Liste der Kulturdenkmäler in Hettenleidelheim

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In der Liste der Kulturdenkmäler in Hettenleidelheim sind alle Kulturdenkmäler der rheinland-pfälzischen Ortsgemeinde Hettenleidelheim aufgeführt. Grundlage ist die Denkmalliste des Landes Rheinland-Pfalz (Stand: 13. Januar 2013).

Denkmalzonen[Bearbeiten]

Bezeichnung Lage Baujahr Beschreibung Bild
Denkmalzone Alter jüdischer Friedhof Bahnhofstraße
Lage
erste Hälfte des 18. Jahrhunderts jüdischer Friedhof in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts angelegt, bis 1864 belegt; vier Grabsteine 1776 und 1777; Gedenkstein 1968 von Theo Rörig, seit 1965 zusammen mit dem Kriegerhain Parkanlage Denkmalzone Alter jüdischer Friedhof
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Denkmalzone Neuer jüdischer Friedhof östlich des Ortes, nördlich der L 453; Flur Auf der Halde
Lage
1864 1864 angelegt, mit Resten der alten Umfassungsmauer; 128 Grabsteine, 1865 bis 20. Jahrhundert Denkmalzone Neuer jüdischer Friedhof
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Einzeldenkmäler[Bearbeiten]

Bezeichnung Lage Baujahr Beschreibung Bild
Protestantische Kirche Am Kreuzweg 9
Lage
1952 Zentralbau in barockisierendem Heimatstil, 1952, Architekt Hansgeorg Fiebiger Protestantische Kirche
Wohnhaus Bahnhofstraße 3
Lage
1915 anspruchsvoller dreiteiliger Walmdachbau, neuklassizistische Motive, 1915 Wohnhaus
Gasthaus „Zum Kriegerhain“ Bahnhofstraße 31
Lage
1890 ehemaliges Gasthaus „Zum Kriegerhain“; gründerzeitlicher Bruchsteinbau mit Krüppelwalmdach, 1890 Gasthaus „Zum Kriegerhain“
Kriegerhain Bahnhofstraße, gegenüber Nr. 31
Lage
1915 Kriegerhain, 1915 angelegt, in der Umfassungsmauer barocke Grabplatten und -kreuze, ehemaliges Friedhofskreuz (?), bezeichnet 1823; Kriegerdenkmäler: 1870/71 bekrönter Obelisk, 1914/18 Christusrelief, Soldat, bezeichnet 1929, 1939/45 von Kreuzen umfasster Quader von Theo Rörig (die Anzahl der Kreuze entspricht der Zahl der Gefallenen der Gemeinde im Zweiten Weltkrieg)

BW

Bürogebäude und Wohnhaus Fabrikstraße 2
Lage
1919 Bürogebäude und Beamtenwohnhaus der Pfälzischen Tonwerke Hagenburger Schwalb Cie.; repräsentativer Walmdachbau in klassizisierendem Heimatstil, 1919; barockisierende Autohalle mit Wohnung, 1924 Bürogebäude und Wohnhaus
Bahnhof Fabrikstraße 56
Lage
1894 Bahnhof; zweieinhalbgeschossiger späthistoristischer Sandsteinquaderbau mit eingeschossiger Packhalle, 1894, Architekten Carl Jakob von Laval und Hermann Kaerner Bahnhof
Friedhof Friedhofstraße
Lage
1856 1856 angelegt; Friedhofskreuz, bezeichnet 1856; in der Leichenhalle ehemaliges Wegekreuz, barocker Korpus; zinnenbekrönte gusseiserne Gedenkstele des Krankenunterstützungsvereins, bezeichnet 1863 und 1869; Grabmäler: Familien Hagenburger/Hermann/Muschi/Schwalb, ab 1865; Familie A. Schwalb, ab 1890, offenes Tempelchen, frühes 20. Jahrhundert; Familie N. Herrmann († 1922) Friedhof
Katholische Pfarrkirche St. Peter und St. Hubertus Hauptstraße 15
Lage
1720–24 barocker Saalbau, 1720–24, neuromanische Osterweiterung 1897-1901, Architekt Wilhelm Schulte I., Neustadt, Westturm um 1952; in der Nordseite barocke Grabkreuze und -steine, 18. Jahrhundert; nordwestlich Lourdesgrotte, Anfang des 20. Jahrhunderts Katholische Pfarrkirche St. Peter und St. Hubertus
Katholisches Pfarrhaus Hauptstraße 18
Lage
1911 villenartiger Putzbau, Landhausstilmotive, Reformarchitektur, 1911 Katholisches Pfarrhaus
Luitpoldschule Hauptstraße 27
Lage
1908 mehrteiliger Mansarddachbau, bezeichnet 1908, auf Grundlage der Entwürfe von Albert Friedrich Speer, Mannheim Luitpoldschule
Wohnhaus Hauptstraße 30
Lage
1915 villenartiges Wohnhaus, Landhausstil, 1915; ortsbildprägend Wohnhaus
Wohnhaus Hauptstraße 32
Lage
1914 villenartiges Wohnhaus, Landhausstil, 1914; ortsbildprägend Wohnhaus
Wohnhaus Hauptstraße 52
Lage
1906 späthistoristisches Eckwohnhaus, Neurenaissance-Sandsteinquaderbau, bezeichnet 1906 Wohnhaus
Wegekreuz Hauptstraße, bei Nr. 69
Lage
1747 Wegekreuz; Sandsteinsockel bezeichnet 1747 (Kreuz und Korpus neu, Original in der Friedhofshalle)

