Leopoldina-Krankenhaus Schweinfurt

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Leopoldina-Krankenhaus Schweinfurt
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Ort Schweinfurt
Bundesland Bayern
Staat Deutschland
Koordinaten 50° 3′ 8,6″ N, 10° 14′ 37,4″ O50.05238888888910.243722222222Koordinaten: 50° 3′ 8,6″ N, 10° 14′ 37,4″ O
Geschäftsführer Adrian Schmuker
Versorgungsstufe Schwerpunktversorgung
Betten 677
Mitarbeiter etwa 1.500
Fachgebiete 17
Gründung 1898
Website www.leopoldina.de

Das Leopoldina-Krankenhaus der Stadt Schweinfurt GmbH in Schweinfurt ist ein Akutkrankenhaus der Schwerpunktversorgung. Als akademisches Lehrkrankenhaus werden Studenten in Kooperation mit der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (praktisch) ausgebildet.

Mit 1.500 Voll- und Teilzeitkräften und 644 Planbetten sowie 12 Dialyseplätzen wurden im Jahr 2004 26.500 stationäre und 15.000 ambulante Patienten behandelt.[1] Die Zahl der stationär behandelten Patienten stieg im Jahr 2010 auf 31.000, die ambulanten Behandlungen wurden mit 20.000 Fällen beziffert.[2]

Namensgebung[Bearbeiten]

Der Name des Krankenhauses leitet sich von der 1652 in Schweinfurt von den Ärzten Johann Lorenz Bausch, Johann Michael Fehr, Georg Balthasar Metzger und Georg Balthasar Wohlfahrt gegründeten naturwissenschaftlich-medizinischen Gelehrtengesellschaft Leopoldina ab.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Geschichte des Leopoldina-Krankenhauses basiert auf der des ehemaligen städtischen Krankenhauses, dessen heute denkmalgeschützte Pavillonbauten bereits 1898 entstanden. Bereits 1900 verbuchte das Krankenhaus einen Jahresumsatz von 40.000 Reichsmark und hatte 13 festangestellte Mitarbeiter. 1930 erfolgte die erste Erweiterung des städtischen Klinikums durch einen mehrgeschossigen Bau für die Chirurgie an der Robert-Koch-Straße. Das Krankenhaus blieb während der Kriegsjahre unzerstört. Aufgrund eines Stadtratsbeschlusses im Jahr 1969 erfolgte 1981 die Errichtung des Neubaus mit 656 der ursprünglich geplanten 891 Betten und allen Fachrichtungen eines Schwerpunktkrankenhauses. Unter Berücksichtigung des von der Stadt zur Verfügung gestellten Grundstücks kostete das größte Bauwerk der Stadt Schweinfurt insgesamt 251 Millionen DM.

Bereits im ersten Jahr wurden im Leopoldina-Krankenhaus 16.800 Patienten aufgenommen; 850 Mitarbeiter waren beschäftigt. 1984 wurde das Leistungsangebot für die Region Nordost-Unterfranken durch die Eröffnung der Neurologischen und der Neurochirurgischen Klinik erweitert.

1998 wurde die Verselbstständigung der Klinik als eigenständige Gesellschaft innerhalb eines städtischen Konzerns beschlossen. Das medizinische Leistungsspektrum wurde in den Folgejahren durch Hinzufügung einer Spezialstation für Schlaganfälle, einer Belegabteilung für Augenkrankheiten, eines Zentrums für Wirbelsäulenchirurgie und einer Radioonkologische Klinik erweitert. 2006 erhielt das Krankenhaus eine eigenständige Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie.

Fachabteilungen[Bearbeiten]

Das medizinische Leistungsspektrum gliedert sich in 15 bettenführende Abteilungen sowie die ärztlich geleiteten Institute für Radiologie und Neuroradiologie, Pathologie und Nuklearmedizin, Labormedizin und Krankenhaushygiene. Im Einzelnen sind dies:

  • Medizinische Kliniken 1 und 2
  • Klinik für Kinder und Jugendliche
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie
  • Chirurgische Klinik
  • Orthopädie, Unfallchirurgie, Hand- und Wiederherstellungschirurgie
  • Zertifiziertes Darmzentrum
  • Neurochirurgische Klinik
  • Abteilung für spezielle Wirbelsäulenchirurgie
  • Klinik für Urologie und Kinderurologie
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe
  • Zertifiziertes Brustzentrum
  • Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde
  • Augenheilkunde
  • Neurologische Klinik
  • Klinik für Radioonkologie und Strahlentherapie
  • Zahn- und Kieferheilkunde, Mund- und Kieferchirurgie
  • Abteilung für Gefäßchirurgie
  • Anaesthesiologie und Operative Intensivmedizin
  • Klinik für spezielle Schmerztherapie
  • Neurologische Klinik
  • Radiologie und Neuroradiologie
  • Pathologie
  • AOZ - ambulantes Operationszentrum
  • Gynäkologisches Krebszentrum
  • Pankreaskarzinomzentrum
  • Perinatalzentrum
  • Traumazentrum
  • Nuklearmedizin

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Qualitätsbericht 2004 (PDF; 2,2 MB)
  2. Qualitätsbericht 2010 (PDF; 1,5 MB), abgerufen am 27. September 2011.