    • Cover des Jahres: Zeit-Magazin Leben Nr. 22, „Günter Wallraff – Kennen wir uns nicht?“
    • Beitrag des Jahres: SZ-Magazin Nr. 47, „Die Wahrheit über das Alter“
    • Illustrationsbeitrag des Jahres: „Brand Eins" Nr. 12, „Wie Frau Liu uns sieht“
    • Newcomermagazin des Jahres: „Dogs“, Gruner + Jahr
    • VisualLeader des Jahres: Mario Lombardo für die Gestaltung von „Spex“, „Dummy“, „Gute Aussichten“, „Page“, „Liebling“, Background Records und Rapid Eye Movies
    • LeadMagazin des Jahres: „032c“, 032c Workshop
  • Anzeigen
    • Anzeigenkampagne des Jahres: BMW „Verdichtete 1ntensität“, MAB
    • Anzeige des Jahres: Louis Vuitton „Gorbatschow“, Ogilvy & Mather
    • Anzeigenartdirection des Jahres: Jil Sander „Frühjahr/Sommer 2007“, Lloyd
    • Anzeigentext des Jahres: FTD „Wissen, was wichtig wird“, KNSK
  • Fotografie
    • Porträtfotografie des Jahres: Vicki Russell, „John Malkovich“, „Zoo“ Nr. 13
    • Architektur- und Still-Life-Fotografie des Jahres: Stefan Sagmeister, „Die Dinge, die ich bisher gelernt habe“, „Qvest Edition“ Nr. 3
    • Reportagefotografie des Jahres: Horst A. Friedrichs, „100 Jahre Einsamkeit“, „Geo“ Nr. 3
    • Mood- und Modefotografie des Jahres: Geoffrey Cottenceau und Romain Rousset, „Männer“, „Mode Depesche“ Nr. 5 Mode und Hysterie
    • Foto des Jahres: Daniel Rosenthal, „Heiligendamm“, „Stern“ Nr. 25
  • Online
    • WebLeader des Jahres: „Facebook“
    • Webmagazin des Jahres: „Eines Tages“, Spiegel Online
    • Webcommunity des Jahres: „Utopia“
    • Weblog des Jahres: „Slanted“, Finest Magma

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Ein Lead kann eine Brücke sein. In: die tageszeitung, 15. März 2006.
  2. TITANIC für den LeadAward nominiert. In: Titanic, 21. Februar 2007.