BW

Wohnhaus Hauptstraße 97
Lage
1899 gründerzeitlicher Neurenaissancebau mit treppengiebelbekrönten Seitenrisaliten, 1899 Wohnhaus
Postamt Hauptstraße 103
Lage
1927 ehemaliges Postamt, Krüppelwalmdachbau in barockisierendem Heimatstil, 1927, Architekt Heinrich Müller, Speyer Postamt
Rat- und Schulhaus Hauptstraße 114/116
Lage
1838–41 Ehemaliges Rat- und Schulhaus; spätklassizistische Walmdachbauten; rechte Hälfte 1838–41, Architekt Jakob Gabriel, symmetrische Ergänzung und Uhr- und Glockenturm um 1865, Architekt Joseph Tanera Rat- und Schulhaus
Portal Hauptstraße, an Nr. 120
Lage
1807 Portal, spätbarock, bezeichnet 1807 Portal
Wegekreuz Lauberweg, bei Nr. 2
Lage
1884 Wegekreuz, neugotisches Gusseisenkreuz, bezeichnet 1884 Wegekreuz
Wegekreuz nördlich des Ortes, an der ehemaligen Tongrube; Flur In den Beeten
Lage
Wegekreuz, neugotisches Gusseisenkreuz

BW

Wegekreuz an der Ramser Straße beim Abzweig westlich außerhalb des Ortes; Flur In den hinteren Seien
Lage
1891 Wegekreuz, neubarocker Sockel bezeichnet 1891, Kreuz mit farbig gefasstem Korpus

BW

Wegekreuz Lauberweg
Lage
1907 Wegekreuz, Sockel bezeichnet 1907, Kreuz mit Metallkorpus

BW

Wegekreuz beim Margarethenhof; Flur Krähenschnabel
Lage
Wegekreuz, reliefiertes neugotisches Gusseisenkreuz

BW

Wegekreuz im Nordwesten des Ortes in Verlängerung der Gartenstraße; Flur In den Krückenäckern
Lage
1864 Wegekreuz, neugotisches Gusseisenkreuz, bezeichnet 1864 Wegekreuz
Wegekreuz Tiefenthaler Straße; Flur Am Zweiten Morgen
Lage
1908 Wegekreuz, Sandsteinkreuz ohne Korpus, bezeichnet 1908

BW

Literatur[Bearbeiten]

  • Georg Peter Karn, Ulrike Weber (Bearbeiter): Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz. Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Band 13.2: Kreis Bad Dürkheim. Stadt Grünstadt, Verbandsgemeinden Freinsheim, Grünstadt-Land, Hettenleidelheim. Werner, Worms 2006. ISBN 3-88462-215-3.
  • Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Nachrichtliches Verzeichnis der Kulturdenkmäler Kreis Bad Dürkheim. Koblenz 2013. (PDF; 1,6 MB).

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Kulturdenkmäler in Hettenleidelheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM, Google oder Bing