Liste der Kulturdenkmäler in Rheinbreitbach

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Burgstraße: Katholische Pfarrkirche St. Maria Magdalena
Hauptstraße: Katholische Kapelle St. Leonhard
Kleiner Büchel 12: Obere Burg
Ehemaliges Wirtschaftsgebäude der Unteren Burg
Streckhof in der Rheinstraße

In der Liste der Kulturdenkmäler in Rheinbreitbach sind alle Kulturdenkmäler der rheinland-pfälzischen Ortsgemeinde Rheinbreitbach aufgeführt. Grundlage ist die Denkmalliste des Landes Rheinland-Pfalz (Stand: 3. Januar 2013).

Inhaltsverzeichnis

Denkmalzonen [Bearbeiten]

  • Denkmalzone Burgstraße 1, 2, 4, 5, 7, 8, 9, 10, 11, 13 und 17, Hauptstraße 30–36 (gerade Nummern), 38, 44, 47, 49, 51, 55 und 57: dichte, teils giebel-, teils traufständige Bebauung mit meist freigelegten Fachwerkhäusern des 16. bis 19. Jahrhunderts in der nördlichen Hälfte des historischen Ortskerns um die Gabelung von Hauptstraße und Burgstraße
  • Denkmalzone Westerwaldstraße 2–24 (gerade Nummern), Großer Büchel 5 und 7: weitgehend geschlossene Zeile aus überwiegend traufständigen Wohnhäusern des 17. und 18. Jahrhunderts, teilweise mit überbauten Torfahrten im Südostteil des Ortskerns gegenüber der Pfarrkirche und der ehemaligen Unteren Burg

Einzeldenkmäler [Bearbeiten]

  • Burgstraße: Katholische Pfarrkirche St. Maria Magdalena, spätgotische Hallenkirche; Schaftkreuz, bezeichnet 1757; Grabsteine, 18. Jahrhundert
  • Am Grendel 1: Hofanlage, 18. Jahrhundert; Fachwerkhaus, Fachwerkscheune
  • (bei) Am Grendel 13: Wegekreuz, bezeichnet 1663
  • Auf Staffels: Wegekreuz, Nischenkreuz, bezeichnet 1667
  • Auf Staffels: Kriegerdenkmal 1870/71, bezeichnet 1885
  • Burgstraße: Untere Burg, Reste der untergegangenen Wasserburg der Herren von Breitbach; Abschnitt der westlichen Einschlussmauer mit rundbogigem Tor (Burgstraße, gegenüber der Kirche); ehemaliges Nebengebäude (Weinbergsweg 2): langgestreckter Fachwerkbau, teilweise massiv, 18. Jahrhundert
  • Burgstraße 2: Fachwerkhaus, teilweise massiv und verschiefert, angeblich von 1604; straßenbildprägende Lage
  • Burgstraße 5: Fachwerkhaus, teilweise verputzt, 17. oder 18. Jahrhundert
  • Burgstraße 8: Fachwerkhaus, barocke Haustür, bezeichnet 1725; zugehörig das ehemalige Anwesen Burgstraße 6: Fachwerkhaus, 18. Jahrhundert, rückwärtige Erweiterung aus dem 19. Jahrhundert
  • Burgstraße 9: Fachwerkhaus, teilweise massiv, 17. oder 18. Jahrhundert
  • Burgstraße 10: Fachwerkhaus mit Querbau, teilweise massiv, 17. oder 18. Jahrhundert
  • Großer Büchel 7: kleines Fachwerkhaus, rückwärtiges Wirtschaftsgebäude, Anfang des 17. Jahrhunderts
  • Hauptstraße: Katholische Kapelle St. Leonhard; Putzbau, teilweise Fachwerk, 1655
  • Hauptstraße: Denkmal, Bruchstein-Obelisk, kleine Inschrifttafel, nach 1923
  • Hauptstraße 10: stattliches Fachwerkhaus, Krüppelwalmdach, 18. Jahrhundert
  • Hauptstraße 12, Kirchplatz 2: zweiflüglige Hofanlage; sechsachsiger Putzbau, Mitte des 19. Jahrhunderts, östlich anschließender Bau und Seitenflügel im Kern aus dem 17. oder 18. Jahrhundert, im 19. Jahrhundert überformt
  • Hauptstraße 21: Fachwerkhaus in geschlossener Zeile, bezeichnet 1648 und 1668
  • Hauptstraße 29: Fachwerkhaus, teilweise massiv, verputzt, Schopfwalmdach, eventuell aus dem 16. Jahrhundert
  • Hauptstraße 30: Fachwerkhaus, teilweise massiv, im Kern eventuell noch aus dem 16. Jahrhundert, Querbau um 1800 oder später
  • Hauptstraße 38: Fachwerkhaus, wohl aus dem 17. Jahrhundert, teilweise verschiefert, Ladenfront um 1920/30 (?)
  • Hauptstraße 39: Fachwerkhaus, teilweise massiv, 17. oder 18. Jahrhundert
  • Hauptstraße 55: Fachwerkhaus, teilweise massiv, 18. Jahrhundert
  • (gegenüber) Hauptstraße 58: Wegekreuz, Schaftkreuz, bezeichnet 1729
  • Hauptstraße 59: Wohnhaus (ehemaliger Adelssitz?); verputzter Fachwerkbau, polygonaler Treppenturm, bezeichnet 1518, Erweiterung im 19. Jahrhundert
  • Hauptstraße 65: fünfachsiger klassizistischer Putzbau, um 1870/80
  • Hauptstraße, Abzweigung Josefstraße: Wegekreuz, Schaftkreuz, bezeichnet 1740
  • Im Irsbich 8: sogenannter Hillenhof; Fachwerkhaus, 18. Jahrhundert
  • Im Winkel: Einmannbunker
  • Josefstraße: Wegekreuz, Schaftkreuz, bezeichnet 1732
  • Kleiner Büchel 12: Obere Burg, spätmittelalterlicher turmartiger Mittelbau
  • Rheinstraße 1: Fachwerkhaus, teilweise massiv, kurzer Querbau, 18. Jahrhundert
  • Rheinstraße 16: Streckhof; stattliches Fachwerkhaus, wohl noch aus dem 17. Jahrhundert, Fachwerk-Wirtschaftsteil, 18. Jahrhundert, Gesamterscheinungsbild aus dem 19. Jahrhundert
  • (gegenüber) Schulstraße 39: Wegekreuz, Schaftkreuz, bezeichnet 1654
  • Simrockstraße 1: repräsentative Mansarddach-Villa, Reformarchitektur, um 1910/15
  • Vonsbach: Wegekreuz, Schaftkreuz, bezeichnet 1734, Abschlusskreuz bezeichnet 1834
  • Weinbergsweg 2: ehemaliges Wirtschaftsgebäude der Unteren Burg; siehe dort
  • Westerwaldstraße: Wegekreuz, Schaftkreuz, bezeichnet 1769
  • Westerwaldstraße 2/4: stattliches Fachwerkhaus, teilweise verschiefert, Krüppelwalmdach, 18. Jahrhundert
  • Westerwaldstraße 8/10: stattliches Fachwerkhaus in geschlossener Zeile, 18. Jahrhundert
  • Westerwaldstraße 12: kleines Fachwerkhaus, teilweise verkleidet, wohl noch aus dem 17. Jahrhundert
  • Westerwaldstraße 24: Fachwerkhaus in geschlossener Zeile, teilweise verputzt, bezeichnet 1732

Gemarkung

Literatur [Bearbeiten]

Weblinks [Bearbeiten]

 Commons: Kulturdenkmäler in Rheinbreitbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien