Leo Schrattenholz

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Leo Schrattenholz (* 24. August 1872 in London; † 11. April 1955 in Berlin) war ein deutscher Komponist, Cellist und Musikpädagoge.

Der Sohn des Pianisten Max Schrattenholz studierte von 1891 bis 1893 an der Königlichen Hochschule für Musik in Berlin und danach bis 1895 an der von Max Bruch geleiteten Meisterschule für Komposition der Berliner Akademie. Ab 1906 unterrichtete er Musiktheorie und Komposition an der Musikhochschule. Zu seinen Schülern zählten u.a. der japanische Komponist Moroi Saburō, der Musikwissenschaftler Curt Sachs, der Militärkapellmeister, Dirigent und Komponist Hans Felix Husadel, der Pianist Siegfried Schultze, sowie der Dirigent und Komponist Gerhard Schulz-Rothe.

Er trat als Cellist und Pianist auf und wirkte als Dirigent des Symphonie-Vereins. Neben kammermusikalischen Werken komponierte Schrattenholz eine Anzahl von Liedern (u.a. Fünf Gedichte von Hedwig von Olfers und Aus der Volksseele: eine Reihe toscanischer Volkslieder).